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Im Stiersgalopp: Französin dressiert ungewöhnliches Reittier
Aston mag es zu galoppieren und über Hindernisse zu springen, aber bis dahin war es für seine Besitzerin ein weiter und schmerzhafter Weg: 38 Mal hat der Stier Sabine Rouas in den ersten Monaten abgeworfen, als sie ihn zureiten wollte. "Aber als er mich auf Pferden reiten sah, wollte er das auch", sagt Rouas.
Die ehemalige Verkaufsleiterin hatte nach dem Tod ihres Lieblingspferds kein anderes Pferd mehr reiten wollen. Doch dann entdeckte sie Aston. "Manche Leute meinen, Aston halte sich für ein Pferd. Es stimmt auch: Er imitiert sie gerne", sagt sie.
Mit viel Geduld hat Rouas den Stier zum Reittier dressiert. Heute ist Aston auch dank seiner Präsenz in den Online-Netzwerken weit über seinen Heimatort im Nordosten Frankreichs hinaus bekannt. "Aber ich kann ihn nur dazu bringen, etwas zu machen, wenn er es gerne mag", sagt sie. "Er wiegt 1,4 Tonnen und hat seinen eigenen Charakter".
So ungewöhnlich findet Rouas ihr Reittier gar nicht. Anderswo auf der Welt ritten Menschen schließlich auch auf Straußen, Elefanten und Dromedaren.
F.Wilson--AT