-
Kane "in die Abwehr"? Trump wundert sich über Tuchels Taktik
-
Trump-Regierung weicht Artenschutzgesetz noch weiter auf
-
Trump und Infantino schwärmen: "Großartigste WM aller Zeiten"
-
Revolutionsgarden: Zwei Öltanker in Minenfeld in Straße von Hormus "explodiert"
-
Messi über Badewannen-Bilder mit Yamal: "Foto ist verrückt"
-
Zusammenstöße in Venedig bei Ankunft von Mega-Jacht von US-Botschafter
-
Revolutionsgarden: Zwei Öltanker durch Minen in Straße von Hormus "explodiert"
-
Grünes Licht von de la Fuente: Yamal fit fürs WM-Finale
-
Rodri warnt vor WM-Finale: "Viel mehr als nur Messi"
-
Zahl der Erdbeben-Toten in Venezuela auf mehr als 5000 gestiegen
-
Erneut Proteste in Kiew nach Ablösung von beliebtem Verteidigungsminister
-
Golf: Christensen und Wiedemeyer scheitern - Herbert historisch
-
Nvidia überflügelt: Apple kurzzeitig wieder wertvollstes Unternehmen der Welt
-
UN-Generalsekretär: Angriffe auf zivile Infrastruktur im Iran-Krieg "inakzeptabel"
-
Rekordablöse: Manzambi wechselt aus Freiburg zu Aston Villa
-
Merz will parteiintern über Spahn sprechen - Fraktionschef verteidigt Entscheidung für Leihmutter-Baby
-
USA und Iran liefern sich schwerste Angriffe seit Wiederaufflammen des Kriegs
-
Ein Toter bei Schusswaffenvorfall in Dänemark
-
Formel 1: Antonelli Schnellster in Spa - Gasly crasht
-
Deutschland und Frankreich vereinbaren erste gemeinsame Nuklearübung
-
WM-Finale: Organisatoren beobachten Waldbrand-Rauch genau
-
Tour de France: Schmid jubelt am Tag der Ausreißer
-
WM-Organisatoren beobachten Rauch vor Finale "genau"
-
The Open: Christensen und Wiedemeyer scheitern am Cut
-
Merz will parteiintern über Spahn sprechen - Fraktionschef verteidigt Schritt
-
Kanzler Merz will in nächster CDU-Präsidiumssitzung über Fall Spahn sprechen
-
Merz zu möglichem Le-Pen-Wahlsieg: "Deutsche Hand bleibt immer ausgestreckt"
-
Nvidia sackt ab - Apple wieder wertvollstes Unternehmen der Welt
-
Bundeswehr beteiligt sich dieses Jahr erstmals an Nuklearübung der französischen Armee
-
Schließung von Jugendheimen in Brandenburg 2013: Betreiber steht Schadenersatz zu
-
WM-Finale: FIFA-Zweitmarkt treibt Ticketpreise in Millionenhöhe
-
Neue Schulden: Barca leiht sich 105 Millionen
-
Nach Polizeischüssen auf bewaffneten Mann in Dresden: Unterbringung in Psychiatrie
-
Gewalt gegen Journalisten bei Protesten gegen AfD-Parteitag: Verdächtige identifiziert
-
Nach heftigem Gewitter in Süddeutschland: Unwetter noch bis Samstag möglich
-
Verweigerte Dopingprobe: NADA ermittelt gegen Ansah
-
Geldstrafe für russischen Kriegsgegner Nadeschdin - Putin-Kritiker Remeslo festgenommen
-
Rücktrittsforderungen und Kritik: Spahn wegen Leihmutter-Baby unter Beschuss
-
Weitere Eskalation im Iran-Krieg - Teheran meldet acht Tote nach neuen US-Angriffen
-
Designierter Premier: Andy Burnham als Chef der britischen Labour-Partei bestätigt
-
Münchener Gericht weist Verbraucherklage wegen Werbung bei Amazon Prime ab
-
Gericht verurteilt russischen Kriegsgegner Nadeschdin zu Geldstrafe
-
Merz und Macron beraten mit ihren Regierungen über vertiefte Zusammenarbeit
-
"Engste Vertraute": NSU-Unterstützerin Susann E. zu Bewährungsstrafe verurteilt
-
Mann aus Moldau wegen Spionage mit Drohne bei Rüstungsfirma in München festgenommen
-
Untreueverdacht bei CDU in Sachsen-Anhalt: Potenzielle Beweise werden ausgewertet
-
Italo-Markteintritt: Deutsche Bahn bekommt mehr Konkurrenz im Fernverkehr
-
Polens konservativer Präsident stoppt Einführung eingetragener Lebenspartnerschaften
-
Ungesunder Waldbrand-Rauch aus Kanada vernebelt New York und Chicago
-
Redeauszüge: Burnham will bei Labour-Sonderparteitag "neuen Weg" ausrufen
Deutschland und Schweden wollen bei Energiewende eng zusammenarbeiten
Deutschland und Schweden wollen beim Ausbau der erneuerbaren Energien eng zusammenarbeiten, verfolgen bei der Atomkraft aber weiterhin unterschiedliche Wege. Angesichts der Gaskrise infolge des russischen Kriegs in der Ukraine sei die Abkehr von fossilen Energieträgern auch ein "sicherheitspolitisches Gebot", sagte Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) am Dienstag bei einem Besuch in Stockholm. Der Kanzler machte dort zudem deutlich, dass er keine großen Hürden mehr für einen Nato-Beitritt von Schweden und Finnland sieht.
