-
Ukraine: Mindestens vier Tote bei russischen Angriffen auf Energieinfrastruktur
-
DFB-Team bangt um Einsatz von Schlotterbeck
-
Unterdrückung von Samen in Schweden: Wahrheitskommission fordert Wiedergutmachung
-
Linnemann zu Pflegereform: "Werden Einsparungen vornehmen müssen"
-
Paparazzi vor Schule: Sprecher von Prinz Harry kritisiert "rücksichtslose" Fotografen
-
Schülerproteste in Frankreich: Regierung zeigt Verständnis - verurteilt aber Gewalt
-
Kabinettsbeschluss: Neues Gesetz soll Angriffe auf Einsatzkräfte strenger ahnden
-
Mietwagen unberechtigt verkauft: Käufer darf Auto laut Gericht behalten
-
Drei Syrer wegen Mitgliedschaft in islamistischer Rebellengruppe in Berlin vor Gericht
-
Medienberichte über Prügelei im Cockpit: Flugzeuge landet außerplanmäßig in Saudi-Arabien
-
Burnham schließt Rückkehr Großbritanniens in EU nicht aus: Eine von mehreren Optionen
-
Drohnenerkennungssystem am Flughafen Berlin Brandenburg in Betrieb genommen
-
Streit beigelegt: Bundeskabinett beschließt Pflegereform
-
Arbeitslosigkeit sinkt im September leicht - Herbstbelebung startet aber schwach
-
Übernahme von Tegut-Filialen durch Edeka: Monopolkommission warnt vor Folgen für Wettbewerb
-
Umfrage: Smartphones im Schulalltag stellen Lehrkräfte vor Herausforderungen
-
Rheinland-Pfalz: Hund gilt bei artgerechtem Abwehrverhalten nicht als gefährlich
-
Kfz-Haftpflicht: 7,4 Millionen Autofahrer werden in höhere Typklasse eingestuft
-
Nach langem Streit: Kabinett befasst sich mit Pflegereform
-
Ostbeauftragte fordert Finanzausgleich bei Einnahmen aus Erbschaftsteuer
-
Mutmaßlicher ehemaliger IS-Kämpfer in Hessen festgenommen
-
Berufungsurteil in Ungarn: Haftstrafe für Maja T. auf sieben Jahre verringert
-
USA beenden offiziell Militäreinsatz im Irak
-
Partnerin getötet: Elf Jahre Haft für 37-Jährigen in Niedersachsen
-
BUND kritisiert mögliche Preiserhöhung von Deutschlandticket als inakzeptabel
-
Südkoreas Geheimdienst: Nordkoreanischer Machthaber Kim "extrem fettleibig"
-
Syrer in Rheinland-Pfalz wegen mutmaßlicher Kriegsverbrechen festgenommen
-
Razzia gegen Rechtsrock: Fast 400 Polizisten im Einsatz
-
Filmreifer Einsatz gegen Dieseldiebe: Lastwagenfahrer auf Motorhaube mitgenommen
-
Mittelmaß? Matthäus sieht "Mentalitätsproblem" bei DFB-Elf
-
Pflegebeauftragte zuversichtlich zu Kabinettsbeschluss von Pflegereform
-
14 Festnahmen und 50 Millionen beschlagnahmt: Razzia gegen Banden
-
NHL: Dämpfer für Draisaitl - Debüt-Treffer für Peterka
-
Südkorea: Abgeordneter bestätigt Ankunft nordkoreanischer Kriegsgefangener aus Ukraine
-
US-Justiz erhebt Anklage gegen von ICE-Mitarbeitern angeschossenen Venezolaner
-
WNBA: Fiebich mit New York im Halbfinale
-
Gegen Serbien: Klopp bringt weitere Debütanten
-
Merz nimmt an Jahrestreffen von Wirtschaftsinitiative "Made for Germany" teil
-
Urteil gegen deutsche Person Maja T. in Berufungsverfahren in Ungarn erwartet
-
Sparkurs bei VW: Gespräch über 2024 vereinbarte Investitions- und Produktzusagen
-
Abgeordneter: Zwei nordkoreanische Kriegsgefangene kürzlich aus Ukraine in Südkorea eingetroffen
-
Trump: Tech-Chefs verpflichten sich zur KI-Selbstkontrolle
-
Nach Blitztor von Yamal: Spanien besiegt Kroatien
-
Auch Kane trifft: England betreibt Wiedergutmachung in Prag
-
Künstliche Intelligenz: Trump setzt auf Selbstregulierung der Tech-Branche
-
Mehr als 100 israelische Siedler attackieren Dorf im Westjordanland
-
Frankreich: 440 Festnahmen und 31 Verletzte bei Schülerprotesten
-
DFB-Elf wohl mit Urbig im Tor
-
Künstliche Intelligenz: Tech-Chefs zu Gespräch mit Trump eingetroffen
-
OpenAI veröffentlicht neues KI-Modell - Nach Aus für ein anderes
Solarstromerzeugung steigt weiter - Nachfrage nach Photovoltaikanlagen aber abgekühlt
Die Solarstromerzeugung in Deutschland nimmt weiter zu - der Boom bei der Installation von Photovoltaikanlagen aus der Zeit der Corona-Pandemie und der Energiekrise hat aber nachgelassen. Im April waren gut 3,4 Millionen Photovoltaikanlagen auf Dächern und Freiflächen installiert, fast 30 Prozent mehr als im Vorjahresmonat, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Montag mitteilte. Sowohl die Importe als auch die heimische Produktion von Solarmodulen ging demnach jedoch deutlich zurück.
