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Lebenslange Haft im Berufungsprozess zum vereiteltem Thalys-Anschlag gefordert
Im Berufungsprozess zum vereitelten Anschlag im Thalys 2015 hat die Staatsanwaltschaft lebenslange Haft und anschließende Sicherungsverwahrung für den Angeklagten Ayoub El Khazzani gefordert. "Wir dürfen El Khazzani nicht die Gelegenheit geben, das zuende zu bringen, was er nicht ausführen konnte", sagte die Staatsanwältin am Mittwoch in Paris.
"Wenn es keinen einzigen Toten gegeben hat, dann ist das nicht Herrn Khazzani geschuldet, sondern dem heldenhaften Eingreifen von Passagieren", fügte die Staatsanwältin hinzu. Der 33 Jahre alte Marokkaner hatte während des Prozesses erklärt, dass er keine Zivilisten hatte töten wollen, sondern Mitarbeiter der EU-Kommission, die seiner Ansicht nach für Angriffe auf Syrien verantwortlich gewesen seien.
Diese Aussagen überzeugten die Staatsanwaltschaft jedoch nicht. "Es gibt keinen Zweifel an seiner Entschlossenheit, töten zu wollen", sagte die Staatsanwältin. "Sein Ziel war es, so viele Menschen wie möglich zu töten."
El Khazzani hatte sich selber als einen "noblen Kämpfer des Islamischen Staates" bezeichnet und sich zu der Ideologie der dschihadistischen Gruppe bekannt.
Er sei im Mai 2015 nach Syrien gereist und habe Abdelhamid Abaaoud, dem Drahtzieher der Pariser Attentate vom November 2015, gesagt, dass er "zu allem bereit" sei, sagte er vor Gericht aus. Gemeinsam mit Abaaoud sei er über die Balkanroute nach Europa gekommen.
Im August 2015 stieg er dann in Brüssel mit einer Kalaschnikow, einer Pistole, 300 Patronen und einem Cutter bewaffnet in in den Thalys-Zug nach Paris. Wegen des beherzten Eingreifens mehrerer Passagiere und weil seine Waffen mehrfach nicht blockierten, wurden letztlich nur zwei Menschen verletzt.
Unter den Passagieren befanden sich drei US-Soldaten in Zivil, die dabei halfen, den Angreifer zu überwältigen. Sie wurden in Frankreich später mit der Aufnahme in die Ehrenlegion ausgezeichnet. Der US-Regisseur Clint Eastwood verfilmte den Fall unter dem Titel "The 15:17 to Paris", die US-Bürger spielen sich darin selbst.
Im ersten Prozess vor zwei Jahren war er bereits zur lebenslanger Haft verurteilt worden. Drei Mitangeklagte wurden für schuldig befunden, El Khazzani und Abaaoud bei der Einreise in die EU geholfen zu haben. Sie wurden zu Haftstrafen von sieben bis 27 Jahren verurteilt. El Khazzani ist der einzige, der in Berufung gegangen ist. Mit dem Urteil wird am Donnerstag gerechnet.
W.Stewart--AT