-
Baden-Württemberg: Unbekannter zerrt Kind in Hinterhof - Frauen kommen zu Hilfe
-
Migrationsbericht 2024: Rückgang bei Zuwanderung - Rekordzahl an Einbürgerungen
-
Inflation im Euroraum geht im Januar auf 1,7 Prozent zurück
-
Hongkonger Panamakanal-Hafenbetreiber ruft nach Lizenzentzug Schiedsgericht an
-
Immer mehr staatliche Cyberangriffe: Verfassungsschutz mahnt zur Wachsamkeit
-
Zugbegleiter nach Angriff bei Fahrkartenkontrolle in Rheinland-Pfalz gestorben
-
Bundesregierung zu Boykott von Fußball-WM in USA: "Unterstützen wir nicht"
-
Bremen vor Einigung mit Thioune
-
Beschwerde gegen Verbot von Torfabbau in Niedersachsen scheitert in Karlsruhe
-
Ermittlungen zu versuchter Tötung in Baden-Württemberg: Finanzbeamter festgenommen
-
USA bemüht um internationales Bündnis wegen Chinas Dominanz bei Seltenen Erden
-
"Jahrzehnt der Sanierungen": Bahnnetz-Chef erwartet schrittweise Verbesserung
-
Durchsuchungen wegen Hasspostings in Fall von getötetem Polizisten aus Saarland
-
Thüringer CDU nennt Misstrauensvotum gegen Voigt durchsichtiges AfD-Manöver
-
Toter 14-Jähriger in Nordrhein-Westfalen: Obduktion bestätigt Gewaltverbrechen
-
China kritisiert und droht EU wegen Brüsseler Vorgehen gegen Windturbinenhersteller
-
WM-Debatte: EU-Abgeordnete mit Appell an UEFA
-
Baden-Württemberg: 23-Jähriger stirbt bei Zusammenstoß von Auto und Zug
-
Wieder Schnee und überfrierender Regen: Behinderungen und Unfälle im Nordwesten
-
Umfrage: Unternehmen in deutscher Autoindustrie erwarten mehr Exporte
-
Mörder von Japans Ex-Regierungschef Abe legt Berufung gegen Haftstrafe ein
-
Litauen-Brigade nimmt Form an: Staatssekretär Hartmann bei Aufnahme von Bundeswehr-Soldaten
-
NHL: Niederlagen für Draisaitl und Co.
-
NBA: Hartenstein mit erstem Triple-Double im deutschen Duell
-
Washington erneuert Handelsabkommen mit afrikanischen Ländern bis Ende des Jahres
-
Human Rights Watch zeichnet düsteres Bild bei Menschenrechten
-
Pistorius nach Start von Fragebogenaktion zuversichtlich für Verzicht auf Wehrpflicht
-
Schlechte Bayern-Phase? Tah winkt ab
-
Musiala: "Ich lebe wieder"
-
Legende Maier von Diskussionen um Neuer genervt
-
Epstein-Affäre: Trump will das Thema abhaken
-
Umfrage: Vier von Fünf finden Vorsorge wichtig – doch nur jeder Zweite geht hin
-
Telekom eröffnet mit Nvidia ausgebautes KI-Rechenzentrum in München
-
Angriff auf Neonazis in Ungarn: Urteil gegen Maja T. in Budapest erwartet
-
Litauen-Brigade nimmt Form an: Pistorius bei Aufnahme von Bundeswehr-Soldaten
-
Ukraine-Krieg: Neue Gesprächsrunde zwischen Kiew und Moskau in Abu Dhabi
-
Bundeskanzler Merz reist in die Golfregion
-
US-Football-Liga NFL: Keine ICE-Einsätze beim Super Bowl am Sonntag geplant
-
Gesetzlich Versicherte müssen im Schnitt 42 Tage auf Facharzttermin warten
-
Trump ruft Putin zu Beendigung des Krieges in der Ukraine auf
-
Trump und Kolumbiens Präsident Petro loben Treffen im Weißen Haus
-
Gazastreifen: Netanjahu schließt Beteiligung von Palästinenserbehörde an Verwaltung aus
-
Havertz trifft spät: Arsenal im League-Cup-Finale
-
"Shutdown" in den USA beendet: Trump unterzeichnet Haushaltsgesetz
-
Halbfinal-Hattrick perfekt: Bayers Pokaltraum lebt
-
