-
US-Armee plant Errichtung von Waffenlager in Australien
-
G7-Gipfel: Merz und Selenskyj zu bilateralem Gespräch zusammengekommen
-
Spionage und Sabotage: Zentrum zur Abwehr hybrider Gefahren nimmt Arbeit auf
-
ZDF-Berichterstattung zu Belfast-Krawallen: Musk geht rechtlich gegen Sender vor
-
"Genau hier will ich sein": Rüdiger verlängert in Madrid
-
Hoffnung auf Kriegsende bringt ZEW-Konjunkturerwartungen zurück in positiven Bereich
-
Rüdiger verlängert in Madrid um ein Jahr
-
München: Einbrecher legt sich mit nacktem Unterkörper zu Pärchen ins Bett
-
Zu Selbstverletzungen genötigt: Prozess gegen mutmaßlichen Onlinesadisten begonnen
-
Umfrage: Große Mehrheit wünscht sich ein Recht auf digitales Bezahlen
-
Schon 200 Rinder verschwunden: Brandenburger Polizei fahndet nach Viehdieben
-
G7-Gipfel: Merz schenkt Trump Nationaltrikot zum 80. Geburtstag
-
Streit von Grünen mit Minister Rainer: Karlsruhe startet Verhandlung
-
Schwächelnde Wirtschaft lindert Fachkräftemangel - Bedarf bleibt aber weiter groß
-
Kaliforniens Gouverneur Newsom wirft Trump Rachefeldzug gegen ihn vor
-
G7-Gipfel berät über Ukraine - Selenskyj als Gast bei Treffen in Evian
-
Zahl der Klinikaufenthalte wegen Schlafstörungen stark gesunken
-
CSU fordert Nachbesserungen bei Reformen zu Pflege und Gesundheit
-
Britische Rocksängerin Bonnie Tyler aus künstlichem Koma erwacht
-
Mehr als hundert Laptops aus Schule in Schleswig-Holstein gestohlen
-
Toppmöller übernimmt beim französischen Vizemeister Lens
-
Ukrainischer Präsident Selenskyj beim G7-Gipfel eingetroffen
-
44 Prozent der Beschäftigten in der Privatwirtschaft bekommen Urlaubsgeld
-
Deutsches Studierendenwerk drängt auf rasche Einigung bei Bafög-Reform
-
Fahimi kritisiert "Jahrmarkt der Reformvorschläge" aus Koalition
-
Privathaushalte geben 2023 rund 335 Euro monatlich für Nahrungsmittel aus
-
Unicef: Mehr als eine Milliarde Kinder sind mindestens drei Klimarisiken ausgesetzt
-
Bevölkerungszahl in Deutschland entgegen bisherigem Trend gesunken
-
35-Jähriger soll 88-jährige Frau in Bayern getötet haben
-
Nach nur einem WM-Spiel: Tunesiens Nationaltrainer entlassen
-
Myanmars Machthaber Min Aung Hlaing zu Gesprächen in Peking
-
Wutausbruch von Irans Kapitän: Ein "Desaster"
-
USA-Iran-Abkommen: Trump kündigt offene und mautfreie Straße von Hormus an
-
American Dreams: Das geschah in der deutschen Nacht
-
Umfrage: Mehrheit wünscht sich strengere Alkoholgrenzen im Straßenverkehr
-
Politikexpertin: Linkspartei sitzt bei Werben um Arbeiter "in der Zwickmühle"
-
Wadephul fordert klare Voraussetzungen für Bundeswehr-Einsatz in Straße von Hormus
-
Remis beim brisanten Auftakt: Iran gleicht zweimal aus
-
Stiftung Warentest: Bis zu 660 Euro Ersparnis bei Krankenkassenwechsel möglich
-
Kaliforniens Gouverneur Newsom wirft Trump "Vendetta" gegen ihn vor
-
Karlsruhe verhandelt in Streit zwischen Grünen und Agrarminister Rainer
-
G7-Gipfel befasst sich in ersten Arbeitssitzungen mit Ukraine und Iran
-
EU-Parlament entscheidet über Umsetzung von Zolldeal mit den USA
-
EU-Parlament entscheidet über erlaubte Namen für Veggie-Ersatzprodukte
-
Umfrage: 75 Prozent halten Wirtschaftsministerin Reiche für Fehlbesetzung im Amt
-
US-Armee: Acht Tote bei Absturz von Kampfflugzeug in Kalifornien
-
Grüne rügen Innenminister: Zu wenig Einsatz gegen Rechtsextremismus
-
Gegen Saudi-Arabien: Araujo rettet Uruguay
-
Musk kündigt rechtliche Schritte gegen ZDF wegen Berichterstattung an
-
"Unbewusste Zuckung": Videoreferee Evans verteidigt Handgeste
Merz' Rentenäußerung: Unverständnis in SPD und CDU - IG Metall droht mit Protesten
Rente als "Basisabsicherung" - mit dieser Äußerung sorgt Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) innerhalb der Koalition weiter für Unverständnis. SPD-Chefin Bärbel Bas warf dem Kanzler am Mittwochabend in der ARD vor, er vermittle den Menschen den Eindruck, dass sie "nicht mal mehr eine anständige Rente" bekämen. Dies sei "nicht in Ordnung". Der CDU-Sozialflügel warnte davor, die Bürger bei den Sozialreformen zu verunsichern. Die IG Metall kündigte im Fall von Rentenkürzungen Proteste an.
