-
Schlag gegen mutmaßliche Autohehler: Festnahmen in Deutschland und Rumänien
-
Hrubesch zu Keegan: "Kevin wird unvergessen bleiben"
-
Libanesische Armee stationiert Truppen in weiterer "Pilotzone" - Präsident Aoun in Washington
-
Brandenburg: 16-jährige Fahrschülerin gerät mit Motorrad unter Lastwagen und stirbt
-
Wegen Gewalt: Deutsche Bahn verbietet Alkohol an Bahnhöfen
-
Neuer Premier Burnham kappt Stromsteuer für britische Haushalte
-
Bundespräsident Steinmeier empfängt aserbaidschanischen Präsidenten Alijew
-
Mann stiehlt Waren für tausende Euro aus Eiscafé - und verschenkt Kuchen an Passanten
-
Doppelmord auf Korfu organisiert: 15 Jahre Haft für Mann aus Hessen
-
Haft- und Bewährungsstrafen wegen Untreue in großem Stil in Sachsen-Anhalt
-
Lagebild: Fallzahlen bei Missbrauch an Minderjährigen gestiegen
-
WM 2030: Südamerika-Chef sieht Aufstockung als "große Chance"
-
Präsidentenamt in Ungarn: Regierungschef Magyar bedauert Ablehnung von Schach-Großmeisterin Polgar
-
Deutsche Bahn plant Alkoholverbot an Bahnhöfen - Polizei für Ausweitung auf Züge
-
Neuer britischer Premier besetzt vor erster Kabinettssitzung Ministerposten neu
-
Denk: Nächtliche Dopingkontrollen nun auch beim Red-Bull-Team
-
Waldbrände im Amazonas-Regenwald 2025 auf tiefstem Stand seit Jahrzehnten
-
Gesundheitsausgaben im Jahr 2024 preisbereinigt um 3,9 Prozent gestiegen
-
Frankreich will bereits verbotene Bienenkiller unter Auflagen wieder zulassen
-
Offenbar Protest gegen ICE: Mann zündet Brandsatz vor New Yorker Bürogebäude
-
Embolo bricht sein Schweigen: "Werden stärker zurückkommen"
-
"Einiges abschauen": Matthäus erkennt Spanien als Vorbild
-
"Bild": Deutsche Bahn plant Alkoholverbot an allen 5400 Bahnhöfen in Deutschland
-
Neue Trump-Drohungen gegen Teheran inmitten anhaltender gegenseitiger Angriffe
-
Bundeskanzler Merz empfängt aserbaidschanischen Präsidenten Alijew
-
Belgien feiert Unabhängigkeitstag mit Militärparade - erstmals ukrainisches Kontingent dabei
-
Lipowitz hofft auf Tour-Start in Deutschland: "Mega-Erlebnis"
-
Tausende Fans empfangen WM-Zweiten Argentinien - Messi fehlt
-
Angerer: DFB braucht "Systemsprenger"
-
Leiter von Buchenwald-Gedenkstätte kritisiert AfD-Kranz bei Stauffenberg-Gedenken
-
Trump ordnet Zölle von 50 Prozent auf eine Reihe von Waren aus Kanada an
-
Zwei Millionen Fans feiern in Madrid mit Spaniens Fußballteam den WM-Titel
-
USA und Iran melden erneut gegenseitige Angriffe
-
Prepreg-Spezialist CIC erfolgreich nach EN 9100 zertifiziert
-
Umfrage: Bundesbürger gespalten bei Verbot der Leihmutterschaft
-
Trump ordnet Zölle von 50 Prozent auf viele Produkte aus Kanada an
-
Ex-Gesundheitsminister Streeting wird neuer britischer Verteidigungsminister
-
Neun Monate nach spektakulärem Louvre-Raub: Apollo-Galerie soll wieder öffnen
-
Tennis: WTA führt Geschlechtstests ein
-
Zwei Millionen Fans: Spaniens Weltmeister feiern riesige Party
-
Neuer britischer Premier Burnham tritt Amt an und benennt Minister
-
Mindestens 14 Tote bei gegenseitigen Angriffen in der Ukraine und in Russland
-
28-Jähriger wegen Mordes an britischer Ex-Ministerin Widdecombe angeklagt
-
Nächtliche Dopingkontrollen sorgen für Wut: "Widerspruch"
-
Spanische Fußballnationalmannschaft nach WM-Sieg begeistert in Madrid empfangen
-
Trump: Iran wird für jeden getöteten US-Soldaten "ein Vielfaches bezahlen"
-
Trump weist Festnahme-Drohung gegen Netanjahu des New Yorker Bürgermeisters zurück
-
"Der Schmerz ist riesig": Messi lässt Zukunft offen
-
Neuer britischer Premier Burnham macht Ex-Verteidigungsminister Healey zum Finanzminister
-
Schach-Großmeisterin Polgar will nicht Präsidentin Ungarns werden
Regierung will Einreise von ausländischen Hilfskräften für Flughäfen erleichtern
Zur Abwendung des Flughafen-Chaos mitten in der Sommerreisezeit will die Bundesregierung ausländischen Hilfskräften die Einreise erleichtern und "gegebenenfalls" auch mehr Bundespolizei einsetzen. Der Flughafenverband ADV verspricht sich bereits in den kommenden Wochen eine Verbesserung. Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD) kritisierte, es wäre Aufgabe der Unternehmen gewesen, gegen den Personalmangel "rechtzeitig vorzusorgen".
