-
Weitere Umfrage zu Landtagswahl in Rheinland-Pfalz sieht CDU und SPD nah beieinander
-
Macron: Französischer Soldat bei Angriff im Norden des Irak getötet
-
Alleinige Bestmarke: "SGA" schreibt NBA-Geschichte
-
Studie: Deutschland wahrscheinlich Hauptziel von Iran-Flüchtenden
-
Konjunkturforscher Schmidt: "Inflation könnte in diesem Jahr auf sechs Prozent steigen"
-
Russell an der Spitze: Mercedes dominant in China
-
US-Medien: Angreifer von Synagoge bei Detroit verlor Familie bei Angriff im Libanon
-
Hubig will Einmal-täglich-Regel bei Spritpreisen mindestens ein Jahr
-
Bundesgerichtshof verhandelt über Archiv von verfolgter Familie der Zeugen Jehovas
-
ZDF-Fernsehrat wählt Intendant - Himmler kandidiert erneut
-
Merz trifft norwegischen Regierungschef Störe und besucht Weltraumbahnhof
-
US-Regierung erlaubt vorübergehend Verkauf von russischem Erdöl
-
Angriff auf Synagoge bei Detroit: FBI untersucht "gezielten Gewaltakt" gegen Juden
-
US-Armee: Betankungsflugzeug über dem Westen des Irak abgestürzt
-
US-Polizei: Bewaffneter fährt in Michigan mit Lkw in Synagoge - Angreifer ist tot
-
Duell mit Laso: Bayern verlieren in letzter Sekunde
-
Netanjahu: Neuer oberster Anführer des Iran eine "Marionette" der Revolutionsgarden
-
Vor Trump-Reise: USA und China beraten ab Sonntag über Handel
-
Nächster Weltrekord: Duplantis überfliegt 6,31 m
-
US-Polizei: Bewaffneter fährt mit Lkw in Synagoge - Angreifer ist tot
-
Vogelwilde VfB-Minuten: Viertelfinale in weiter Ferne
-
Polens Präsident legt Veto gegen Aufrüstung mit EU-Darlehen über Safe-Programm ein
-
Ohne Mühe: Zverev erstmals im Halbfinale von Indian Wells
-
Israel weitet Angriffe im Libanon aus - Mehrere Tote
-
Mutmaßliche Misshandlung von Häftling: Anklage gegen israelische Soldaten eingestellt
-
Zu große Schuhe: Foto von US-Außenminister Rubio geht viral
-
Trump empfiehlt iranischem Team Verzicht auf Fußball-WM-Teilnahme
-
Frontex: 660 Migranten seit Jahresbeginn im Mittelmeer gestorben
-
Generationenwechsel in Nepal: Wahlbehörde bestätigt klaren Sieg von Ex-Rapper Shah
-
Irans neuer Anführer schwört in erster Botschaft "Rache" und will Straße von Hormus weiter blockieren
-
Bayern darf Hochschulen nicht zu Zusammenarbeit mit Bundeswehr zwingen
-
19-Jährige in Wald bei Mannheim getötet - 17-Jähriger in Untersuchungshaft
-
Zwei Verletzte bei Brand auf US-Flugzeugträger: Laut Marine kein Bezug zum Iran-Krieg
-
Weil er wegen Fiesta-Lärm nicht schlafen kann: Morrissey sagt Konzert in Valencia ab
-
Trump: Iran sollte nicht an der Fußball-WM teilnehmen
-
Otter statt Churchill? Streit um neue Geldscheine in Großbritannien
-
Tödlicher Unfall bei Motorentest: Mann stirbt in Garage in Bayern
-
Gericht weist Klage auf Herausgabe von Altkanzlerin Merkels Stasi-Akten ab
-
Sprint von Otepää: Biathlet Nawrath auf Podest
-
Pilotenstreik bei der Lufthansa: Zahlreiche Flüge gestrichen
-
Spanien erlebte regenreichsten Jahresbeginn seit fast 50 Jahren
-
Jagdverband: Zahl erlegter Waschbären binnen zehn Jahren verdoppelt
-
Trump nennt Iran "Reich des Bösen" und Ölpreise zweitrangig
-
Wadephul in Ankara: Vom Iran darf keine Gefahr mehr für die Nachbarn ausgehen
-
Syrer in Düsseldorf wegen IS-Mitgliedschaft zu viereinhalb Jahren Haft verurteilt
-
Totes Neugeborenes in Gefrierfach in Niedersachsen: Freispruch für Mutter
-
Kellermann wechselt zu BVB-Frauen
-
Sprit auf "hohem Niveau" wieder leicht billiger - Preisdebatte schwelt aber weiter
-
Rechtsextremisten sollen Straftaten geplant haben - Durchsuchungen
-
Steine auf israelisches Generalkonsulat geworfen: 24-Jähriger in Untersuchungshaft
Konjunkturforscher Schmidt: "Inflation könnte in diesem Jahr auf sechs Prozent steigen"
Der Konjunktur-Chef des RWI-Leibniz-Institutes, Torsten Schmidt, hat im Fall einer langen Dauer des Iran-Krieges vor einer hohen Inflation gewarnt. "Bei einem längeren Krieg könnte die Inflation in diesem Jahr vorübergehend auf sechs Prozent steigen", sagte Schmidt der "Rheinischen Post" (Freitagsausgabe). "Dann ist das Wirtschaftswachstum weg, Deutschland würde in das vierte Jahr der Rezession rutschen."
"Wenn der Krieg mehr als vier Wochen dauert und der Iran weiter Öl- und Gas-Anlagen in den Golfstaaten zerstört, kommt es zu echten Engpässen auf dem Weltmarkt", sagte Schmidt. "Dann halte ich auch einen Ölpreis von 150 Dollar pro Barrel für möglich". Hohe Ölpreise würden die Verbraucherpreise treiben.
Geht der Krieg dagegen Ende des Monats zu Ende, steigt die Inflation laut Schmidt nicht ganz so stark. "Die Inflationsrate wird im Sommer auf drei Prozent steigen, für das Gesamtjahr erwarten wir 2,6 Prozent." Die Spritpreise würden hoch und bei zwei Euro pro Liter bleiben.
Sorge bereitet dem Ökonomen außerdem die Lage bei den niedrigen Füllständen der deutschen Gasspeicher. "20 Prozent Füllstand ist sehr wenig", warnte Schmidt. "Ich sehe das Risiko, dass wir die Gasspeicher bis zum Winter nicht voll bekommen, vor allem dann, wenn der Iran-Krieg länger dauert als gedacht." Bei den hohen Preisen hätten Händler keinen Anreiz, Gas einzuspeichern. "Beim Gas spielen wir sprichwörtlich mit dem Feuer", sagte Schmidt und regte an: "Die Einrichtung einer strategischen Gasreserve wie beim Öl wäre eine sinnvolle Maßnahme."
Seit Beginn des Iran-Kriegs am 28. Februar wurde die Straße von Hormus, durch die rund ein Fünftel des weltweiten Öl- und Flüssiggastransports verläuft, vom iranischen Militär de facto gesperrt. Die Meerenge zwischen der arabischen Halbinsel und dem Iran wird von Teherans Revolutionsgarden kontrolliert. Das ließ die Öl- und Gaspreise in die Höhe schnellen.
Th.Gonzalez--AT