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Ermittlungen nach Veröffentlichung von Krankenakte von Shakira in Peru
Nach dem kurzzeitigen Krankenhausaufenthalt von Shakira in Peru hat die Polizei Ermittlungen eingeleitet, weil ihre Krankenakte öffentlich geworden sind. Die Ermittlungen richteten sich gegen das Krankenhaus in der Hauptstadt Lima, in dem die kolumbianische Sängerin behandelt worden sei, teilte die Gesundheits-Aufsichtsbehörde Susalud am Dienstag mit. Der Klinik drohe eine Geldstrafe von 1,6 Millionen Sol (410.000 Euro).
Die Latino-Popsängerin war am Samstagabend wegen starker Bauchschmerzen ins Krankenhaus eingeliefert worden und musste ein für Sonntag in Lima geplantes Konzert absagen. Ihr zweites Konzert in der peruanischen Hauptstadt am Montag konnte sie aber absolvieren. Während des Klinikaufenthaltes war die Krankenakte der 48-Jährigen in Onlinenetzwerken veröffentlicht worden.
Es handele sich um einen "eklatanten öffentlichen Verstoß" gegen die Vorschriften, sagte Susalud-Sprecherin Ruby Cabas. "Die ganze Welt hat es gesehen." Dies dürfe niemals geschehen - "egal, wer der Patient ist".
Shakira hatte am 11. Februar im brasilianischen Rio de Janeiro den Auftakt zu ihrer neuen Tournee gegeben, ihrer ersten seit sieben Jahren. Bis Ende Juni sind rund 50 Konzerte in Lateinamerika, den USA und Kanada geplant.
H.Gonzales--AT