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Steinmeier ruft zu Unterstützung für Erdbebenopfer in Türkei und Syrien auf
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat angesichts der entsetzlichen Folgen des Erdbebens in der Türkei und Syrien die Menschen in Deutschland zu Unterstützung für die Betroffenen in der Katastrophenregion aufgerufen. "Die Menschen, denen das Erdbeben alles genommen hat, brauchen jetzt unsere Hilfe", sagte Steinmeier am Donnerstag in einer Videobotschaft. "Unsere Mitmenschlichkeit ist gefragt - und sie bleibt gefragt", hob er hervor.
Steinmeier verwies dabei in besonderem Maße auf die vielen Menschen in Deutschland, "die Verwandte und Freunde in der Türkei oder in Syrien haben" und die jetzt "trauern, weinen, hoffen und bangen". Viele fühlten sich ohnmächtig, weil sie selbst "im Katastrophengebiet nicht mit anpacken können". Ihnen allen sage er: "Wir sehen euer Leid, wir hören euer Klagen. Euer Schmerz ist unser Schmerz."
Der Bundespräsident dankte allen, die schon Unterstützung leisten, in der Türkei, aber auch in Deutschland. "Es sind so viele, die sich gerade unermüdlich einsetzen; die Hilfstransporte auf den Weg bringen, Spenden sammeln oder selbst spenden; die für Nachbarn da sind, deren Angehörige in der Türkei und in Syrien von der Katastrophe getroffen wurden", sagte der Bundespräsident. "Ich danke Ihnen von Herzen, im Namen unseres Landes."
Steinmeier äußerte sich erneut erschüttert über die "entsetzlichen Bilder, die uns seit Montag aus der Türkei und aus Syrien erreichen" und über die ständig steigenden Zahlen von Toten und Verletzten. "Wir sehen dramatische Szenen, die auch aus der Ferne kaum auszuhalten sind", sagte der Bundespräsident.
E.Hall--AT