-
NHL: Dämpfer für Draisaitl - Debüt-Treffer für Peterka
-
Südkorea: Abgeordneter bestätigt Ankunft nordkoreanischer Kriegsgefangener aus Ukraine
-
US-Justiz erhebt Anklage gegen von ICE-Mitarbeitern angeschossenen Venezolaner
-
WNBA: Fiebich mit New York im Halbfinale
-
Gegen Serbien: Klopp bringt weitere Debütanten
-
Merz nimmt an Jahrestreffen von Wirtschaftsinitiative "Made for Germany" teil
-
Urteil gegen deutsche Person Maja T. in Berufungsverfahren in Ungarn erwartet
-
Sparkurs bei VW: Gespräch über 2024 vereinbarte Investitions- und Produktzusagen
-
Abgeordneter: Zwei nordkoreanische Kriegsgefangene kürzlich aus Ukraine in Südkorea eingetroffen
-
Trump: Tech-Chefs verpflichten sich zur KI-Selbstkontrolle
-
Nach Blitztor von Yamal: Spanien besiegt Kroatien
-
Auch Kane trifft: England betreibt Wiedergutmachung in Prag
-
Künstliche Intelligenz: Trump setzt auf Selbstregulierung der Tech-Branche
-
Mehr als 100 israelische Siedler attackieren Dorf im Westjordanland
-
Frankreich: 440 Festnahmen und 31 Verletzte bei Schülerprotesten
-
DFB-Elf wohl mit Urbig im Tor
-
Künstliche Intelligenz: Tech-Chefs zu Gespräch mit Trump eingetroffen
-
OpenAI veröffentlicht neues KI-Modell - Nach Aus für ein anderes
-
Kasachstans Präsident preist bei Besuch in Berlin "exzellente" Beziehungen zu Putin
-
Erste Regierungschefin Marokkos: König ernennt Fatima Ezzahra El Mansouri
-
Proteste gegen Sparpläne und Missstände an Schulen erschüttern Frankreich
-
Offiziell: Manchester City im Finanzskandal schuldig
-
AfD muss Bundesgeschäftsstelle räumen - noch keine neuen Räume
-
Britischer Premier Burnham: "Der Brexit hat mehr geschadet als genutzt"
-
Merz: Russland "nicht an ernsthaften" Ukraine-Gesprächen interessiert
-
Ceferin attackiert Infantino: "Fußball braucht keine Kaiser"
-
Bericht: Berliner Linken-Spitzenkandidatin Eralp war Mitglied von Roter Hilfe
-
Französische Gewerkschaften: Mehr als 300.000 Menschen demonstrieren für höhere Löhne
-
U21: Tresoldi Kapitän auf Malta und gegen Georgien
-
Sachsen-Anhalt: AfD-Chef Siegmund will im Dezember Ministerpräsident werden
-
Pistorius will 16 neue Airbus-Transportmaschinen vom Typ A400M kaufen
-
Müller verlängert bei den Whitecaps
-
Siegmund will sich im Dezember zu Sachsen-Anhalts Ministerpräsident wählen lassen
-
Gericht: Polizei in Aachen darf Klimaaktivist erkennungsdienstlich behandeln
-
Merz: Klimaschutz und Nachhaltigkeit als Wachstumschance sehen
-
Proteste an französischen Schulen weiten sich aus - Lehrer streiken
-
Autos trotz Embargo nach Russland verkauft: Ermittlungen gegen Unternehmer
-
Ölmagnat Dangote: Afrika wird bis 2030 bei Treibstoffen weitgehend autark sein
-
Nach Protesten: Spanische Regierung beschließt Maßnahmenpaket für Mieter
-
Korridorsanierung Hannover-Berlin: Bahn verspricht "Investition, die sich auszahlt"
-
Sachsen: Anklage gegen vier mutmaßliche IS-Mitglieder erhoben
-
Leiche aus See in Berlin geborgen - Hinweise auf Verbrechen
-
Mögliche Anschlagspläne in Großbritannien: Offenbar kein Sprengstoff gefunden
-
Feuerwehr rettet Schwan aus sechs Meter tiefer Kanalschleuse in Nordrhein-Westfalen
-
OVG: Bundesländer dürfen individuelles Messerverbot verhängen - Keine Bundeskompetenz
-
Koalition ringt vor geplantem Kabinettsbeschluss um Einigung bei Pflegereform
-
AfD-Verbot: SPD-Fraktionsvorsitzende fordern Einleitung eines Prüfverfahrens
-
Rechtspopulistin Le Pen weist Antisemitismusvorwurf gegen Bardella als Manipulation zurück
-
Faustschlag während Jubelkorsos in Berlin: Polizist zu Geldstrafe verurteilt
-
71-Jähriger in den USA nach vier Jahrzehnten im Todestrakt freigelassen
Pariser Kathedrale Notre-Dame rund fünf Jahre nach Brand feierlich wiedereröffnet
Im April 2019 stand Notre-Dame in Flammen, nun ist die Pariser Kathedrale nach fünfjährigem Wiederaufbau feierlich wiedereröffnet worden: Die Türen des frisch restaurierten gotischen Bauwerks öffneten sich am Samstagabend, nachdem der Pariser Erzbischof Laurent Ulrich nach katholischem Ritus drei Mal mit dem Bischofsstab an das Hauptportal geklopft hatte. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron begrüßte zahlreiche Staats- und Regierungschefs zu der Feier in Notre-Dame.