Die Solaranlagen in Deutschland produzierten im April insgesamt rund 81.500 Megawatt Strom, wie das Statistikamt weiter mitteilte. Die Zahl der Anlagen nahm um 29,8 Prozent im Vorjahresvergleich zu, die installierte Leistung um 20,5 Prozent. In der Statistik erfasst werden alle Photovoltaikanlagen, die in die Netze der öffentlichen Versorgung einspeisen und über einen Stromzähler verfügen. Kleinere Anlagen wie etwa die sogenannten Balkonkraftwerke fallen in der Regel nicht darunter.
Im Vergangenen Jahr waren den Angaben zufolge rund 53,6 Millionen Megawattstunden Solarstrom ins Netz eingespeist worden. Das waren 11,9 Prozent des gesamten eingespeisten Stroms - ein neue Höchstwert. Im Jahr 2022 hatte der Anteil bei 10,6 Prozent gelegen. Rekordmonat für Solarstrom in Deutschland war laut Statistik bislang der Juni 2023: Mehr als ein Viertel (27,3 Prozent) des eingespeisten Stroms stammte aus Solaranlagen.
Der Import von Photovoltaikanlagen ging zuletzt allerdings stark zurück. Der Wert der von Januar bis Mai eingeführten Solarzellen und Solarmodule sank im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 66 Prozent. Dies gehe vor allem auf Marktverzerrungen infolge der Corona- und der Energiekrise zurück, sagte Carsten Körnig, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Solarwirtschaft (BSW), der Nachrichtenagentur AFP.
Während der Lockdowns habe es einen Boom bei Investitionen in das eigene Zuhause gegeben, mit der Energiekrise sei die Nachfrage nach Solaranlagen noch einmal angestiegen. Zugleich habe es enorme Lieferengpässe gegeben, sagte Körnig weiter. "Als sich diese dann lösten, haben viele Importeure in Deutschland erst einmal ihre Lager voll gemacht."
Die starke Nachfrage aus der Corona- und Energiekrise habe sich nun abgekühlt und "die Unternehmen machen jetzt zunächst ihre Lager leer", führte der BSW-Chef aus. Außerdem seien mit der Nachfrage auch die Preise gesunken - ein gesunkener Importwert um zwei Drittel bedeute also nicht, dass die Zahl der importierten Anlagen im gleichen Umfang gesunken sei.
Die meisten hierzulande installierten Solaranlagen stammen aus China. Aus der Volksrepublik kamen im vergangenen Jahr 86,4 Prozent aller Solarzellen und Solarmodule. Danach folgten die Niederlande mit 5,4 Prozent, wobei es sich dabei auch um Re-Exporte etwa aus China handeln kann, und Vietnam mit 2,6 Prozent. Der Wert der nach Deutschland importierten Photovoltaikanlagen betrug 2023 knapp 3,6 Milliarden Euro.
Neben den Importen geht auch die heimische Produktion von Solarmodulen für Photovoltaikanlagen zurück. Im ersten Quartal sank sie im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um mehr als die Hälfte. Im vergangenen Jahr waren bereits knapp 13 Prozent weniger als im Vorjahr produziert worden. "Der gestiegene Preisdruck macht den heimischen Herstellern besonders zu schaffen", sagt BSW-Chef Körnig.
N.Mitchell--AT