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Kambodschas König Sihamoni hat Prostatakrebs - Behandlung in Peking geplant
Der kambodschanische König Norodom Sihamoni ist an Prostatakrebs erkrankt. Die Diagnose sei von Ärzten in Peking gestellt worden, teilte der 72-Jährige am Freitag in einer offiziellen Erklärung mit. Er werde für eine Behandlung vorerst in der chinesischen Hauptstadt bleiben. Sihamoni war bereits vor mehr als einem Monat nach Peking gereist. Die Ärzte hätten ihm angeraten, bis zu zwei Monate im Krankenhaus zu bleiben, erklärte er nun.
Sihamoni ist Zeit seines Lebens Junggeselle geblieben. Als Erwachsener verbrachte er lange Zeit im Ausland. Unter anderem war er als Professor für Tanz in Paris tätig und baute eine eigene Tanzgruppe auf. Sihamoni spricht Französisch, Englisch und Tschechisch. Er bestieg 2004 den Thron im Kambodscha. Sihamoni folgte auf seinen Vater, König Norodom Sihanouk, der seinerseits wegen einer Krebsbehandlung in Peking damals abdankte und 2012 starb.
Sihamonis Rolle als König ist weitgehend symbolischer Art. Sie basiert auf einer Vereinbarung, die 1993 zwischen seinem Vater und der politischen Führung des Landes getroffen wurde. Dadurch konnte Norodom Sihanouk nach Jahren im Exil wieder den Thron besteigen.
A.Clark--AT