-
Shamonda-Virus erstmals bei Menschen entdeckt - Patient stirbt in Frankreich
-
Gladbacher Verletzungspech: Auch Lidberg fehlt in Stuttgart
-
Hellmann: Nachfolge von Krösche "zeitnah" klären
-
Ukrainer in Brandenburg wegen Spionageverdachts für Russland festgenommen
-
Frankreich: Macron wirft "ultralinken" Gruppen Umsturzversuch vor - Verteidigungsrat soll tagen
-
IUCN: 96 Prozent der Korallenriffe weltweit vom Absterben bedroht
-
Presse: Bundeswehr setzt bei Flugabwehr wegen Verzögerung auf Zwischenlösung
-
Mutmaßlicher Russland-Spion in Brandenburg festgenommen
-
Nach US-Sanktionen: EU-Parlament verleiht Sacharow-Preis an Internationalen Strafgerichtshof
-
Spotify meldet elf Millionen mehr Nutzer im dritten Quartal
-
Rathausbrand in Limoges bei Unruhen: Weiterer Verdächtiger festgenommen
-
Tour 2027 mit zwei Zeitfahren und dem Tourmalet
-
Bundesinstitut: Nahezu flächdeckend feste Regeln für Handys an Schulen
-
PHP-Sicherheitslücke: Wildberger gibt Entwarnung für den Bund
-
DFB-Team mit Geisterspiel in Belgrad
-
Sacharow-Preis des EU-Parlaments geht an Internationalen Strafgerichtshof
-
EuGH-Gutachten hält Übergewinnsteuer in Energiekrise 2022 und 2023 für rechtmäßig
-
PHP-Sicherheitslücke: CDU-Innenexperte fordert mehr deutsche KI-Anstrengungen
-
Bayern verkaufen Anteile an Weltkonzern
-
SPD-Vorsitz: Heil erwägt Kandidatur - Schwesig schließt sie nicht aus
-
Vor Steuerschätzung: CDU-Regierungschef Schnieder pocht auf Stromsteuer-Senkung
-
Artenschutz: Unesco startet Großprojekt zum Sammeln von Umwelt-DNA
-
Tantiemen zur Zweitnutzung von Texten: EuGH urteilt zugunsten von Sachbuchautoren
-
Bedroht durch trockengelegte Auen: Gelbe Wiesenraute ist Blume des Jahres 2027
-
"Linke Clan-Bürgermeisterin": Berliner Linke verliert in Streit um Hagel-Äußerungen
-
Selenskyj: Russische Angriffe zeigen unveränderte Haltung des Kreml zum Krieg
-
Gericht: Aufnahmen von Journalistin zu Fall Block werden vorerst nicht ausgewertet
-
Stichwahl in Brasilien: Amtsinhaber Lula beantragt Annullierung von Bolsonaros Kandidatur
-
Befragung ohne Rechtsanwalt: Europäischer Gerichtshof rügt Tschechien und Ungarn
-
Vier Tote bei Unwettern im Südosten Frankreichs
-
Алекс Боди и ръководителят на BlackRock Лари Финк в Берлин: инвестиции в Германия и Румъния?
-
Alex Bodi és Larry Fink, a BlackRock vezetője Berlinben: befektetések Németországban és Romániában?
-
Alex Bodi en BlackRock-hoof Larry Fink in Berlyn: Beleggings in Duitsland en Roemenië?
-
एलेक्स बोदी और ब्लैकरॉक प्रमुख लैरी फ़िंक बर्लिन में: जर्मनी और रोमानिया में निवेश?
-
Alex Bodi ve BlackRock Başkanı Larry Fink Berlin’de: Almanya ve Romanya’ya yatırım mı?
-
Sachsen-Anhalt: CDU-Politiker Heuer bleibt bei Ministerpräsidentenwahl in Saal
-
Schnieder besorgt über mögliche AfD-Beteiligung an Ministerpräsidentenkonferenz
-
Internetseiten weltweit gehen wegen Sicherheitslücke vorsorglich vom Netz
-
أليكس بودي ورئيس بلاك روك لاري فينك في برلين: استثمارات في ألمانيا ورومانيا؟
-
Nach Gewalt bei Protesten: Thailand und Malaysia warnen vor Reisen nach Frankreich
-
אלכס בודי ומנכ״ל בלאקרוק לארי פינק בברלין: השקעות בגרמניה וברומניה?
-
Alex Bodi och BlackRock-chefen Larry Fink i Berlin: investeringar i Tyskland och Rumänien?
-
Alex Bodi și șeful BlackRock, Larry Fink, la Berlin: investiții în Germania și România?
-
Alex Bodi a šéf společnosti BlackRock Larry Fink v Berlíně: Investice v Německu a Rumunsku?
-
Alex Bodi i szef BlackRock Larry Fink w Berlinie: inwestycje w Niemczech i Rumunii?
-
Алекс Боді та керівник BlackRock Ларрі Фінк у Берліні: інвестиції в Німеччині та Румунії?
-
Άλεξ Μπόντι και Λάρι Φινκ, επικεφαλής της BlackRock, στο Βερολίνο: Επενδύσεις στη Γερμανία και τη Ρουμανία;
-
Алекс Боди и глава BlackRock Ларри Финк в Берлине: инвестиции в Германии и Румынии?
