-
Wadephul sieht EU-Erweiterung auf westlichem Balkan als "Nagelprobe für Europa"
-
Streit eskaliert: Ronaldo reist aus Trainingslager ab
-
Dominante Magdeburger sorgen für erste Kieler Niederlage
-
Dreierpack als Kapitän: Tresoldi überragt auf Malta
-
Linnemann weist Pflege-Forderungen der SPD zurück: Kostendeckel wäre "gefährlich"
-
Merz bekräftigt Reformkurs - und macht Tempo bei Arbeitsmarktreform
-
"Dummheit": Klopp hält Plädoyer gegen Rassismus
-
Indonesien: Behörden zerstören Gefängnis-"Villen" mit Luxusausstattung
-
Großeinsatz an Luftwaffenstützpunkt: London sieht "starke Hinweise" auf iranische Beteiligung
-
Auch die Schweiz entzieht Infantino die Unterstützung
-
Gegen Serbien: Klopp bringt weitere Debütanten - Urbig im Tor
-
Tennessee: US-Gericht setzt erste Hinrichtung einer Frau seit 200 Jahren aus
-
Berliner SPD erwartet Erklärung zu Eralps Mitgliedschaft bei Roter Hilfe
-
Ärmelkanal-Unglück mit 31 Toten: Schleuser zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt
-
Tippfehler in Trumps Abkommen für "Superintelligenz" sorgt für Spott
-
Deutschlandticket wird ab 2027 teuer
-
Volkswagen kündigt zahlreiche Tarifverträge - Gewerkschaft protestiert
-
Bundeskabinett beschließt Pflegereform - Beitragserhöhung für 2027 abgewendet
-
Elterngeldreform: Prien bereit für nochmalige Prüfung der Sparmaßnahmen
-
Antisemitismusvorwurf gegen Bardella: Macron nennt Äußerungen "inakzeptabel"
-
Milliardenklage nach abgesagter Übernahme von VW durch Porsche scheitert endgültig
-
Mehr als hundert Objekte durchsucht: Bundesweite Razzia in Reinigungsgewerbe
-
Netanjahu: Copilot wollte Flydubai-Maschine zum Absturz bringen
-
Sechs Jahre Haft wegen Schwarzarbeit in großem Stil in Hessen
-
Schlotterbeck erleidet Knöchelverletzung
-
Freispruch für neun Polizisten in Duisburger Prozess um Fesselung von Flüchtling
-
Krise in Rumänien: Wahl von neuem Regierungschef im Parlament erneut gescheitert
-
Verkehrsminister: Preis vom Deutschlandticket steigt ab 2027 auf 66,80 Euro
-
Prozess gegen 34-Jährige wegen IS-Mitgliedschaft in Düsseldorf begonnen
-
Volkswagen kündigt zahlreiche Tarifverträge zum Jahresende
-
Hessen: Wegen Anschlagsplans verurteilter früherer Soldat Franco A. aus Haft entlassen
-
Höchster Wert seit Ende 2023: Inflationsrate steigt voraussichtlich auf 3,3 Prozent
-
Nach Festnahme in Hessen: Mutmaßlicher früherer IS-Kämpfer in Haft
-
Gericht: Berliner Tiktokerin darf Schwein nicht in Altbauwohnung halten
-
Kiew: Russland startet vor Wintereinbruch neue Offensive gegen Energieinfrastruktur
-
Berufungsgericht in Ungarn verringert Haftstrafe für Maja T. auf sieben Jahre
-
Bundeskabinett beschließt Pflegereform - aber weiter Kritik
-
Milliardenklage nach gescheiterter Übernahme von VW durch Porsche scheitert endgültig
-
Ostbeauftragte: Ungleich verteilte Finanzen erschweren Aufstieg im Osten
-
Endgültiges Ergebnis bestätigt Wahlausgang in Mecklenburg-Vorpommern
-
Leichenschändungen in Klinik: Fünf Jahre Haft für 40-Jährigen in Bielefeld
-
"Rheinische Post": Deutschlandticket kostet ab kommendem Jahr 66,80 Euro pro Monat
