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Ex-Direktorin von jüdischer Schule in Melbourne in Missbrauchsprozess verurteilt
In Australien ist die ehemalige Direktorin einer ultra-orthodoxen jüdischen Schule für schuldig befunden worden, zwei Schülerinnen sexuell missbraucht zu haben. Eine Geschworenen-Jury sprach Malka Leifer am Montag in 18 Anklagepunkten schuldig, unter anderem wegen Vergewaltigung und sexueller Nötigung. In neun weiteren Anklagepunkten wurde sie freigesprochen.
Leifer war Direktorin der Adass Israel School in Melbourne, als 2008 erste Missbrauchsvorwürfe gegen sie bekannt wurden. Die Mutter von acht Kindern, die sowohl die australische als auch die israelische Staatsbürgerschaft hat, floh daraufhin mit ihrer Familie nach Israel.
Nach einem jahrelangen Rechtsstreit wurde Leifer schließlich von Israel ausgeliefert und im Januar 2021 nach Melbourne gebracht. Im vergangenen Februar wurde sie vor Gericht gestellt. Nach einem siebenwöchigen Prozess und siebentägigen Beratungen befand die Jury Leifer nun des sexuellen Missbrauchs von zwei Schülerinnen für schuldig. Leifer selbst hat stets ihre Unschuld beteuert.
E.Hall--AT