Die schwedische Ministerpräsidentin Magdalena Andersson sagte zur Energiefrage, der Krieg in der Ukraine habe gezeigt, "wie wichtig es ist, unsere fossile Abhängigkeit zu reduzieren". Sie fügte hinzu: "In Schweden bereiten wir uns auf schwierige Zeiten vor." Schweden setze weiter auf die Atomkraft und werde dies "auf lange Zeit" so fortführen, sagte Andersson bei der gemeinsamen Pressekonferenz mit Scholz. Pläne für den Bau neuer Atomkraftwerke gebe es aber nicht.
Der Kanzler sagte, jedes Land müsse in der Energiepolitik "seine eigenen Entscheidungen" treffen. "In anderen Ländern spielt die Atomkraft eine Rolle", fügte er hinzu.
Zum erwarteten Nato-Beitritt von Schweden und Finnland sagte der Kanzler: "Meine Zuversicht ist groß, dass es jetzt sehr schnell gehen wird." Er erwarte, dass jene Nato-Länder, die den Betritt noch nicht ratifiziert haben, "das bald tun werden - auch die Türkei". Durch den Beitritt werde die "Verteidigungsfähigkeit der Nato und damit unsere Sicherheit" gestärkt. Er sei "historisch".
Andersson kündigte an, dass ihr Land die von der Türkei geforderten Auslieferungen fortsetzen werde. Schweden hatte vor wenigen Tagen die erste Abschiebung eines türkischen Staatsbürgers seit dem Streit mit der Türkei um seinen Nato-Beitritt angekündigt. Es handele sich um einen wegen Kreditkartenbetrugs verurteilten Türken.
Die Türkei hatte mehrfach gedroht, den Nato-Beitritt der nordischen Länder zu blockieren, wenn sie die türkischen Forderungen nicht erfüllen. Die Türkei begründete dies mit der angeblichen schwedischen und finnischen Unterstützung von "Terrororganisationen" - gemeint sind damit vor allem Anhänger der verbotenen Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) und der Bewegung des islamischen Predigers Fethullah Gülen.
Im Juni unterzeichneten die Türkei, Schweden und Finnland ein Abkommen, das die Beitritte ermöglichen soll. Aktivisten für Menschenrechte und Meinungsfreiheit warnten davor, dass durch die Vereinbarung keinesfalls im Exil lebende, verfolgte türkische Oppositionelle an Ankara ausgeliefert werden dürften. Kritiker von Präsident Recep Tayyip Erdogan würden in der Türkei schnell als "terrorverdächtig" eingestuft.
Der Prozess zur Aufnahme der nordischen Länder in die Nato ist bereits angelaufen. Allerdings muss jedes der 30 Mitgliedsländer den Beitritt einzeln ratifizieren. Der Bundestag hat seine Zustimmung schon erteilt. Aktuell steht nach Angaben der Bundesregierung noch die Ratifizierung von sieben Ländern aus.
Die Nato-Norderweiterung könnte das militärische Kräfteverhältnis in der strategisch wichtigen Region Nordeuropa verändern. Durch Finnland bekäme das Militärbündnis auch eine neue, 1300 Kilometer lange direkte Grenze mit Russland. Russlands Präsident Wladimir Putin warf der Nato bereits "imperiale Ambitionen" vor.
In der Stadt Södertalje bei Stockholm besuchten Scholz und Andersson auch ein Werk des schwedischen Fahrzeugbauers Scania. Scania arbeitet dort gemeinsam mit dem deutschen Mutterkonzern Volkswagen an Konzepten zur klimaschonenden Elektrifizierung des Lastverkehrs. Ziel ist es, den Güterverkehr vor allem auf langen Strecken umweltfreundlicher zu gestalten. Der Scania-Besuch war die letzte Station von Scholz' Skandinavien-Reise, die am Montag in Norwegen begonnen hatte.
A.Anderson--AT