-
Wadephul fordert klare Voraussetzungen für Bundeswehr-Einsatz in Straße von Hormus
-
Remis beim brisanten Auftakt: Iran gleicht zweimal aus
-
Stiftung Warentest: Bis zu 660 Euro Ersparnis bei Krankenkassenwechsel möglich
-
Kaliforniens Gouverneur Newsom wirft Trump "Vendetta" gegen ihn vor
-
Karlsruhe verhandelt in Streit zwischen Grünen und Agrarminister Rainer
-
G7-Gipfel befasst sich in ersten Arbeitssitzungen mit Ukraine und Iran
-
EU-Parlament entscheidet über Umsetzung von Zolldeal mit den USA
-
EU-Parlament entscheidet über erlaubte Namen für Veggie-Ersatzprodukte
-
Umfrage: 75 Prozent halten Wirtschaftsministerin Reiche für Fehlbesetzung im Amt
-
US-Armee: Acht Tote bei Absturz von Kampfflugzeug in Kalifornien
-
Grüne rügen Innenminister: Zu wenig Einsatz gegen Rechtsextremismus
-
Gegen Saudi-Arabien: Araujo rettet Uruguay
-
Musk kündigt rechtliche Schritte gegen ZDF wegen Berichterstattung an
-
"Unbewusste Zuckung": Videoreferee Evans verteidigt Handgeste
-
US-Armee: Acht Tote bei Absturz von Kampfflugzeug in Kalifornien befürchtet
-
Eigentor: Ägypten verpasst ersten WM-Sieg
-
Waffen für Hamas-Anschläge: Bekennervideo bei festgenommenem Verdächtigen gefunden
-
Iran-Krieg: US-Ölreserve auf 40-Jahres-Tief
-
Trumps Iran-Deal bestimmt Auftakt des G7-Gipfels in Evian
-
EU bringt Beitrittsprozess der Ukraine einen wichtigen Schritt voran
-
Palästinenserführer Abbas kündigt für Anfang 2027 Präsidentschaftswahlen an
-
Erste WM-Sensation: Spanien patzt gegen Kap Verde
-
Trump kündigt für Freitag "vollständige" Öffnung der Straße von Hormus an
-
"Vielleicht können wir was machen": Trump spricht mit Putin und Selenskyj
-
US-Vertreter: Trump und Vance haben Abkommen mit Iran elektronisch unterzeichnet
-
Nach Einigung auf Rahmenabkommen: G7-Gipfel befasst sich mit Öffnung der Straße von Hormus
-
Nach Paris-Triumph: Zverev startet in Halle mit Sieg im Doppel
-
Israels Regierung: Armee bleibt dauerhaft in "Sicherheitszone" im Libanon
-
Brasilianischer Indigenen-Anführer Raoni auf Intensivstation verlegt
-
US-Präsident kündigt "Trump-Kundgebung" zu 250-Jahr-Feier am 4. Juli an
-
Trump zu G7-Gipfel in Evian eingetroffen
-
Frankreichs Senegal-Trauma: "Rache gibt es im Fußball nicht"
-
Trump: Schiffe beginnen mit Durchfahrt der Straße von Hormus
-
Selenskyj macht "gezielte" russische Angriffe für Brand in Höhlenkloster verantwortlich
-
Bildungsbericht zeigt erneut Defizite bei Chancengerechtigkeit und Kompetenzen
-
Totschlag an Bruder in Afghanistan: Acht Jahre Haft für Mann in Hanau
-
EU setzt als "Putins Beichtvater" bekannten Bischof auf Sanktionsliste
-
Eintracht-Chefetage dementiert Krösche-Abgang
-
Panzerprojekt MGCS: Berlin und Paris konzentrieren sich auf "Kern des Programms"
-
Kommission auf Zielgerade: Linke und Grüne warnen vor Schwächung gesetzlicher Rente
-
Erleichterung und Skepsis nach Einigung auf Rahmenabkommen für Ende von Iran-Krieg
-
Macron reagiert verärgert auf Trumps Zolldrohung vor G7-Gipfel
-
Bildungsbericht: Frühkindliche Bildung und Fachkräftesicherung stärker angehen
-
Umsturzpläne: Bewährungsstrafen für weitere Unterstützer von Kaiserreichsgruppe
-
Vergewaltigungsurteil: Vier Jahre Haft für Sohn von Norwegens Kronprinzessin Mette-Marit
-
Macron: Militäreinsatz zu Absicherung der Straße von Hormus binnen Tagen möglich
-
Linkspartei ruft zu weiteren Protesten gegen Sozialreformen auf
-
Berlin: AfD-Politiker hat kein Recht auf Einstellung im gehobenen Beamtendienst
-
"Kein Sicherheitsrisiko": EU-Kommission kritisiert US-Sperre für KI-Modelle
-
Maria erfolgreich in Nottingham gestartet
Seehundbestand in Wattenmeer stagniert: Fast 24.000 Tiere gezählt
Der Seehundbestand im Wattenmeer stagniert weiterhin unterhalb des vor einigen Jahren erreichten Niveaus. In den Nordseeanrainerstaaten Deutschland, Dänemark und Niederlande wurden bei der jüngsten Zählung im August annähernd 24.000 Tiere registriert, wie das gemeinsame Wattenmeersekretariat in Wilhelmshaven am Freitag mitteilte. Das war ein Anstieg von einem Prozent gegenüber dem Vorjahr, bedeutete jedoch weiterhin einen Rückgang gegenüber der Werten zwischen 2012 und 2021. So waren 2020 mehr als 28.000 Tiere gezählt worden.
