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Mit falschen Testamenten als Millionenerbe ausgegeben: Haftstrafe in Kassel
In einem Berufungsprozess um das versuchte Erschleichen eines Millionenerbes ist ein Mann vom Landgericht im hessischen Kassel zu einer Freiheitsstrafe von zwei Jahren und drei Monaten verurteilt worden. Das Gericht sprach den Angeklagten am Mittwoch unter anderem wegen dreifacher Urkundenfälschung schuldig, wie ein Gerichtssprecher mitteilte. In einem ersten Prozess vor dem Amtsgericht Kassel war der Mann zu einem Jahr und elf Monaten Haft verurteilt worden.
Die Anklage warf dem 53-Jährigen vor, sich im Jahr 2020 als Alleinerbe einer verstorbenen Frau ausgegeben zu haben, um Zugriff auf deren Nachlass im Wert von rund 4,3 Millionen Euro zu erhalten. Hierfür soll er insgesamt drei gefälschte Testamente vorgelegt haben - eines maschinenschriftlich und zwei handschriftlich. So habe er versucht, einen Erbschein für das Millionenvermögen zu erlangen. Dies sei ihm aber nicht gelungen.
Gegen das Urteil des Amtsgerichts vom Februar 2025 gingen sowohl die Staatsanwaltschaft als auch die Verteidigung in Berufung. Der Angeklagte nahm seine Berufung für die handschriftlichen Testamente am Mittwoch zurück. Daneben räumte er ein, dass auch das maschinenschriftliche Testament gefälscht war.
R.Garcia--AT