-
Statistikamt: Fast sechs Prozent mehr Beamte als vor zehn Jahren
-
Bei jeder dritten Geburt: Kaiserschnittrate in Deutschland auf Rekordstand
-
Frei kritisiert Außendarstellung der Regierung - Gesundheitsreform verteidigt
-
16-Jähriger stirbt bei Unfall mit E-Scooter in Wolfsburg
-
Rutte: Europäer haben Trumps Botschaft über Beteiligung am Iran-Krieg "gehört"
-
Eisbären droht Aubin-Abschied: Meistertrainer nach Bern?
-
Straße von Hormus: Irans Armee droht mit Angriffen auf US-Streitkräfte
-
CSU-Politiker: US-Truppenabzug könnte insbesondere Bayern treffen
-
US-Videospielkette Gamestop will für fast 56 Milliarden Dollar Ebay kaufen
-
Frauen-Bundesliga plant Investitionen bis zu 800 Millionen
-
Zwei Tote bei Verkehrsunfall mit Quad in Rheinland-Pfalz
-
Materialmangel und Kaufzurückhaltung: Autobranche "schafft es nicht aus der Krise"
-
Trump kündigt Einsatz in Straße von Hormus an - Iran warnt vor Verletzung der Waffenruhe
-
NHL-Playoffs: Sturm verliert wildes erstes Spiel
-
Ex-FDP-Chef Lindner sieht Kanzler Merz massiv unter Druck
-
Steuerreform: Kritik an SPD-Vorschlag zu Umverteilung zwischen Steuerzahlern
-
NBA: Schröder nach Krimi weiter, Wagners raus
-
Polanski nach Gladbacher Klassenerhalt: "Extrem stolz"
-
Berliner Final-MVP Stettmer: "So ruhig wie möglich"
-
"Große Lücke": Zverevs Problem mit Sinner
-
Hainer blickt nach vorne: In "Spitze etabliert"
-
WHO: Drei Tote bei Ausbruch akuter Atemwegserkrankungen auf Atlantik-Kreuzfahrt
-
Ein Jahr schwarz-rote Koalition: Linksfraktionschefin Reichinnek spricht von "Chaos"
-
Präsidium der Bundes-CDU tagt auf Jüdischem Campus Berlin
-
Möglicher Hormus-Einsatz: Deutsches Minenjagdboot "Fulda" startet in Richtung Mittelmeer
-
Wadephul tauscht sich in Griechenland mit Außenminister und Regierungschef aus
-
Finanzminister der Euro-Länder diskutieren über Auswirkungen des Iran-Kriegs
-
EPG-Gipfel in Eriwan im Schatten jüngster US-Drohungen
-
Sprecher: New Yorker Ex-Bürgermeister Giuliani in kritischem Zustand im Krankenhaus
-
Ökonom: Reaktivierung abgeschalteter Atommeiler betriebswirtschaftlicher Unsinn
-
Pacific Avenue Capital Partners nimmt exklusive Verhandlungen über den Erwerb von ESE World, dem europäischen Abfallbehältergeschäft von Amcor, auf
-
Securitas übernimmt CamVision, um sein Angebot an Sicherheitspaketen und fortschrittlichen Sicherheitslösungen in Dänemark zu erweitern
-
Zwei US-Soldaten bei internationalem Militärmanöver in Marokko vermisst
-
3:1-Führung verspielt: Orlando scheitert in Spiel sieben
-
US-Marine will festsitzende Schiffe aus der Straße von Hormus "geleiten"
-
Frankreich: Linkspopulist Mélenchon erklärt Präsidentschaftskandidatur
-
Flugzeug von Spaniens Regierungschef Sánchez muss in Ankara notlanden
-
Double möglich: Inter gewinnt 21. Scudetto
-
Dobrindt will trotz gesunkener Migrationszahlen Grenzkontrollen fortsetzen
-
Merz warnt vor weiterem Streit in der Koalition und fordert Entgegenkommen der SPD
-
Trotz US-Abzugsplänen: Merz baut auf gutes Verhältnis zu Trump
-
Gunst der Stunde genutzt: VfL weg vom direkten Abstiegsplatz
-
Dritter Sieg in Serie: Nächste Sternstunde von Antonelli
-
Merz räumt Unmut in CDU mit Koalition ein - und richtet Appell an SPD
-
Nach Schlagabtausch mit Trump: Papst will Rubio bei Rom-Besuch empfangen
-
Tödlicher Ausbruch akuter Atemwegserkrankungen auf Atlantik-Kreuzfahrt