Es fehlen Kräfte bei der Bodenabfertigung und bei den Sicherheitskontrollen, wie Verkehrsminister Volker Wissing (FDP) bei der gemeinsamen Pressekonferenz mit Heil und Innenministerin Nancy Faeser (SPD) sagte. Einer Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft zufolge mangelt es derzeit an rund 7200 Fachkräften. Die Flughafenbetreiber haben die Regierung daher um Hilfe gebeten.
Faeser sagte, "wir ermöglichen, dass Unternehmen Kräfte aus dem Ausland, unter anderem der Türkei, einsetzen können". Bei den Sicherheitskontrollen auf den Flughäfen solle die Bundespolizei "gegebenenfalls" unterstützen. Die Bundespolizei ist für die Kontrollen zuständig, hat die Aufgabe aber meist an private Dienstleister ausgelagert.
Der Hauptgeschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Verkehrsflughäfen (ADV), Ralph Beisel, äußerte sich im RBB "sehr dankbar" für die Hilfe der Regierung. "Wir kriegen auf dem Arbeitsmarkt in Deutschland keine Arbeitskräfte", sagte er. "Man mag es kaum glauben." Für Arbeitskräfte aus dem Ausland seien eine Prüfung der Bundesarbeitsagentur nötig - ob es nicht einen heimischen Bewerber gebe - sowie eine Sicherheitsüberprüfung. Beides werde nun "beschleunigt" gemacht.
Arbeitsminister Heil betonte, die Regierung werde dafür sorgen, dass die Aushilfskräfte aus dem Ausland nach Tarif bezahlt werden. Und "wir erwarten, dass die Menschen menschenwürdig untergebracht werden". Es handle sich um eine befristete Maßnahme, keine Dauerlösung, sagte er.
Die Initiative der Regierung "entlässt die Unternehmen nicht aus der kurz- und langfristigen Verantwortung". Der ursprüngliche Wunsch der Branche sei gewesen, Leiharbeit zuzulassen - "das werden wir nicht tun", sagte Heil. Er mahnte die Unternehmen, es sei ihre Aufgabe dafür zu sorgen, "dass sie attraktive Arbeitgeber sind".
Der Vorsitzende der Bundespolizeigewerkschaft, Heiko Teggatz, sagte dem "Handelsblatt": "Wenn den Beschäftigten in den Sicherheitsbereichen auf den Flughäfen ein krisenfester und gut bezahlter Arbeitsplatz angeboten würde, hätte wir solche Probleme langfristig nicht mehr." Auch die Mobilitätsexpertin des Verbraucherzentrale Bundesverbands, Marion Jungbluth, sagte der Zeitung: "Es rächt sich, dass bei den Diensten und beim Service am Boden und in der Luft allein das Sparmantra gegolten hat, um Fliegen billig zu machen."
Teggatz und Jungbluth forderten eine Neuorganisation der Luftsicherheitsaufgaben. Notwendig sei eine halbstaatliche Luftsicherheitsgesellschaft beim Bund unter Beteiligung der Länder, die ausschließlich für das Personal zuständig sei.
Jungbluth kritisierte, die Bundesregierung habe sich das Flug-Chaos "viel zu lang" angesehen. Endlich werde es zur Chefsache gemacht.
Vertreter der großen Flughäfen und der Bundespolizei wollten die Probleme bei einem Treffen am Mittwoch ebenfalls besprechen. Beisel betonte, es handle sich um ein "Routinetreffen", kein Krisentreffen.
Dass die Flughäfen ihr Serviceversprechen nicht durchgängig einhalten könnten, "bedaure ich", fügte er hinzu. Jedoch: 95 Prozent der Reisenden hätten auch "weiterhin ein schönes Reiseerlebnis".
Beisel empfahl, zweieinhalb Stunden vor dem Abflug zum Flughafen zu kommen. Für die Sicherheitskontrolle seien 30 bis 45 Minuten einzuplanen - "das sind die Zeiten, die wir anstreben".
Die Pilotenvereinigung Cockpit rechnet "frühestens im Winter mit einer Normalisierung der Situation", wie Vorstandsmitglied Matthias Baier der "Rheinischen Post" sagte. Auch er forderte bessere Arbeitsbedingungen.
T.Perez--AT