-
Tomas sticht: Wildes Remis zwischen Hoffenheim und Stuttgart
-
World Relays: Deutscher Rekord für Ansah & Co. - vier WM-Tickets
-
Ausbau der Solarenergie in Deutschland deutlich verlangsamt
-
Pentagon ordnet Abzug von 5000 US-Soldaten aus Deutschland binnen zwölf Monaten an
-
Romandie: Starker Lipowitz vor Podestplatzierung
-
Ipswich zurück in der Premier League - Wrexham verpasst Playoffs
-
Buckelwal in offene Nordsee gebracht - Weiterer Verbleib aber zunächst unklar
-
Irans Armee: Neuer Konflikt mit USA "wahrscheinlich" - Trump nennt Angriffe "Option"
-
Dreier gegen Braunschweig: Kiel sichert Klassenerhalt
-
Trump kündigt höhere Zölle auf Autos aus der EU an - Deutschland besonders stark betroffen
-
Grüne kritisieren Zusammenarbeit Dobrindts mit Taliban scharf
-
Tagesrekord: Bahn in China befördert am 1. Mai 24,8 Millionen Fahrgäste
-
Seider und Grubauer stoßen zum DEB-Team - Draisaitl sagt ab
-
Tischtennis: WM-Auftaktsieg für DTTB-Frauen
-
Mai-Kundgebungen in Berlin weitgehend friedlich - Veranstalter: Gute Stimmung
-
Kartellamt: Kraftstoffpreise zum 1. Mai um knapp 13 Cent gefallen
-
Iranische Nobelpreisträgerin Mohammadi aus Gefängnis ins Krankenhaus eingeliefert
-
Teurer Sprit wegen Iran-Kriegs: US-Billig-Airline Spirit stellt Flugbetrieb ein
-
Etappensieg für US-Abtreibungsgegner: Gericht stoppt Lieferung von Mifepriston per Post
-
Mann in Bad Ems mit Messer verletzt: Jugendliche Tatverdächtige stellt sich
-
Bericht: Krankenstand Anfang 2026 leicht zurückgegangen
-
USA wollen rund 5000 Soldaten aus Deutschland abziehen - Pistorius: War "absehbar"
-
Ex-Rennfahrer Zanardi im Alter von 59 Jahren gestorben
-
Pistorius: US-Truppenpräsenz in Europa bleibt in beidseitigem Interesse
-
Nach US-Staatsbesuch: König Charles III. besucht britisches Überseegebiet Bermuda
-
NHL: Sturm und Peterka ausgeschieden
-
Playoff-Krimis in der NBA: Orlando und Cleveland zittern
-
Die Sport-Höhepunkte am Samstag, 2. Mai
-
"Eine Weile her": Norris sorgt für Stirnrunzeln bei Mercedes
-
Schweinsteiger lobt sympathischen Kompany: "Fantastisch"
-
Mindestens 13 Tote bei israelischen Angriffen im Süden des Libanon
-
Mehr als zwei Millionen Menschen bei Gratis-Konzert von Shakira in Rio erwartet
-
Rheinland-Pfalz: Landesparteitage von CDU und SPD stimmen über Koalitionsvertrag ab
-
US-Berufungsgericht stoppt Lieferung von Abtreibungspille Mifepriston per Post
-
USA kündigen Abzug von rund 5000 US-Soldaten aus Deutschland an
-
McLaren meldet sich zurück: Norris holt Sprint-Pole
-
Nach Trumps Zollankündigung: EU hält sich "alle Optionen offen"
-
Wieder gegen Sinner: Zverev im Endspiel von Madrid
-
Keine Einigung: Verhandlungen zu Pandemie-Abkommen sollen verlängert werden
-
Trump weist neuen Vorschlag des Iran zurück - "USS Gerald R. Ford" verlässt Golfregion
-
Trump erlässt neue Sanktionen gegen Regierungs- und Wirtschaftsvertreter Kubas
-
Im Klassiker gegen Alba: Bayern feiern Hauptrundensieg
-
Verlängertes Training: Ausrufezeichen von Leclerc
-
Sechs Tote bei neuen israelischen Angriffen im Süden des Libanon
-
Trump "nicht zufrieden" mit neuem iranischen Verhandlungsvorschlag
-
Streit mit Anthropic: Pentagon schließt Vereinbarung mit anderen KI-Firmen
-
Zimmermann triumphiert in Frankfurt: "Das Nonplusultra"
-
22. Sieg in Folge: Sinner im Finale von Madrid
-
Trump will Zölle auf Autos und Lkw aus der EU auf 25 Prozent erhöhen
-
Staatsmedien: Iran hat den USA neuen Vorschlag übermittelt - Washington schweigt
Jesus oder Dionysos? Kurioser Streit über Szene der Olympia-Eröffnung in Paris
Er war komplett blau angemalt, weitgehend nackt und in einer Blumenschale gebettet: Der Auftritt des französischen Sängers Philippe Katerine sorgt auch Tage nach der spektakulären Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele in Paris noch für heftige Reaktionen. Sowohl die französische Bischofskonferenz als auch rechte und rechtsextreme Politiker kritisierten, dass die Eröffnungsfeier "die Gefühle von Christen verletzt" haben könnte.
Die Kritiker sahen in der Szene mit dem nackten Sänger eine Anspielung auf das "Letzte Abendmahl", ein berühmtes Gemälde von Leonardo da Vinci, das Jesus und seine Jünger an einer langen Tafel zeigt.
Tatsächlich stand die Blumenschale des schlumpfblauen Sängers auf einer langen Tafel, hinter der der zahlreiche Drag Queens und extravagant kostümierte Menschen posierten, deren Anordnung an das berühmte Gemälde erinnerte. In zentraler Position war eine füllige Frau im Trägerkleid zu sehen, die eine Heiligenschein-ähnliche Kopfbedeckung trug.
Während die Bischofskonferenz anschließend Szenen kritisierte, "die sich über das Christentum lustig machen", wandte sich die rechtsextreme Politikerin Marion Maréchal gleich "an die Christen in aller Welt, (...) die sich angegriffen fühlen durch diese Drag-Queen-Parodie des Letzten Abendmahls". Sie sollten wissen, "dass hier nicht Frankreich spricht, sondern eine linke Minderheit, die provozieren will", versicherte sie.
Selbst Tesla-Chef Elon Musk und Ex-US-Präsident Donald Trump meinten, die Szene kommentieren zu müssen - als "respektlos" (Musk) oder gar "satanisch" (Trump). Dabei wäre es nicht das erste Mal, dass da Vincis Abendmahl parodiert wird - es gibt Versionen mit Disney-Figuren, Filmstars und Mannequins.
Der Regisseur der Eröffnungsfeier, Thomas Jolly, zeigte sich - mit Schalk in den Augen - überrascht von dieser Interpretation. "Das war nicht meine Inspiration", sagte er dem Sender BFM. "Das ist Dionysos, der Gott des Festes und des Weins", fügte er mit einem breiten Grinsen im Gesicht hinzu.
Die Szene zeige eine Feier auf dem Götterberg Olymp, der wiederum den Olympischen Spielen ihren Namen gab. Auf keinen Fall habe er religiöse Gefühle verletzen wollen, beteuerte Jolly.
Der blaue Dionysos zeigte sich unterdessen zufrieden, durch seinen Auftritt eine Art Götterstreit ausgelöst zu haben. "Es wäre doch langweilig, wenn es keine Polemik gegeben hätte", sagte der Sänger Philippe Katerine.
A.Williams--AT