-
Koalition bringt Sparpläne für Krankenkassen durch den Bundestag
-
Zehnjährige und Schulbegleiter totgefahren: Viereinhalb Jahre Haft in Köln
-
Länder fordern "Nur Ja heißt Ja"-Regelung im Sexualstrafrecht
-
Säuglingsleiche aus Klinik in Böblingen verschwunden - Fund in Wäscherei
-
Moskau will Ankara womöglich Verkauf von russischem Luftabwehrsystem erlauben
-
Nordirland: Islamfeindliche Holzkonstruktion während Entfernung angezündet
-
Bundestag beschließt neues Heizungsgesetz
-
Merz reist zu Treffen der Ukraine-Koalition und Militärparade nach Paris
-
"Spiegel": Bundeswehr schließt deutsches Feldlager in Erbil
-
Mission Klopp: DFB-Spitze unterwegs zum Wunsch-Bundestrainer
-
Passagier während Ryanair-Flugs nach Memmingen fast durch kaputtes Fenster hinausgezogen
-
Zwei Festnahmen bei Schlag gegen Menschenhandel mit Transmenschen
-
Neue Hitzewelle überrollt Deutschland: Temperaturen bis 38 Grad erwartet
-
BBL: Kapitän Christian Sengfelder verlässt Ulm
-
Druck auf Wegner wächst: Berliner CDU-Mitglieder wollen neuen Spitzenkandidaten
-
Sparpläne bei Volkswagen bleiben unklar - Absatz bricht weiter ein
-
Angriffe auf Häuser von Politikern: Griechische Polizei nimmt drei Verdächtige fest
-
Suchtgefahr: EU fordert Meta-Konzern zu Änderungen bei Instagram und Facebook auf
-
Bildungsministerium setzt Kulturprogramm für ärmere Kinder ab 2028 fort
-
Verheerender Waldbrand in Spanien: Mindestens elf Tote und 19 Vermisste
-
UNO: Süden der USA und Norden Chinas 2025 stark von Sand- und Staubstürmen getroffen
-
Bundestag beschließt umstrittene Krankenkassenreform - jetzt Bundesrat am Zug
-
Queerfeindlicher Angriff in Berlin: Staatsschutz ermittelt
-
Absatz von VW im zweiten Quartal um 8,6 Prozent eingebrochen
-
Zweijähriges Mädchen ertrinkt in Nordrhein-Westfalen in Weiher
-
Streit über Gemälde an Wuppertaler Hochhaus wird im Herbst vom BGH geklärt
-
Nach Schüssen auf Polizist in Göttingen: Polizei erteilt 40 Aufenthaltsverbote
-
Einsatzkräfte retten in Nordrhein-Westfalen Rehkitz aus Ruhr
-
Nach JU wollen auch CDU-Mitglieder Rücktritt von Berliner Regierungschef Wegner
-
Kontroverse Debatte über Kassen-Reform vor Abstimmung im Bundestag
-
Waldbrand in Spanien: Mindestens elf Tote und 19 Vermisste
-
Getöteter iranischer Ayatollah Ali Chamenei nach mehrtägigen Trauerfeiern beigesetzt
-
Ausgebüxte Pferde fressen sich in Niedersachsen durch Maisfeld
-
Männer als Mäuse: Kaulitz-Brüder für liebevollere Ansprache
-
Weiterer Schlag gegen Betrugsnetzwerk in Autohandel mit hohem Millionenschaden
-
Bundestag beschließt Abstimmung über Heizungsgesetz am Freitag
-
Bayerns Ministerpräsident Söder verteidigt harte Einschnitte durch GKV-Reform
-
13-Jähriger in Baden-Württemberg stirbt bei Zusammenstoß mit Auto
-
45-Jähriger in Hessen soll Mutter angezündet und getötet haben - Festnahme
-
Ausbau der Infrastruktur als Nato-Ziel: Studie sieht Potenzial für Millionen Jobs
-
Pogacar happy nach Statement-Sieg - Vingegaard gibt nicht auf
-
Becker über Zverev: "Chance seines Lebens"
-
Vor Bundesratsabstimmung zum Sexualstrafrecht: Hubig wirbt für "Nur Ja heißt Ja"
-
Zwölf Tote bei Waldbrand in Andalusien - Womöglich Stromleitung verantwortlich
-
US-Medien: Israel informiert Trump über "konkreten" iranischen Mordplan
-
Börsengang von Halbleiterkonzern SK Hynix an der Nasdaq erwartet
-
Bellevue-Sanierung: Steinmeier nimmt Amtsgeschäfte am Spreebogen auf
-
Bundestag stimmt über die Reform der gesetzlichen Krankenversicherung ab
-
Bundesrat stimmt über Vorrang für schnelles Bauen und Recht auf Reparatur ab
-
Bundestag und Bundesrat sollen neues Heizungsgesetz verabschieden
Behörden: Rettungsröhre für 41 in Indien verschüttete Arbeiter fertiggestellt
Mehr als zwei Wochen nach dem Einsturz eines Straßentunnels in Indien steht der Abschluss des Rettungseinsatzes für die 41 verschütteten Bauarbeiter offenbar kurz bevor. Wie der Regierungschef des nordindischen Bundesstaates Uttarakhand, Pushkar Singh Dhami, sagte, verlegten die Einsatzkräfte am Silkyara-Tunnel am Dienstag das letzte Teilstück der Röhre, durch welche die Arbeiter in die Freiheit gelangen sollen. Ihre Rettung werde nun "bald" beginnen.
