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Haft- und Bewährungsstrafen für illegales Autorennen mit Todesfolge auf Autobahn
Das Landgericht Frankfurt am Main hat zwei Männer wegen eines illegalen Autorennens auf der Autobahn 66, in dessen Folge eine Frau starb, zu Haft- und Bewährungsstrafen verurteilt. Einer soll für zwei Jahre und fünf Monate in Haft, wie ein Gerichtssprecher am Freitag mitteilte. Der andere erhielt eine Bewährungsstrafe von einem Jahr.
Für beide gilt eine Sperre, bis sie wieder den Führerschein machen können. Die in der Szene für Autoliebhaber bekannten Männer lieferten sich laut Urteil mit hochmotorisierten Luxusautos zwei Rennen. Eines der Rennen im Oktober 2020 auf der A66 bei Hofheim führte zu einem tödlichen Unfall.
Ein unbeteiligter Mann setzte zu einem Überholmanöver an, ohne in den Rückspiegel zu schauen. Dadurch verlor einer der Rennteilnehmer die Kontrolle über sein Auto und krachte in den Wagen einer unbeteiligten Frau. Ihr Auto brannte aus, sie starb.
Ursprünglich waren in diesem Verfahren drei Männer angeklagt. Da einer von ihnen aber mehrfach nicht zum Verhandlungstermin erschien, wurde sein Verfahren abgetrennt und vorläufig eingestellt.
Den nun Verurteilten konnte keine fahrlässige Tötung vorgeworfen werden. Der am Rennen unbeteiligte Fahrer, der den Unfall durch einen Fahrfehler verursacht hatte, wurde im Mai vom Amtsgericht Frankfurt-Höchst wegen fahrlässiger Tötung verwarnt.
D.Johnson--AT