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Nach Gewalttat in Texas fordert US-Präsident Biden erneut schärferes Waffenrecht
Nach dem Schusswaffenangriff in Texas mit acht Todesopfern hat US-Präsident Joe Biden einmal mehr eine Verschärfung des Waffenrechts in den USA angemahnt. "Acht Amerikaner - darunter auch Kinder - wurden gestern bei dem jüngsten Akt von Waffengewalt getötet, der unser Land erschüttert hat", erklärte Biden am Sonntagmorgen.
Die Abgeordneten des Kongresses rief er auf, gegen die "Waffenepidemie" im Land vorzugehen. "Ich fordere den Kongress erneut auf, mir einen Gesetzentwurf zum Verbot von Angriffswaffen und Magazinen mit großer Kapazität vorzulegen", erklärte der Präsident. "Ich werde es sofort unterschreiben."
Ein schwer bewaffneter Angreifer hatte am Samstag vor einem Einkaufszentrum in Texas acht Menschen getötet und mehrere weitere verletzt. Im Internet verbreitete Videoaufnahmen zeigen, wie der schwarzgekleidete Mann auf dem Parkplatz des Einkaufzentrums in der Stadt Allen aus seinem Wagen steigt und offenbar wahllos auf Passanten schießt. Ein Polizist erschoss den Schützen schließlich.
In den USA gibt es immer wieder Schusswaffenangriffe mit zahlreichen Todesopfern. 2021 starben etwa 49.000 Menschen durch den Einsatz von Schusswaffen, im Jahr zuvor waren es 45.000. Biden will das Waffenrecht schon lange verschärfen. Alle Versuche dazu sind bisher jedoch ins Leere gelaufen und vielfach am Widerstand der oppositionellen Republikaner im Kongress gescheitert.
Texas gehört zu den Bundesstaaten mit den laxesten Waffengesetzen. Erst vor einer Woche hatte ein Mann in Texas fünf Menschen in einem Nachbarhaus erschossen, nachdem ihn dessen Bewohner gebeten hatten, seine abendlichen Schießübungen einzustellen.
O.Brown--AT