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Immer weniger Erwerbstätige im Sanitär- und Heizungsbau
Die Nachfrage nach moderner Heiztechnik ist angesichts der gestiegenen Gaspreise hoch - doch es stehen immer weniger Fachkräfte für Einbau und Wartung zur Verfügung. 2021 waren rund 275.000 Menschen im Sanitär- und Heizungsbau tätig, ein Rückgang um 9,4 Prozent im Vergleich zu 2012, wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch mitteilte. Die Anzahl der Auszubildenden stieg seit 2014 aber kontinuierlich an.
Die jungen Fachkräfte werden dringend gebraucht: Im Sanitär- und Heizungsbau stieg der Anteil der Erwerbstätigen im Alter zwischen 55 und 64 Jahren im Jahr 2021 auf über 22 Prozent. Viele von ihnen werden in den nächsten Jahren aus dem Berufsleben ausscheiden. Die Zahl der Auszubildenden stieg im Jahr 2020 auf knapp 37.600, ein Plus von 13,5 Prozent im Zehn-Jahres-Vergleich.
Der Mangel an Fachkräften und die hohe Nachfrage spiegeln sich in steigenden Preisen wider. Im Juni 2022 stiegen die Preise für Leistungen im Sanitärbereich um 14,4 Prozent im Vorjahresvergleich, im Heizungs- und Klimabereich um 13,5 Prozent, wie die Statistiker mitteilten.
F.Ramirez--AT