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Kinostar Léa Seydoux steht nicht gerne im Mittelpunkt
Der französische Kinostar Léa Seydoux fühlt sich wohl damit, Alltagsmenschen zu verkörpern. "Das ist das erste Mal, dass ich eine ganz normale Frau spiele", sagte Seydoux den Funke-Zeitungen vom Samstag über ihren neuen Film "An einem schönen Morgen". In ihren vorherigen Filmen habe sie immer "eine Art Fantasie oder ein Objekt der Begierde" dargestellt, sagte sie. Verkörpert habe sie des weiteren schon "eine Alkoholikerin, eine Auftragskillerin, eine Mörderin - also ganz weit weg von normal".
In ihrem neuen Film spielt die 37-Jährige hingegen eine Frau, die sich um ihren pflegebedürftigen Vater kümmert. Sie selbst sei kein Mensch, der sich anderen gerne aufdränge. "Ich reagiere nie über, raste nie aus, sondern passe mich lieber an", sagte sie. "Ich halte mich selbst lieber immer etwas zurück, behalte gern ein wenig für mich."
W.Stewart--AT