-
アレックス・ボディ氏とブラックロックのラリー・フィンクCEO、ベルリンに集う――ドイツとルーマニアへの投資は?
-
베를린을 찾은 알렉스 보디와 블랙록 회장 래리 핑크: 독일과 루마니아에 투자하나?
Deutsche Industrieproduktion zeigt sich widerstandsfähig - Rekordstand bei Exporten
Die deutsche Wirtschaft zeigt sich trotz Iran-Kriegs und hoher Energiepreise widerstandsfähig: Im Juni legte nicht nur die Industrieproduktion im dritten Monat in Folge leicht zu - auch stiegen die deutschen Exporte auf einen Rekordstand, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Freitag mitteilte. Experten sprachen von einem Lichtblick, warnten aber vor zahlreichen Risiken für einen nachhaltigen Konjunkturaufschwung wie der weiteren Entwicklung in der Golfregion und der Hitze.
Die Produktion im Produzierenden Gewerbe wuchs nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamts um 0,2 Prozent im Vergleich zum Vormonat. Im Dreimonatsvergleich war die Industrieproduktion von April bis Juni 0,7 Prozent höher als in den drei Monaten davor. Maßgeblich sei die positive Entwicklung auf die Zuwächse in der Autoindustrie zurückzuführen, erklärte das Statistikamt: Hier legte die Produktion um 3,6 Prozent zu.
"Der moderate Aufwärtstrend der Produktion im Produzierenden Gewerbe setzt sich zur Jahresmitte fort", erklärte das Bundeswirtschaftsministerium. Damit habe sich die Industrieproduktion "ungeachtet der außenwirtschaftlichen Belastungen im vergangenen Quartal als recht widerstandsfähig erwiesen".
Das Ministerium verwies auch auf eine Erholung im Baugewerbe. Daneben "könnte auch eine relative Verbesserung der Wettbewerbsposition bei den energieintensiven Industrien in Deutschland im Vergleich zu den asiatischen Konkurrenten eine Rolle gespielt haben". Asiatische Staaten sind stark abhängig von Öl und Gas aus der Golfregion und sind damit betroffen von Lieferengpässen und stark gestiegenen Preisen.
Ähnliches vermutete ING-Analyst Carsten Brzeski. "Einige Branchen oder Unternehmen scheinen tatsächlich vom Krieg im Nahen Osten profitiert zu haben, da asiatische Wettbewerber stärker von der Sperrung der Straße von Hormus betroffen waren", erklärte er. Insgesamt habe die deutsche Industrie überraschende Resilienz an den Tag gelegt, fuhr Brzeski fort. Für die nachhaltige Erholung der deutschen Wirtschaft bedürfe es aber weiterer Strukturreformen. Auch sei die kurzfristige Entwicklung von den Energiepreisen, dem Krieg in der Golfregion und der Hitzewelle abhängig.
Aktuell hemmt das Niedrigwasser in manchen Branchen die Produktion: Die historischen Niedrigwasserstände auf zentralen Binnenschifffahrtsstraßen seien eine "Herausforderung für die regionale Rohstoff- und Materialversorgung von Industrieunternehmen", erklärte das Wirtschaftsministerium. Bei einem längeren Anhalten der reduzierten Binnenschifffahrtskapazitäten seien temporäre Einschränkungen bei der Produktionstätigkeit von betroffenen Unternehmen nicht auszuschließen.
Im Juni wuchsen auch Deutschlands Exporte: Im Vergleich zum Vormonat legte ihr Wert um 0,9 Prozent auf einen Höchststand von 139,3 Milliarden Euro zu, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Noch nie hätten die deutschen Exporteure in einem Monat so viele Waren ins Ausland geliefert wie im Juni 2026. Den bisherigen Rekord erreichten sie demnach im September 2022 mit 139,1 Milliarden Euro.
Die Importe stiegen zugleich um 4,4 Prozent auf 123,9 Milliarden Euro. Einen höheren Wert hatte es laut Bundesamt zuletzt im November 2022 gegeben.
Die Zuwächse im europäischen Geschäft und anderen Märkten hätten den starken Rückgang der Ausfuhren in die USA "mehr als ausgleichen" können, erklärte der Präsident des Außenhandelsverband BGA, Dirk Jandura. "Das unterstreicht, wie wichtig diversifizierte Absatzmärkte gerade in Zeiten wachsender handelspolitischer Unsicherheit sind."
Sowohl Jandura als auch der Außenwirtschaftschef der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK), Volker Treier, mahnten jedoch, dass es zu früh sei für eine Entwarnung. Treier sprach zwar vom Exportwachstum als einem "konjunkturellen Lichtblick", erklärte aber, die Industrieproduktion hierzulande trete "auf der Stelle". "Die Aussichten für den Welthandel sind weiter trüb", fuhr er fort. Auch sorgten "die Konsumschwäche im chinesischen Binnenmarkt und die wachsende Konkurrenz chinesischer Anbieter für erheblichen Druck auf die deutsche und europäische Exportwirtschaft".
T.Wright--AT