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US-Autogewerkschaft UAW sichert Harris ihre Unterstützung zu
Im Rennen um das Weiße Haus kann die voraussichtliche Präsidentschaftskandidatin der US-Demokraten, Kamala Harris, auf die Unterstützung der landesweit größten Autogewerkschaft United Auto Workers (UAW) zählen. Die USA befänden sich an einem "Scheideweg", erklärte UAW-Präsident Shawn Fain am Mittwoch. "Wir können entweder einen Milliardär wiederwählen, dessen Ideen all dem zuwiderlaufen, wofür unsere Gewerkschaft kämpft, oder wir können Kamala Harris wählen, die im Krieg gegen die Gier der Konzerne an unserer Seite stehen wird."
"Unser Ziel für diese Wahl ist es, Donald Trump zu schlagen und Kamala Harris zum Wahlsieg zu verhelfen, damit wir an ihre solide Bilanz zugunsten der arbeitenden Klassen anknüpfen können", fügte Fain hinzu. Die Ankündigung der UAW kommt nicht überraschend: Die Gewerkschaft hatte zuvor auch US-Präsident Joe Biden vor dessen Rückzug aus dem Wahlkampf unterstützt.
Neben der Unterstützung der UAW hatte Biden auch die Unterstützung der Metallarbeitergewerkschaft USW erhalten. Auch diese gab in der vergangenen Woche bekannt, Harris unterstützen zu wollen.
Bei den beiden vergangenen Präsidentschaftswahlen waren die Stimmen der Arbeiterklasse entscheidend - sowohl für Trump bei seinem überraschenden Sieg 2016 als auch für Biden im Jahr 2020.
T.Perez--AT