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Kältewelle: Linke fordert Unterbringung von Obdachlosen in leeren Büros
Die Linke hat angesichts der derzeitigen Kältewelle die Unterbringung von Obdachlosen in leerstehenden Bürogebäuden und U-Bahnhöfen gefordert. "Die aktuellen Kältenächte machen unmissverständlich klar: Deutschland braucht sofort wirksame Schutzräume für obdachlose Menschen", sagte der Bundesgeschäftsführer der Partei, Janis Ehling, dem Portal t-online nach Angaben vom Freitag. Es brauche nun "schnelle politische Entscheidungen und rechtliche Schritte, um leerstehende Büroflächen kurzfristig für obdachlose Menschen nutzen zu können".
Ehling verwies auf die Situation in Berlin: "Allein dort stehen über 1,5 Millionen Quadratmeter Bürofläche leer, während Menschen keinen warmen Ort zum Schlafen finden." Auch U-Bahnhöfe sollten als nächtliche Schutzräume zur Verfügung gestellt werden, forderte der Linken-Politiker.
In der Hauptstadt hatte das die dortige Berliner Verkehrsgesellschaft (BVG) mit Verweis auf Sicherheitsbedenken bereits abgelehnt. Ehling kritisierte dies scharf: "Wer bei Minusgraden auf Sicherheitsbedenken verweist, nimmt in Kauf, dass Menschen erfrieren."
W.Stewart--AT