Das Wattenmeersekretariat sprach von Hinweisen "auf eine Stabilisierung des Bestands auf niedrigerem Niveau". Nach zwischenzeitlich relativ wenigen Jungtieren sei diesmal bei den jährlichen Zählflügen zur Zeit des Fellwechsels die zweithöchste jemals beobachtete Zahl von jungen Seehunden beobachtet worden. Insgesamt waren es etwas mehr als zehntausend, was einem klaren Anstieg um 22 Prozent gegenüber dem Vorjahr entsprach.
Die Frage, warum der Seehundbestand nach einem jahrzehntelangen Anstieg wieder schrumpfte und sich seit einigen Jahren längerfristig auf einem niedrigeren Niveau einzupendeln scheint, beschäftigt die Experten schon seit einiger Zeit. Sicher ausgeschlossen werden können Krankheiten oder größere Abwanderungsbewegungen. Als Gründe denkbar sind demnach etwa zunehmende menschliche Aktivitäten oder Konkurrenz durch andere Tiere.
So nimmt die Zahl der Kegelrobben, größere Verwandte der Seehunde, im Wattenmeer der Nordsee seit Jahren kontinuierlich zu. Ihr Bestand wuchs laut Wattenmeersekretariats zuletzt jährlich um etwa zehn Prozent. Bei der jüngsten Zählung wurden bereits rund zwölftausend Kegelrobben registriert.
In Deutschland leben die meisten der fast 24.000 Seehunde - etwa 15.000 sind es den neuen Zahlen zufolge entlang der Küsten von Niedersachsen und Schleswig-Holstein sowie im Hamburger Wattenmeer und auf Helgoland. In den Niederlanden gibt es rund 7300 Tiere, etwa 1700 in Dänemark.
Die regionale Bestandsentwicklung verlief im Jahresvergleich wie häufig unterschiedlich: Im nördlichen Verbreitungsgebiet in Dänemark und Schleswig-Holstein sank die Zahl teils deutlich, in den anderen Gebieten stieg sie an. Auf Helgoland verdoppelte sich die dortige Kolonie fast, sie ist jedoch klein - sie wuchs von 56 auf 100 Tiere.
Das Wattenmeer gehört seit 2009 zum Unesco-Weltnaturerbe und wird von den Anrainerstaaten Deutschland, Niederlande und Dänemark gemeinsam geschützt. Auf deutschem Gebiet ist es als Nationalpark eingestuft. Das Wattenmeersekretariat im niedersächsischen Wilhelmshaven koordiniert länderübergreifend die Schutzmaßnahmen und beobachtet die Entwicklung.
Bereits seit 1991 werden Seehunde im Bereich des Wattenmeers durch ein spezielles Abkommen geschützt, das unter anderem die Einrichtung von Schutzgebieten zur Jungtieraufzucht vorsieht. Die Tiere leben auch in anderen Bereichen der Nordsee, etwa an der Küste von Großbritannien.
Der Bestand der Seehunde ging im vergangenen Jahrhundert drastisch zurück, 1975 lebten im gesamten Wattenmeer nur schätzungsweise 4000 Tiere. Die Zahl erholte sich seit den 70er Jahren allmählich wieder. Zwischenzeitlich dezimierten katastrophale Ausbrüche der sogenannten Seehundstaupe, einer Seuche, die Zahl der Tiere aber massiv. In den Jahren 1988 und 2002 verendete jeweils etwa die Hälfte des Bestands.
P.Hernandez--AT