-
Langjähriger US-Zentralbankchef Alan Greenspan 100-jährig gestorben
-
Nach verweigerter Dopingprobe: Lange Sperre für Vondrousova
-
USA und Iran einigen sich auf Fahrplan für Friedensabkommen - Atomfrage weiter unklar
-
Bärte nicht lang genug: Taliban-Sittenpolizei nimmt afghanische Hilfskräfte fest
-
Kommunen warnen vor Defiziten von rund 30 Milliarden Euro jährlich
-
Pistorius: Wird auch verpflichtende Versetzungen zur Litauen-Brigade geben
-
Lob und Tadel für Empfehlungen der Rentenkommission - Vorlage am Dienstag
-
Isländische Walfänger töten nach zwei Jahren Pause wieder Wale
-
US-Amerikanerin Penso pfeift DFB-Team
-
DAK-Umfrage: Mehr als jeder Zweite über 50 Jahre denkt über frühere Rente nach
-
Grüne fordern Koalition zu Rücknahme von Plänen für Heizungsgesetz auf
-
Schlotterbeck: "Was zählt, ist die Mannschaft"
-
Europa ächzt unter der Hitze: Schulen geschlossen und Züge gestrichen
-
Britischer Premier Starmer tritt zurück - Burnham als Nachfolger in den Startlöchern
-
"Brauchen den Neustart": THW Kiel trennt sich von Filip Jicha
-
Langjähriger US-Zentralbankchef Alan Greenspan gestorben
-
Kiew: Fünf Tote bei russischen Angriffen auf die Ukraine und einen Schwarzmeerfrachter
-
Tracking-Plattformen: Schiffe durchqueren trotz Irans Drohungen weiter Straße von Hormus
-
Berlin und Paris einigen sich zu deutschem Einstieg bei Panzerbauer KNDS
-
Offiziell: WM-Aus für Schlotterbeck
-
Nach dem Wolf drängen fünf EU-Länder auf Lockerung des Schutzes für Braunbären
-
Taliban bauen diplomatische Präsenz in Deutschland aus - Hilfe bei Abschiebungen
-
Jeder fünfte junge Erwachsene in Deutschland fühlt sich sehr einsam
-
Berlin: E5-Treffen findet trotz Starmer-Rücktritts am Mittwoch statt
-
Medien: WM-Aus für Schlotterbeck
-
NADA leitet Verfahren gegen Geher Schwazer ein
-
Mann spendet an Dschihadistenmiliz IS: 5500 Euro Geldstrafe in Hamburg
-
Abflug verzögert: Rettungskräfte versorgen hitzegeplagte Passagiere aus Flugzeug
-
Medien: THW Kiel trennt sich von Filip Jicha
-
Steinmeier ehrt Medaillengewinner mit Silbernem Lorbeerblatt
-
Kommunen warnen vor weiteren Rekorddefiziten: rund 30 Milliarden Euro pro Jahr
-
Pantisano: Äußerung zu CDU "verkürzt und in dieser Form falsch"
-
Mutmaßlich Raketen für Hisbollah gewartet: Prozess in Niedersachsen begonnen
-
Britischer Premierminister Starmer tritt zurück
-
Britischer Premierminister Starmer kündigt Rücktritt an
-
Berlin und Paris erzielen Einigung zu deutscher Beteiligung an Panzerbauer KNDS
-
Mehr als jeder dritte Bundestagsabgeordnete hat Nebeneinkünfte
-
Weitere sehr heiße Tage voraus: Bis zu 40 Grad im Westen und Süden erwartet
-
Rechter Hardliner De la Espriella gewinnt Wahl in Kolumbien - Tausende protestieren
-
Britische Medien rechnen mit Rücktrittserklärung von Premier Starmer
-
"Vielen Dank": Iran hinterlässt Botschaft nach Belgien-Spiel
-
Mehr Personal im öffentlichen Dienst: Zuwachs in Schulen und Kitas
-
"Zutrauen enorm": Neuendorf glaubt an erfolgreiche WM
-
SPD-Rentenkommissionsmitglied Klose: Erarbeitetes Konzept in Gänze betrachten
-
41-Jährige stirbt bei Hurricane-Festival nach medizinischem Notfall
-
Mutmaßliche Rechtsextreme besetzen Hermannsdenkmal bei Detmold: Staatsschutz ermittelt
-
Grüne fordern Koalition zu Rücknahme von Heizungsgesetz auf - vor Anhörung im Bundestag
-
Proteste nach Wahlsieg von rechtem Hardliner bei Präsidentschaftswahl in Kolumbien
-
K.o.-Phase nah: Salah schießt Ägypten zum ersten WM-Sieg
-
USA und Iran richten Kommunikationskanal zur Straße von Hormus ein
Bundesregierung meldet "günstigen Erhaltungszustand" des Wolfs nahezu im ganzen Land
Die Bundesregierung hat für weitere Regionen einen "günstigen Erhaltungszustand" der Wolfspopulation an die EU-Kommission gemeldet. Neben der atlantischen gilt nun auch die sogenannte kontinentale Population als stabil, wie das Bundesumweltministerium am Montag mitteilte. Diese beiden "biogeografischen Regionen" decken bis auf wenige Gegenden entlang der österreichischen Grenze die gesamte Bundesrepublik ab.
Ein "günstiger" Erhaltungszustand ist laut der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie der EU Voraussetzung für die Bejagung einer Tierart. Die Feststellung "ermöglicht den Ländern künftig eine leichtere Handhabe im Umgang mit Wölfen, die beispielsweise Weidetiere reißen", erklärte das Ministerium dazu. "Bei allen Maßnahmen wird aber weiterhin maßgeblich sein, dass der günstige Erhaltungszustand des Wolfs erhalten bleibt."
"Der Wolf hat sich in zahlreichen Gebieten Deutschlands gut entwickelt und ist wieder zu einem festen Teil unserer heimischen Natur geworden", erklärte Umweltminister Carsten Schneider (SPD). "Zugleich werden die Länder ab jetzt Probleme, die es vor Ort gibt, leichter lösen können." Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer (CSU) begrüßte die veränderte Einstufung und forderte eine rasche Änderung des Jagdgesetzes, "damit Wölfe rechtssicher entnommen werden können".
Im Juli hatte Berlin den "günstigen Erhaltungszustand" für die atlantische Region gemeldet, welche die Nordseeküste sowie Teile von Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen umfasst. Für die kontinentale Region wurde eine Bewertung auf Grundlage einer neuen, zwischen Bund und Ländern vereinbarten Methodik angekündigt und nun nachgereicht.
Umweltschützer kritisierten dies. "Erneut bricht Deutschland mit dem Prinzip, dass Arten- und Naturschutz auf Daten basiert und nach wissenschaftlichen Kriterien erfolgen muss", erklärte Sybille Klenzendorf vom WWF. Sie verwies darauf, dass die Zahl der Übergriffe durch Wölfe trotz gestiegenen Wolfsbestandes zuletzt gesunken sei. "Diese gute Entwicklung gilt es deutlich auszubauen."
Bayerns Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber (CSU) forderte hingegen, auch in der verbleibenden alpinen Region entlang der österreichischen Grenze die Voraussetzung für den Abschuss von Wölfen zu schaffen. "Unsere Almen und Alpen sind kein Zoo, sondern gelebte Kulturlandschaft", erklärte sie. "Der Schutz unserer Weidetiere und unserer Almbauern hat oberste Priorität - nicht der grenzenlose Schutz des Wolfs."
H.Gonzales--AT