-
Produktion von Benzin und Diesel in Deutschland gestiegen - Einfuhr gesunken
-
Statistisches Bundesamt: Ländliche Gemeinden altern deutlich zügiger als Städte
-
ALEX BODI UND DEUTSCHER KONZERN INVESTIEREN IN 166 WOHNUNGEN IN HALLE
-
"Eine Bombe": Pressestimmen zur Ronaldo-Flucht
-
Serbien-Spiel: Klopp streicht Keidel aus Kader
-
MLB: Yankees und White Sox siegen zum Playoff-Auftakt
-
Cristiano Ronaldo: Tore, Tränen, Titel
-
Frankreichs Regierung stellt Haushaltsentwurf vor
-
Berliner Linke trifft sich mit Grünen und SPD zu Gespräch vor möglichen Sondierungen
-
Bundesgericht prüft Herstellung von Impfstoff gegen Coronavirus durch Arzt
-
EU-Innenminister beraten über Abschiebungen
-
Erneuter Tankrabatt tritt in Kraft
-
Wadephul trifft europäische Außenminister in Montenegro und reist nach Italien
-
Merz trifft Rutte - und hält außenpolitische Grundsatzrede
-
"Katastrophales Jahr": Schweizer Gletscher verloren 2026 mehr als fünf Prozent Eis
-
Trump droht früherem Fed-Chef Powell mit neuen Ermittlungen
-
Israel: Flydubai-Maschine entgeht laut Regierung knapp einem Terroranschlag
-
Bühl eröffnet: Bayern-Frauen feiern ersten Königsklassen-Sieg
-
US-Richterin billigt Übernahme von Warner Bros. durch Paramount
-
US-Verteidigungsminister Hegseth: Zahl der Offiziere um 20 Prozent reduziert
-
Wadephul sieht EU-Erweiterung auf westlichem Balkan als "Nagelprobe für Europa"
-
Streit eskaliert: Ronaldo reist aus Trainingslager ab
-
Dominante Magdeburger sorgen für erste Kieler Niederlage
-
Dreierpack als Kapitän: Tresoldi überragt auf Malta
-
Linnemann weist Pflege-Forderungen der SPD zurück: Kostendeckel wäre "gefährlich"
-
Merz bekräftigt Reformkurs - und macht Tempo bei Arbeitsmarktreform
-
"Dummheit": Klopp hält Plädoyer gegen Rassismus
-
Indonesien: Behörden zerstören Gefängnis-"Villen" mit Luxusausstattung
-
Großeinsatz an Luftwaffenstützpunkt: London sieht "starke Hinweise" auf iranische Beteiligung
-
Auch die Schweiz entzieht Infantino die Unterstützung
-
Gegen Serbien: Klopp bringt weitere Debütanten - Urbig im Tor
-
Tennessee: US-Gericht setzt erste Hinrichtung einer Frau seit 200 Jahren aus
-
Berliner SPD erwartet Erklärung zu Eralps Mitgliedschaft bei Roter Hilfe
-
Ärmelkanal-Unglück mit 31 Toten: Schleuser zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt
-
Tippfehler in Trumps Abkommen für "Superintelligenz" sorgt für Spott
-
Deutschlandticket wird ab 2027 teuer
-
Volkswagen kündigt zahlreiche Tarifverträge - Gewerkschaft protestiert
-
Bundeskabinett beschließt Pflegereform - Beitragserhöhung für 2027 abgewendet
-
Elterngeldreform: Prien bereit für nochmalige Prüfung der Sparmaßnahmen
-
Antisemitismusvorwurf gegen Bardella: Macron nennt Äußerungen "inakzeptabel"
-
Milliardenklage nach abgesagter Übernahme von VW durch Porsche scheitert endgültig
-
Mehr als hundert Objekte durchsucht: Bundesweite Razzia in Reinigungsgewerbe
-
Netanjahu: Copilot wollte Flydubai-Maschine zum Absturz bringen
-
Sechs Jahre Haft wegen Schwarzarbeit in großem Stil in Hessen
-
Schlotterbeck erleidet Knöchelverletzung
-
Freispruch für neun Polizisten in Duisburger Prozess um Fesselung von Flüchtling
-
Krise in Rumänien: Wahl von neuem Regierungschef im Parlament erneut gescheitert
-
Verkehrsminister: Preis vom Deutschlandticket steigt ab 2027 auf 66,80 Euro
-
Prozess gegen 34-Jährige wegen IS-Mitgliedschaft in Düsseldorf begonnen
-
Volkswagen kündigt zahlreiche Tarifverträge zum Jahresende
Windmühlenflügel am berühmten Pariser Cabaret Moulin Rouge abgestürzt
Das legendäre Pariser Cabaret Moulin Rouge hat sein bekanntes Wahrzeichen verloren: Die Flügel der roten Windmühle auf dem Dach des Moulin Rouge sind in der Nacht zum Donnerstag herabgestürzt. Verletzt wurde laut Feuerwehr niemand, weitere Einsturzgefahr bestehe nicht. Die Betreiber des Vergnügungstempels gingen von einem technischen Problem als Unglücksursache aus. Der Betrieb des Touristenmagneten soll trotz des Unglücks ohne Einschränkungen fortgesetzt werden.