-
Tabakovic trifft spät: Gladbach sichert Klassenerhalt gegen BVB
-
Merz sieht keine Krise in Verhältnis zu USA: "Es wird ein bisschen zugespitzt"
-
Moskau-freundlicher slowakischer Regierungschef will erstmals in die Ukraine reisen
-
Merz weist SPD-Forderung nach mehr Steuern für Gutverdiener zurück
Volkswagen zieht sich aus Chinas Uiguren-Region Xinjiang zurück
Der Volkswagen-Konzern hat angekündigt, sich aus der nordwestchinesischen Provinz Xinjiang zurückzuziehen. Das Werk in Urumqi sowie die Teststrecken in Turpan und Anting seien "aus wirtschaftlichen Gründen" im Zuge einer strategischen Neuausrichtung "veräußert worden", teilte der Konzern am Mittwochmorgen in Peking mit. Die Präsenz von VW in der Region war wegen der Vorwürfe der staatlichen Unterdrückung der dortigen Minderheiten, insbesondere der mehrheitlich muslimischen Uiguren, in die Kritik geraten.
Volkswagen betrieb seit 2013 zusammen mit seinem chinesischen Partnerunternehmen, dem Staatskonzern SAIC, das Werk in Urumqi. Die Teststrecke in Turpan war 2019 fertiggestellt worden. Wie anderen Unternehmen, die in Xinjiang Standorte unterhalten, war auch VW vorgeworfen worden, dort von staatlicher Zwangsarbeit zu profitieren. Konkrete Berichte gab es zuletzt in Bezug auf den Bau der Teststrecke.
Den chinesischen Behörden wird seit langem vorgeworfen, Minderheiten wie die Uiguren zu überwachen und zu unterdrücken. Peking weist jegliche Vorwürfe zurück und gibt an, sein Vorgehen in der Region Xinjiang diene vorrangig dem Kampf gegen Extremismus. Auch Volkswagen wies die Vorwürfe zurück.
Der Autokonzern verwies stets auf eine interne Überprüfung, die keine Hinweise auf Menschenrechtsverletzungen ergeben habe. Die Beratungsfirma, die den Bericht verfasst hatte, räumte jedoch Schwierigkeiten beim Sammeln der nötigen Daten wegen der verpflichtenden Zusammenarbeit mit den chinesischen Behörden ein. Auch war die Turpan-Teststrecke nicht Teil der Überprüfung.
Im Februar, infolge eines "Handelsblatt"-Berichts über die Teststrecke und nachdem sich der deutsche Chemiekonzern BASF aus Xinjiang zurückgezogen hatte, kündigte Volkswagen dann jedoch eine erneute Überprüfung seiner Aktivitäten in Xinjiang an.
Das Werk in Urumqi sei nun von dem chinesischen Unternehmen Shanghai Motor Vehicle Inspection Center (SMVIC) übernommen worden, erklärte Volkswagen. Bei der Auswahl eines "geeigneten Käufers" sei der Erhalt der dortigen 170 Jobs ein wichtiges Kriterium gewesen.
Volkswagen unterhält seit 40 Jahren sein Joint Venture mit SAIC. Lange war das Gemeinschaftsunternehmen der verkaufsstärkste Autobauer Chinas. In den vergangenen Jahren hatte VW jedoch an Boden verloren und wurde von heimischen Herstellern überholt. Das Unternehmen BYD, das hauptsächlich Elektroautos verkauft, trägt mittlerweile den Titel des Marktführers.
Im Zuge der nun angekündigten "strategischen Neuausrichtung" hin zu mehr Elektroautos verlängert Volkswagen sein Joint Venture mit SAIC vorzeitig bis 2040. Es wäre sonst im Jahr 2030 ausgelaufen. "China ist Innovationstreiber für autonomes Fahren und Elektro-Mobilität", erklärte der China-Chef von VW, Ralf Brandstätter. "Mit der neuen Vereinbarung intensivieren wir unsere Integration in das chinesische Ökosystem." Davon profitiere auch der Rest des Konzerns.
B.Torres--AT