-
Fünfter Kriegstag: Ölpreis steigt weiter
-
Adidas verlängert Vertrag von Chef Björn Gulden bis Ende 2030
-
Dobrindt: Sicherheitslage in Deutschland trotz Iran-Krieg unverändert
-
Ifo-Umfrage: Geschäftsklima in der Autoindustrie im Februar verbessert
-
Feuerwehr rettet vermisste Hündin aus Moor in Stuttgart
-
Empire State Building in Farben der WM-Gastgeber angestrahlt
-
Lys sagt Start in Indian Wells ab
-
Iran-Krieg: Libanon meldet mindestens elf Tote bei israelischen Angriffen
-
Neue Umfrage sieht CDU in Baden-Württemberg drei Prozentpunkte vor Grünen
-
NBA: Sieg für Schröder im Spitzenspiel
-
Wück warnt vor Norwegen: "Anderes Kaliber"
-
Bericht: Bundesumweltministerium streicht zeitliches Ziel für Atommüllendlager
-
SPD und CDU in Brandenburg stellen Koalitionsvertrag vor
-
Brüssel stellt abgeschwächten Entwurf für "Made in Europe"-Industriequoten vor
-
Minister Prien und Schneider stellen sich Befragung im Bundestag
-
Epstein-Skandal: US-Handelsminister Lutnick zu Aussage vor Kongressausschuss bereit
-
Schüsse auf Küstenwache: Kubanische Behörden werfen Überlebenden Terrorismus vor
-
Iran-Krieg: Kanadas Premier Carney ruft zu rascher Deeskalation auf
-
Merz bei Trump: Kanzler betont Gemeinsamkeiten im Iran-Krieg
-
Türkischer Außenminister: Iranische Vergeltungsangriffe in Golfstaaten "falsche Strategie"
-
Liverpool patzt beim Tabellenletzten Wolverhampton
-
Copa del Rey: Flicks Barca scheitert dramatisch
-
Merz versucht Trump mit Faksimile von historischer Urkunde in Handelsstreit zu besänftigen
-
Iran-Krieg: Frankreich entsendet Flugzeugträger ins Mittelmeer
-
Chamenei soll in heiliger Stadt Maschhad beigesetzt werden
-
Pentagon: Chamenei wurde bei israelischem Luftangriff getötet
-
Gericht in Polen verurteilt drei Ärzte wegen zu spät vorgenommener Abtreibung
-
Israel weitet Angriffe gegen Hisbollah aus und richtet Pufferzone im Libanon ein
-
Kanzler bei Trump: Merz hofft auf Ende des Iran-Kriegs "so bald wie möglich"
-
Streit um Iran-Krieg: Trump will kompletten Handelsstopp mit Spanien
-
DFB-Frauen feiern Traumstart in die WM-Mission
-
Abschiebe-Razzien: US-Heimatschutzministerin Noem bei Kongressanhörung in der Kritik
-
Tödlicher Schusswaffenangriff in den USA: Vater von jugendlichem Schützen verurteilt
-
Schah-Witwe: Tod Chameneis "nicht automatisch" Ende des Systems im Iran
-
Israel startet "groß angelegte Angriffswelle" auf Teheran - Iran droht mit weiteren Attacken
-
"Fairer Tausch": Selenskyj bietet Golfstaaten Drohnenabwehr gegen Luftabwehrraketen an
-
Druschba-Pipeline: Von der Leyen telefoniert mit Selenskyj
-
Merz beginnt Treffen mit Trump im Oval Office - Gespräche über Iran
-
Schwerer Vorwurf: Rüdiger "wollte mir das Gesicht einschlagen"
-
Merz am Weißen Haus eingetroffen
-
Verwandtenaffäre: AfD-Fraktion schließt Jan Wenzel Schmidt aus
-
Lange Haftstrafen für Eltern wegen Tods von pflegebedürftiger Tochter in Hessen
-
DFL künftig "Bundesliga" - neue Liga und Kaderkostenregel
-
Kreuzbandriss: Brasilianer Rodrygo verpasst die WM
-
Boykott: Paralympics-Eröffnungsfeier ohne deutsche Sportler
-
Gewaltverbrechen an 35-Jährigem: Jugendstrafe wegen Mordes in Schleswig-Holstein
-
Erst er, dann sie: Brigitte Macron trägt wegen Augenproblems Sonnenbrille
-
Erste Urlauber reisen aus der Golfregion zurück nach Deutschland
-
Erster Evakuierungsflug der Bundesregierung startet am Mittwoch
-
Israel weitet Offensive gegen Hisbollah im Libanon aus
Mögliche Verstaatlichung von Uniper wird diskutiert
Bei den Gesprächen über Hilfen für den in Finanznot geratenen Uniper-Konzern steht auch eine mögliche Verstaatlichung im Raum. Die Beteiligten prüften als Lösungen unter anderem eine "direkte Kapitalerhöhung, die zu einer signifikanten Mehrheitsbeteiligung des Bundes an Uniper führen würde", teilte das Unternehmen am Mittwoch mit. Eine Entscheidung sei dazu aber noch nicht getroffen worden.
Die Gespräche über die Stabilisierung des Düsseldorfer Konzerns laufen zwischen der Bundesregierung, dem finnischen Mutterkonzern Fortum und Uniper selbst. Der Staat ist bereits zu 30 Prozent an Uniper beteiligt.
Uniper ist ein international tätiger Energiekonzern, der Strom und Gas an Großhandelskunden wie Stadtwerke und Industrieunternehmen verkauft. Das Unternehmen ist stark im Gashandel mit Russland aktiv und geriet in der aktuellen Gaskrise wegen der ausbleibenden russischen Lieferungen und der hohen Kosten für die Ersatzbeschaffung in Finanznöte. Daher beantragte Uniper Anfang Juli Staatshilfe.
Da der Umfang der Kreditlinie der staatlichen Förderbank KfW in Höhe von neun Milliarden Euro dann Ende August ausgeschöpft war, beantragte Uniper weitere vier Milliarden Euro an staatlichen Krediten.
Seit der Unterzeichnung des Stabilisierungspakets habe sich die europäische Energiekrise "weiter verschärft, da derzeit keine russischen Gasmengen durch Nord Stream 1 geliefert werden und sowohl die Gas- als auch die Strompreise sehr hoch und volatil sind", hieß es nun zur Begründung dafür, dass auch eine Mehrheitsbeteiligung des Bundes angedacht wird. Wegen der verschärften Krise hätten sich seit Juli auch die finanziellen Verluste von Uniper aufgrund der höheren Gasbeschaffungskosten noch einmal "deutlich erhöht".
Vom Betriebsrat von Uniper käme im Fall einer Verstaatlichung des Konzerns Zustimmung. Uniper-Betriebsratschef Harald Seegatz sagte dem "Handelsblatt", dies wäre "der richtige Schritt, um das Unternehmen zu stabilisieren". Uniper sei mit seinen rund 5000 Beschäftigten "allein in Deutschland systemrelevant für die Energieversorgung". Nötig sei daher eine dauerhafte Unterstützung. "Deutschland braucht Uniper, und Uniper braucht den Staat."
Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) wollte sich bei einer Pressekonferenz auf Anfrage nicht zum Fall Uniper äußern. Er verwies auf die Zuständigkeit des Bundeswirtschaftsministeriums.
E.Rodriguez--AT