Zuvor hatte Macron den designierten US-Präsidenten Donald Trump und den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj empfangen - und einen Fototermin mit beiden gemeinsam im Hof des Elysées organisiert.
Wegen des schlechten Wetters war die Eröffnungsfeier komplett ins Innere der Kathedrale verlegt worden. Dort erklärte Macron vor den rund 2500 Gästen, die Restaurierung der Kirche innerhalb von fünf Jahren habe bewiesen, wozu Frankreich in der Lage sei. "Wir haben wiederentdeckt, wozu große Nationen in der Lage sind: das Unmögliche zu schaffen", sagte er. "Diese Kathedrale ist ein glückliches Sinnbild dafür, was eine Nation sein kann und was die Welt sein sollte", fügte er hinzu.
Macron bedankte sich bei allen, die zur Restaurierung der Kathedrale beigetragen haben: "Ich sage ihnen den Dank Frankreichs, bevor wir die Kathedrale wieder ihrer religiösen Bestimmung, den Katholiken, Paris und der ganzen Welt zurückgeben."
Papst Franziskus bekräftigte in einer Grußbotschaft die Haltung der Pariser Diözese, die darauf bestanden hatte, dass der Eintritt in die Kathedrale kostenlos bleibe. "Ihre Pforten werden weit geöffnet sein", schrieb Franziskus. Er vertraue darauf, dass "alle mit offenen Armen und gratis, wie Brüder und Schwestern empfangen werden".
Minutenlangen Applaus spendeten die Gäste den Feuerwehrleuten, die in Uniform an dem Festakt teilnahmen, sowie den Handwerkern, die an der Restaurierung beteiligt waren. Auf die Fassade der Kathedrale wurde im Dunkeln ein riesiges "Merci" (Danke) projiziert.
Zu den etwa 40 Staats- und Regierungschefs, die an der Feier teilnahmen, zählte auch Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier. Er bezeichnete die Wiedereröffnung der Kathedrale als "historischen Moment" und "Moment der Freude und der Hoffnung". Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) schrieb im Onlinedienst X auf Französisch: "Herzlichen Glückwunsch an unsere französischen Freunde zu dieser großartigen Wiedereröffnung."
Auch der italienische Präsident Sergio Mattarella und der polnische Präsident Andrzej Duda nahmen an der Zeremonie teil. Aus Belgien war das Königspaar Philippe und Mathilde angereist, aus Großbritannien Thronfolger Prinz William und aus Monaco Fürst Albert II. US-Präsident Joe Biden ließ sich in Paris von seiner Frau Jill vertreten. Auch der Hightech-Milliardär und Trump-Vertraute Elon Musk war unter den Gästen.
Zu Beginn des Gottesdienstes zogen der Erzbischof und die übrigen Geistlichen durch den Mittelgang ein, viele von ihnen in die neuen liturgischen Gewänder gekleidet, die der Modeschöpfer Jean-Charles de Castelbajac in klaren Grundfarben entworfen hatte. Nach ihnen zogen auch Vertreter der gut hundert Pariser Pfarreien mit Fahnen durch den Mittelgang. Erstmals seit dem Brand erklang die Orgel wieder, die zwar unversehrt geblieben war, aber ausgebaut und gereinigt worden war.
Die Kirche war durch das Feuer am 15. April 2019 schwer beschädigt worden. Der gesamte Dachstuhl brannte ab, der Vierungsturm stürzte brennend ins Kirchenschiff. Dank großzügiger Spenden aus aller Welt in Höhe von 846 Millionen Euro konnte Notre-Dame innerhalb von gut fünf Jahren gründlich restauriert werden.
Auch Deutschland war mit Spenden in Höhe von 900.000 Euro an der Restaurierung beteiligt gewesen. Der Kölner Dombaumeister Peter Füssenich, dessen Werkstatt vier Fenster der Pariser Kathedrale Notre-Dame restauriert hat, zeigte sich begeistert von der Wiedereröffnung. "Wir sind froh, dass das Herz von Paris wieder schlägt", sagte Füssenich.
Im Anschluss an den Gottesdienst strahlte der Sender France 2 ein Konzert aus, das wegen des drohenden schlechten Wetters am Vorabend vor der Kathedrale aufgezeichnet worden war. Dabei traten unter anderem der Pianist Lang Lang und die Schauspielerin Marion Cotillard auf. US-Popstar Pharrell Williams sang seinen Hit "Happy", begleitet von Gospelchor. Am späten Abend empfing Macron die Staatsgäste zu einem Dinner im Elysée, an dem auch Trump und Selenskyj teilnahmen.
Erzbischof Ulrich will am Sonntag die erste Messe in der Kathedrale feiern. Dazu werden Macron und 150 Bischöfe erwartet, aber auch mehrere Hundert Bedürftige, Obdachlose und Menschen mit Behinderungen.
M.King--AT