"Die Arbeit, die Röhren durch den Tunnel zu verlegen, um die Arbeiter herauszuholen, wurde fertiggestellt", sagte Regierungschef Singh Dhami und dankte für die "Gebete von Dutzenden Millionen" für die Verschütteten. Syed Ata Hasnain, einer der führenden Köpfe des Rettungseinsatzes, sagte, es müsse zwar noch etwas Erde entfernt werden, diese Arbeiten könnten aber "jederzeit" abgeschlossen sein.
Auf Fotos, die in Online-Netzwerken veröffentlicht wurden, waren Einsatzkräfte vor Ort zu sehen, die erleichtert lachen und das Siegeszeichen zeigen. Der Tunnelausgang wurde mit organgefarbenen Blumengirlanden geschmückt.
Um die 41 verschütteten Arbeiter herauszuholen, wurden spezielle Tragen auf Rollen angefertigt, auf denen die Männer durch die 57 Meter lange Rettungsröhre herausgezogen werden sollen. Von der Rettung des ersten Arbeiters bis zur Rettung des letzten Verschütteten könnten allerdings mehrere Stunden vergehen.
Vor dem eingestürzten Tunnel standen zahlreiche Krankenwagen für die vor zweieinhalb Wochen verschütteten Bauarbeiter bereit. Auch ein Feld-Krankenhaus wurde für sie errichtet.
"Wir sind Gott und den Rettern dankbar, die hart daran gearbeitet haben, sie zu retten", sagte Naiyer Ahmad, dessen jüngerer Bruder zu den Verschütteten gehört, der Nachrichtenagentur AFP. Wie andere Angehörige campierte er seit dem Unglück vor gut zwei Wochen vor dem teils verschütteten Tunnel. Mittlerweile herrscht im Himalaya-Bundesstaat Uttarakhand bittere Kälte.
Der im Bau befindliche Tunnel war am frühen Morgen des 12. November während des Schichtwechsels teilweise eingebrochen. Alle Bauarbeiter überlebten das Unglück, 41 von ihnen wurden aber von der Außenwelt abgeschlossen. In der Folge hatten die örtlichen Behörden schon mehrfach versichert, dass es nicht mehr lange dauern werde, bis alle Eingeschlossenen gerettet seien. Die Einsatzkräfte erlebten aber immer wieder Rückschläge.
Für den Bau des Rettungsschachts wurde schweres Gerät an den Unglücksort gebracht. Mit Hilfe eines Spezialbohrers stießen die Einsatzkräfte zuletzt zügig durch Tonnen von Erde und Trümmern. Doch dann stieß der Bohrer auf dicke Metallträger und verschüttete Baufahrzeuge und zerbrach, so dass die Einsatzkräfte zuletzt mit Handbohrern weiter arbeiteten. Am Dienstag fehlten ihnen nur noch fünf Meter bis zu den eingeschlossenen Bauarbeitern.
Sie harren in einem riesigen Hohlraum aus, der 8,50 Meter hoch und zwei Kilometer lang ist. Versorgt wurden sie bislang über ein 15 Zentimeter dickes Rohr, über das Sauerstoff, Wasser, Lebensmittel und Medikamente zu ihnen gelangt. Außerdem konnten die Einsatzkräfte über Funk sowie einer Endoskop-Kamera mit den Arbeitern in Kontakt treten. Regierungschef Singh Dhami versicherte am Dienstag, den Verschütteten gehe es gut.
Parallel zu der Arbeit an der großen Rettungsröhre hatten Einsatzkräfte außerdem begonnen, an einem vertikalen Schacht sowie an einem Zugang vom anderen Tunnelende zu arbeiten. Das andere Tunnelende ist allerdings viel weiter von den Arbeitern entfernt, schätzungsweise etwa 480 Meter.
D.Johnson--AT