Merz hatte am Montag bei einer Veranstaltung des Bankenverbands gesagt, die Rente könne künftig "allenfalls noch die Basisabsicherung sein für das Alter". Mit dieser Äußerung stößt der Kanzler seitdem auf teils scharfe Kritik, insbesondere auch beim Koalitionspartner SPD.
Bas zeigte sich verwundert über den von Merz verwendeten Begriff "Basisabsicherung". Vom Kanzler sei "der Eindruck vermittelt worden, als sollen die Menschen alles jetzt privat absichern", sagte die SPD-Co-Chefin in der ARD-Sendung "Maischberger". "Ich habe die Formulierung nicht verstanden."
Bas verwies auf die von der Regierung eingesetzte Rentenkommission, die ihre Reformempfehlungen am 30. Juni vorlegen soll. Die geplante Rentenreform habe ausdrücklich das Ziel, eine "lebensstandardsichernde Rente" zu garantieren, sagte Bas. Dabei müsse die gesetzliche Rente weiter eine wichtige Rolle spielen - neben den beiden anderen Säulen, der privaten und der betrieblichen Altersvorsorge.
Sie habe am Mittwoch mit dem Kanzler über dessen Rentenäußerungen gesprochen, sagte die Bundessozialministerin. "Er hat das so nicht sagen wollen", berichtete sie aus dem Gespräch. "Er hat gesagt, wir haben ja das gleiche Ziel, dass alle von der Rente leben können."
In den aktuellen Debatten um die Sozialreformen und Entlastungen für die Bürger ist das Klima zwischen den Koalitionären Union und SPD ohnehin angespannt. So soll es beim jüngsten Treffen der Koalitionsspitzen in der Villa Borsig laut Medienberichten zu einem heftigen Wortgefecht zwischen Merz und SPD-Co-Chef Lars Klingbeil gekommen sein.
Der CDU-Arbeitnehmerflügel appellierte an den Kanzler, die Bürger in den aktuellen Reformdebatten nicht weiter zu verunsichern. "Wir müssen aufhören, den Menschen Angst zu machen", sagte der Vorsitzende der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft (CDA), Dennis Radtke, den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND). Aktuelle Rentner seien nicht betroffen und nicht gemeint, fühlten sich aber trotzdem angesprochen und machten sich Sorgen, sagte Radtke. Bevor es jetzt wieder zum Koalitionsstreit komme, müssten die Vorschläge der Rentenkommission abgewartet werden.
Die IG Metall nannte Merz' Rentenäußerung "unverantwortlich". Viele Millionen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer seien auf die gesetzliche Rente angewiesen, sagte IG-Metall-Chefin Christiane Benner der "Süddeutschen Zeitung". Sie kündigte Demonstrationen an, falls die Bundesregierung bestimmte Zumutungen auf den Weg bringe.
"Wenn die Regierung die gesetzliche Rente kürzt, dann brennt die Hütte", sagte Benner. Wenn es etwa Karenztage bei der Krankschreibung gebe, "dann sind die Straßen voll." Über einen solchen Karenztag, an dem krank gemeldete Beschäftigte keinen Lohn mehr erhalten könnten, wird seit Längerem diskutiert.
Die Parlamentarische Linke (PL) der SPD-Bundestagsfraktion wendet sich dagegen, angesichts knapper Kassen in den Sozialversicherungen bei sozial Schwachen zu kürzen. "Wir sind nicht bereit, Menschengruppen gegeneinander auszuspielen oder zu Lasten derer zu sparen, die auf Hilfe und Unterstützung für Teilhabe und Chancengleichheit angewiesen sind", heißt es in einem Positionspapier der PL, das dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) vorliegt.
Der Bundesvorsitzende der Jungen Union, Johannes Winkel (CDU), rief seine Partei zu mehr Mut bei Reformen auf und betonte die Notwendigkeit unbequemer Entscheidungen. "Demographischer Wandel und Wirtschaftsmisere brauchen jetzt Antworten", sagte Winkel der "Bild"-Zeitung. Dass die CDU wichtige Beschlüsse zu Reformen und Reformdebatten "zuletzt auf dem Bundesparteitag verschoben hat, bringt uns nicht weiter. Wir brauchen Mut und Tatendrang."
W.Stewart--AT