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Zoll beschlagnahmt und vernichtet 23 Tonnen gefälschtes Waschpulver aus Türkei
Rund 23 Tonnen gefälschtes Waschpulver hat der Zoll in einem Lastwagen aus der Türkei gefunden, beschlagnahmt und vernichtet. Wie die Behörde am Mittwoch in Köln mitteilte, wurden die 5400 Nachahmerverpackungen im Originalwert von knapp 110.000 Euro vor wenigen Wochen entdeckt. Der Hersteller des Originalpulvers wurde demnach über den Fund informiert. Das Waschpulver wurde im Auftrag des Markeninhabers vernichtet.
"Diese enorme Menge liegt knapp über dem durchschnittlichen Tagesverbrauch an Waschpulver aller Einwohner der Stadt Köln zusammen", erklärte der Sprecher des Hauptzollamts Köln, Jens Ahland, zu dem Fund. Bei Produktfälschungen dächten viele Menschen in erster Linie an teure Handtaschen, Uhren oder Schuhe, es würden aber auch gefälschte Knopfzellenbatterien, Rasierklingen, Glühbirnen oder Kondome beschlagnahmt.
Die Vernichtung des Pulvers übernahm der dafür zuständige Zoll in Aachen. Nach dessen Angaben wurde das Pulver wegen der zu erwartenden Staubentwicklung zunächst vom Lagerort in Köln zu einem Entsorgungsunternehmen nach Düren gebracht. Hier trennte eine Schreddermaschine die 23.600 Plastiksäcke mit dem Logo einer bekannten Waschmittelmarke vom Inhalt. Anschließend wurde das Waschpulver mit anderem Müll vermischt und verbrannt.
R.Garcia--AT