Den Ermittlungen zufolge lösten sich die Flügel gegen 01.45 Uhr nachts - rund eine halbe Stunde, nachdem die letzten Besucher das Gebäude verlassen hatten. Die herabstürzenden Flügel rissen drei Buchstaben der Leuchtreklame auf dem Dach des Moulin Rouge mit sich, so dass am Morgen nur noch "lin Rouge" über dem Eingang zu lesen war. "Das ist ein komisches Gefühl, als ob der Eiffelturm seine Spitze verloren hätte", sagte der 58-jährige Daniel, der täglich auf dem Weg zur Arbeit an dem Cabaret vorbeikommt. "Hoffentlich kann es schnell repariert werden."
Das Gebäude und auch das Dach würden rund um die Uhr von einem Sicherheitsdienst überwacht, ein Sabotageakt könne ausgeschlossen werden, sagte Moulin-Rouge-Generaldirektor Jean Victor Clerico: "Es handelt sich offensichtlich um ein technisches Problem."
Auf das Programm des Vergnügungstempels werde der Vorfall "keinerlei Auswirkungen" haben, versicherte Clerico. Die Vorstellungen am Donnerstagabend sollten wie geplant stattfinden: "Wir sind 135 Jahre alt und haben schon viel erlebt. Wir werden diese Herausforderung meistern."
Frankreichs Kulturministerin Rachida Dati schrieb im Onlinedienst X, der Vorfall sei ein großer Schock für die Showtheaterwelt "und für alle, die Paris lieben". Die Pariser Bürgermeisterin Anne Hidalgo äußerte sich "sehr traurig" und betonte, das Moulin Rouge sei "in der ganzen Welt berühmt". Sie hoffe, dass die Windmühlenflügel sich rechtzeitig vor Beginn der Olympischen Spiele Ende Juli wieder drehen könnten, betonte Hidalgo und sagte dem Varieté-Theater Hilfe bei der Restaurierung zu. Die Betreiber betonten, alles in ihrer Macht stehende zu tun, "damit unsere berühmte Mühle so bald wie möglich ihre Flügel zurückbekommt".
Das Moulin Rouge wurde 1889 eröffnet - im selben Jahr in dem der Eiffelturm fertiggestellt wurde. Ende des 19. Jahrhunderts gab es etwa 30 Windmühlen auf dem Hügel Montmartre, der wegen seines Lichts und der geringen Mietpreise außerhalb des Pariser Zentrums zahlreiche Künstler anzog, unter ihnen Auguste Renoir und Pablo Picasso. Der Maler Henri Toulouse-Lautrec zählte zu den regelmäßigen Besuchern des Moulin Rouge und porträtierte dessen Tänzerinnen und Gäste.
Das bisher schlimmste Unglück in der mehr als hundertjährigen Geschichte des Vergnügungslokals war ein durch Bauarbeiten ausgelöster Brand 1915. Danach musste das Moulin Rouge neun Jahre für Renovierungsarbeiten geschlossen bleiben.
Das Revue-Theater am Fuße des Montmartre ist bis heute ein Touristenmagnet und bekannt für seine Cancan-Tänzerinnen. Allabendlich werden im Moulin Rouge zwei Vorstellungen gegeben, das Cabaret zählt rund 600.000 Zuschauer pro Jahr. Am 6. Oktober feiert das Moulin Rouge seinen 135. Geburtstag.
N.Walker--AT