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Zahl der Toten bei Überschwemmungen im Großraum Rio auf zwölf gestiegen
Nach den heftigen Regenfällen und Überschwemmungen in der Umgebung der brasilianischen Metropole Rio de Janeiro ist die Zahl der Todesopfer auf zwölf gestiegen. Der Gouverneur von Rio, Claudio Castro, teilte die neue Opferzahl am Montag (Ortszeit) bei einer Pressekonferenz mit und sprach den Angehörigen der Todesopfer sein Mitgefühl aus. Wegen der Überschwemmungen war weiter ein Rettungs- und Hilfseinsatz im Gange.
Insbesondere in den armen Vierteln und Vororten im Norden von Rio de Janeiro gab es nach den heftigen Regenfällen vom Wochenende Überschwemmungen und Erdrutsche. In der Gemeinde Duque de Caxias nutzten die Einwohner Boote, Flöße, aber auch Surfbretter, um die überfluteten Gebiete zu durchqueren und ihr Hab und Gut aus überschwemmten Häusern zu retten.
"Wir haben alles verloren", sagte der 37 Jahre alte Maurer Michael Rodrigues Da Silva der Nachrichtenagentur AFP. "Das Wasser ist bis auf Fensterhöhe gestiegen." Rios Feuerwehrchef Anderson Mariano sagte, seine Leute hätten zahlreiche Einsätze. Viele Menschen wollten aus Angst um ihr Hab und Gut ihre Häuser nicht verlassen.
Heftige Regenfälle kommen in der Umgebung von Rio de Janeiro häufig vor. Es ist aber selten, dass in der Folge Menschen ums Leben kommen.
D.Lopez--AT