Berater: Gaddafi-Sohn Seif al-Islam in seinem Haus in Libyen getötet
-
Ehepaar Clinton soll Ende Februar in Epstein-Affäre vor US-Kongress aussagen
-
US-Repräsentantenhaus ebnet Weg für "Shutdown"-Ende
-
Vier Jahre Haft und fünf Jahre Kandidaturverbot für Le Pen gefordert
-
Null Grad und Frost: Historischer Temperatursturz in Karibikstaat Kuba
Busch-Versteck mit Kindern und Waffen: Die lange Flucht eines Vaters in Neuseeland
Ein Versteck im Busch mit Waffen und Munition: Nach der Tötung eines Vaters durch die Polizei in Neuseeland haben die Ermittler erste Details zu der das ganze Land beschäftigenden Frage veröffentlicht, wie sich Tom Phillips fast vier Jahre lang mit seinen drei Kindern dem Zugriff der Polizei entziehen konnte. Der Mann war am Montag bei einem Einbruchsversuch von der Polizei erschossen worden.
Ungefähr zwei Kilometer vom Schießerei-Ort entfernt wurde das Versteck des Mannes und seiner Kinder im Alter von neun, zehn und zwölf Jahren gefunden, die inzwischen unverletzt in der Obhut der Behörden sind. Es habe "im tiefen Busch" gelegen, "ein für niemanden leicht zu findender Ort", sagte am Dienstag Polizeichef Richard Chambers. In dem Camp habe der Vater unter anderem Schusswaffen und Munition gelagert.
Über das Gelände verstreut lagen ein Treibstoffkanister, Ersatzreifen und leere Flaschen, wie von der Polizei veröffentlichte Fotos zeigen. Es gab jedoch auch kleine Luxusartikel, darunter Dosen mit Erfrischungsgetränken. Fortbewegt haben sich die vier mit zwei roten Quads.
"Phillips und seine Kinder waren sehr mobil und zogen häufig um", sagte Chambers. Die Mobilität der Familie habe es für die Behörden zu einer "Herausforderung" gemacht, sie zu finden. Außerdem seien die Behörden mit großer Vorsicht vorgegangen, da sie wussten, dass der Mann bewaffnet und gefährlich war.
"Wir haben uns vier Jahre Zeit genommen, um zu überlegen, wie wir am besten mit der Situation umgehen", sagte Chambers. Die Polizei habe die Situation friedlich beenden wollen. Dies sei aber schwierig gewesen angesichts der Tatsache, dass Phillips bewaffnet und "sehr motiviert" gewesen sei.
Tom Phillips war im Dezember 2021 nach einem Streit mit seiner Ex-Partnerin mit den drei Kindern untergetaucht. Ihr Verschwinden hielt seitdem das ganze Land in Atem. Phillips konnte jahrelang nicht gefasst werden, obwohl er mehrfach gesichtet wurde. Am Montag wurde die Polizei dann zu einem Einbruch gerufen, der flüchtende Täter schoss auf die Beamten, die daraufhin das Feuer eröffneten. Später stellte sich heraus, dass der Einbrecher Phillips war.
Nach Angaben der Polizei hatte Phillips bei dem Einbruchsversuch am Montag eines seiner Kinder bei sich. Es blieb bei dem Schusswechsel unverletzt und wurde in Obhut genommen. Nach den zwei Geschwistern suchte die Polizei stundenlang mit einem Großaufgebot, erst am späten Nachmittag wurden sie in dem Versteck im Wald gefunden.
Die Mutter der drei Kinder, die als Cat bekannt ist, zeigte sich erleichtert, ihre Kinder wiederzubekommen. "Sie wurden fast vier Jahre lang jeden Tag schmerzlich vermisst, und wir freuen uns darauf, sie mit Liebe und Fürsorge wieder zu Hause willkommen zu heißen", sagte sie dem Sender RNZ.
M.King--AT