-
Freundin in Streit mit Faustschlägen getötet: 46-Jähriger in Berlin verurteilt
-
Nach mehr als einem Jahrzehnt: USA beenden Anti-IS-Militäreinsatz im Irak
-
Guardiola stützt ManCity: "Ich bin hier - mehr denn je"
-
Höchster Wert seit Ende 2023: Inflationsrate steigt im September voraussichtlich auf 3,3 Prozent
-
Lebenslange Haft wegen Mordes an Exfreundin auf offener Straße in Bremen
-
Niedrige Füllstände: Reiche ordnet mehr Gaseinspeicherung an
-
Israelischer Minister: "Terrorist" wollte Flydubai-Flugzeug zum Absturz bringen
-
Ukraine: Mindestens vier Tote bei russischen Angriffen auf Energieinfrastruktur
Wegen Doppelmordes in den USA verurteilte Menendez-Brüder könnten freikommen
Die in den USA wegen Mordes an ihren Eltern zu lebenslanger Haft verurteilten Menendez-Brüder könnten womöglich freikommen. Es gebe drei Entlassungswege, sagten die Anwälte von Erik und Lyle Menendez am Mittwoch (Ortszeit). Die damals 19 und 21 Jahre alten Brüder hatten 1989 ihre Eltern im Haus der Familie in Beverly Hills getötet. Ihr Fall hatte durch eine Serie und eine Dokumentation im Streamingdienst Netflix jüngst wieder für Aufmerksamkeit gesorgt.
Im Zuge eines spektakulären Prozesses, der weltweit für Schlagzeilen sorgte, waren die Brüder zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Die Staatsanwälte argumentierten damals, die beiden hätten den Mord an ihren Eltern geplant, um schneller an ein Erbe in Höhe von 14 Millionen Dollar (heute 12,9 Millionen Euro) zu kommen. Unterstützer sagten dagegen, jahrelange sexuelle und körperliche Misshandlungen durch ihren tyrannischen Vater hätten die Brüder schließlich zu der Gewalttat getrieben.
Ein Sprecher ihres Anwalts Mark Geragos sagte am Mittwoch, die beiden heute 53 und 56 Jahre alten Brüder wollten bei einer Anhörung in der kommenden Woche beantragen, ihre Verurteilung wegen Mordes in Totschlag umwandeln zu lassen. Sollte der Antrag erfolgreich sein, könnten die Brüder sofort freikommen, da sie bereits 34 Jahre im Gefängnis verbracht haben - ein Dreifaches des üblichen Strafmaßes bei Totschlag.
Eine weitere Möglichkeit könnte der Anwaltskanzlei zufolge darin bestehen, eine Umwandlung der lebenslangen Haftstrafe in 50 Jahre Haft zu erwirken. Die dritte Möglichkeit ist ein Gnadengesuch an den kalifornischen Gouverneur Gavin Newsom.
"Ich unterstütze nachdrücklich die Begnadigung von Erik und Lyle Menendez, die derzeit eine lebenslange Haftstrafe ohne Möglichkeit auf Bewährung verbüßen", sagte der Bezirksstaatsanwalt von Los Angeles, George Gascon, am Mittwoch. "Sie haben jeweils 34 Jahre abgesessen und ihre Ausbildung fortgesetzt und an der Entwicklung neuer Programme zur Unterstützung der Rehabilitation von Mithäftlingen gearbeitet."
Vergangene Woche hatte Bezirksstaatsanwalt Gascon sich bereits dafür ausgesprochen, das Urteil gegen die Menendez-Brüder zu überprüfen. Sollten sie dabei zu 50 Jahren Haft statt zu lebenslang verurteilt werden, könnten sie ihre Begnadigung beantragen und umgehend freikommen.
M.King--AT