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Waldbrände in Portugal und Spanien weitgehend unter Kontrolle
Vorsichtige Entwarnung in zwei wichtigen Urlaubsländern: Feuerwehrleute haben die schwersten Waldbrände in Portugal und Spanien nach Behördenangaben unter Kontrolle gebracht. In der Region Arouca im Norden Portugals konnten Löschtrupps einen seit Montag wütenden Brand am Freitagmorgen weitestgehend eindämmen. Auch im nahe der spanischen Grenze gelegenen Nationalpark Peneda-Gerês wurde ein am Samstag ausgebrochenes Feuer "stabilisiert", wie der Zivilschutz mitteilte. Allein in dem Nationalpark fielen den Flammen mehr als 7000 Hektar Wald zum Opfer.
Auch in der spanischen Grenzregion Extremadura nahe Portugal wurde ein Waldbrand nach Behördenangaben unter Kontrolle gebracht. 80 Prozent der vorübergehend zur Evakuierung aufgerufenen Bewohner konnten demnach in ihre Häuser zurückkehren. In der Provinz Avila im Zentrum des Landes sprachen Behördenvertreter von einer "ruhigen Nacht", die Flammen seien gelöscht.
In beiden Ländern waren seit dem vergangenen Wochenende zahlreiche große Waldbrände ausgebrochen. Das Urlaubsland Portugal hat jedes Jahr mit zerstörerischen Feuern zu kämpfen. Nach der Waldbrandsaison 2017 mit mehr als hundert Toten hat das Land seine Ausgaben für die Prävention und die Bekämpfung von Waldbränden stark erhöht. Dennoch wurden nach vorläufigen Angaben der nationalen Forstbehörde allein in diesem Jahr bereits mehr als 29.000 Hektar durch Brände zerstört.
Durch den Klimawandel nehmen nach Erkenntnissen von Experten die Häufigkeit und die Intensität von Extremwetter-Ereignissen weltweit zu.
W.Nelson--AT