-
Grüne organisieren Verfassungsbeschwerden in Karlsruhe gegen Bundeshaushalt 2025
-
Atomgespräche zwischen den USA und Iran beginnen in Oman
-
Umfrage: Brombeer-Koalition in Thüringen weiter ohne Mehrheit
-
Kanada streicht Vorgabe von 100 Prozent E-Autos bei Neuwagen bis 2035
-
"Nur 30 Minuten": St. Brown träumt vom Heim-Super-Bowl
-
"Politbarometer": Große Mehrheit glaubt nicht an Friedensbereitschaft Putins
-
Bericht: Tausende bundeseigene Wohnungen stehen leer - Scharfe Kritik der Linken
-
Industrieproduktion im Dezember gesunken - aber Produktionsplus im Quartal bleibt
-
Weiter große Probleme durch Eisregen - Flughafen Berlin-Brandenburg steht still
-
"Politbarometer": Große Mehrheit lehnt Vorwurf von zu wenig Arbeit deutlich ab
-
Deutsche Exporte 2025 leicht gestiegen - Ausfuhren in USA stark gesunken
-
Olympia: Italien fiebert Eröffnungsfeier entgegen
-
Havanna erklärt sich zu Gesprächen mit Washington bereit - USA erhöhen Hilfszahlungen
-
Saudis verwarnen Ronaldo
-
Irans Außenminister fordert vor Gesprächen mit den USA "gegenseitigen Respekt"
-
NBA: Orlando wieder erfolgreich
-
Trump startet nach ihm benanntes Regierungsportal für günstigere Medikamente
-
Parlamentswahl in Japan: Sieg der Konservativen von Regierungschefin Takaichi erwartet
-
Vor Olympia: Stützle führt Ottawa zum Sieg
-
Baumann von ter-Stegen-Verletzung angefasst: "Fühle extrem mit"
-
Rams-Quarterback Stafford MVP der NFL
-
Hunderte Menschen demonstrieren gegen Kahlschlag bei der "Washington Post"
-
Sicherheitspolitiker fordern deutsche Ermittlungen zum Fall Epstein
-
Strafmaßverkündung gegen Hongkonger Demokratie-Aktivisten Jimmy Lai für Montag angesetzt
-
Atomgespräche zwischen den USA und Iran im Oman
-
Ex-Bundesaußenministerin Baerbock lehnt Boykott der Fußball-WM in den USA ab
-
Iranischer Regisseur Panahi fürchtet Opferung des iranischen Volkes bei Atomgesprächen
-
Havanna erklärt sich zu Gesprächen mit Washington "ohne Druck" bereit
-
Pentagon-Chef Hegseth bleibt Nato-Verteidigungsministertreffen fern
-
Steigende Ausgaben schicken Aktienkurs von Amazon auf Talfahrt
-
Venezuelas Parlament bringt Amnestiegesetz auf den Weg
-
OpenAI-Rivale Anthropic bringt neue Version von KI-Modell Claude heraus
-
Trump für neuen Atomwaffenvertrag mit Russland
-
Nordrhein-westfälischer Arzt erzielt Teilerfolg mit Klage gegen Abtreibungsverbot
-
Betrieb am Berliner Flughafen BER wegen Eisregen "im Prinzip eingestellt"
-
Trump unterstützt Orban vor Wahl in Ungarn im April
-
Überschwemmungen in Portugal werfen Schatten auf Präsidentenstichwahl
-
Danone weitet Rückruf von Babynahrung wegen möglicher Verunreinigung mit Giftstoff aus
-
Trump: Brauche Wahlsiege "für mein Ego"
-
Ukraine-Gespräche in Abu Dhabi: USA und Russland nehmen Militärdialog wieder auf
-
Mehrere Unfälle wegen Glätte auf Autobahn 10 in Brandenburg - 19 Verletzte
-
"Deutschlandtrend": SPD legt auf 15 Prozent zu - Union weiter vorne
-
Zwei Chinesen in Frankreich wegen Spionage angeklagt
-
Merz würdigt Golfstaaten bei Reise als "zuverlässige Kooperationspartner"
-
Kreise: Macrons Berater bemüht sich in Moskau um Gespräche mit Putin
-
Milliardär Musk bekennt: Geld macht nicht glücklich
-
Rechnungshof sieht Milliardenverschwendung bei Gesetz für schnellere Arzttermine
-
Frauen-Klubs stimmen gegen Zusammenarbeit mit DFB
-
US-Vizepräsident Vance in Mailand eingetroffen
-
Tod eines Zugbegleiters: Debatte über Konsequenzen
Amnesty: Frankreich unterdrückt zunehmend Klimaschützer
Vor zehn Jahren galt Frankreich noch als Vorreiter beim Klimaschutz, nun steht das Land im Verdacht, Klima- und Umweltschützer bewusst zu unterdrücken. Aktionen von Aktivisten würden eingeschränkt, indem "gezielt und absichtlich" die Meinungsfreiheit, das Recht auf Demonstrationen und die Vereinigungsfreiheit angegriffen würden, heißt es in einem am Donnerstag in Paris veröffentlichten Bericht der Menschenrechtsorganisation Amnesty International.
Die Organisation nennt als Beispiel die Proteste gegen ein großes Bewässerungsprojekt im westfranzösischen Sainte-Soline, bei denen Ordnungskräfte "unverhältnismäßige" Waffengewalt eingesetzt hätten. Nach offiziellen Angaben hatten die Sicherheitskräfte bei Protesten 2023 mehr als 5000 Tränengasgranaten, 89 Sprenggranaten und zahlreiche Gummigeschosse eingesetzt. Umweltschützer protestieren gegen die großen Wasserbecken, weil dafür Grundwasser genutzt werden soll.
Amnesty International prangert auch Hunderte von Festnahmen und etwa 60 Gerichtsverfahren im Zusammenhang mit den Protesten gegen eine geplante Autobahn in Südfrankreich an.
Zudem gebe es ein ""gesetzliches Arsenal", das dazu beitrage, Demonstranten zu "kriminalisieren", heißt es in dem Bericht. Die Organisation warnt vor einer "stigmatisierenden Rhetorik", wenn Umweltaktivisten von manchen Politikern etwa als "Ökoterroristen" bezeichnet werden.
"Es ist besorgniserregend, dass Frankreich, das vor zehn Jahren noch eine treibende Kraft im Kampf für das Klima war, heute ein Beispiel liefert, wie Umweltschützer unterdrückt werden", betonte Margot Jaymond, die Zuständige für Klimagerechtigkeit Amnesty International in Frankreich.
Die Organisation Action Justice Climat bekräftigte die Vorwürfe. "Uns sind heute die Hände gebunden, weil der Druck auf uns immer größer wird", sagte eine Sprecherin. Die Organisation sei in diesem Jahre bereits mit 17 Gerichtsverfahren konfrontiert.
Amnesty International verweist zudem auf die Bewegung Alternatiba, der öffentliche Subventionen entzogen wurden, und auf das Kollektiv Les Soulèvements de la Terre, das 2023 von einer angeordneten Auflösung bedroht war. Nach Ansicht von Amnesty International wäre dies ein Verstoß gegen internationales Recht gewesen.
P.Smith--AT