-
Trump droht früherem Fed-Chef Powell mit neuen Ermittlungen
-
Israel: Flydubai-Maschine entgeht laut Regierung knapp einem Terroranschlag
-
Bühl eröffnet: Bayern-Frauen feiern ersten Königsklassen-Sieg
-
US-Richterin billigt Übernahme von Warner Bros. durch Paramount
-
US-Verteidigungsminister Hegseth: Zahl der Offiziere um 20 Prozent reduziert
-
Wadephul sieht EU-Erweiterung auf westlichem Balkan als "Nagelprobe für Europa"
-
Streit eskaliert: Ronaldo reist aus Trainingslager ab
-
Dominante Magdeburger sorgen für erste Kieler Niederlage
-
Dreierpack als Kapitän: Tresoldi überragt auf Malta
-
Linnemann weist Pflege-Forderungen der SPD zurück: Kostendeckel wäre "gefährlich"
-
Merz bekräftigt Reformkurs - und macht Tempo bei Arbeitsmarktreform
-
"Dummheit": Klopp hält Plädoyer gegen Rassismus
-
Indonesien: Behörden zerstören Gefängnis-"Villen" mit Luxusausstattung
-
Großeinsatz an Luftwaffenstützpunkt: London sieht "starke Hinweise" auf iranische Beteiligung
-
Auch die Schweiz entzieht Infantino die Unterstützung
-
Gegen Serbien: Klopp bringt weitere Debütanten - Urbig im Tor
-
Tennessee: US-Gericht setzt erste Hinrichtung einer Frau seit 200 Jahren aus
-
Berliner SPD erwartet Erklärung zu Eralps Mitgliedschaft bei Roter Hilfe
-
Ärmelkanal-Unglück mit 31 Toten: Schleuser zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt
-
Tippfehler in Trumps Abkommen für "Superintelligenz" sorgt für Spott
-
Deutschlandticket wird ab 2027 teuer
-
Volkswagen kündigt zahlreiche Tarifverträge - Gewerkschaft protestiert
-
Bundeskabinett beschließt Pflegereform - Beitragserhöhung für 2027 abgewendet
-
Elterngeldreform: Prien bereit für nochmalige Prüfung der Sparmaßnahmen
-
Antisemitismusvorwurf gegen Bardella: Macron nennt Äußerungen "inakzeptabel"
-
Milliardenklage nach abgesagter Übernahme von VW durch Porsche scheitert endgültig
-
Mehr als hundert Objekte durchsucht: Bundesweite Razzia in Reinigungsgewerbe
-
Netanjahu: Copilot wollte Flydubai-Maschine zum Absturz bringen
-
Sechs Jahre Haft wegen Schwarzarbeit in großem Stil in Hessen
-
Schlotterbeck erleidet Knöchelverletzung
-
Freispruch für neun Polizisten in Duisburger Prozess um Fesselung von Flüchtling
-
Krise in Rumänien: Wahl von neuem Regierungschef im Parlament erneut gescheitert
-
Verkehrsminister: Preis vom Deutschlandticket steigt ab 2027 auf 66,80 Euro
-
Prozess gegen 34-Jährige wegen IS-Mitgliedschaft in Düsseldorf begonnen
-
Volkswagen kündigt zahlreiche Tarifverträge zum Jahresende
-
Hessen: Wegen Anschlagsplans verurteilter früherer Soldat Franco A. aus Haft entlassen
-
Höchster Wert seit Ende 2023: Inflationsrate steigt voraussichtlich auf 3,3 Prozent
-
Nach Festnahme in Hessen: Mutmaßlicher früherer IS-Kämpfer in Haft
-
Gericht: Berliner Tiktokerin darf Schwein nicht in Altbauwohnung halten
-
Kiew: Russland startet vor Wintereinbruch neue Offensive gegen Energieinfrastruktur
-
Berufungsgericht in Ungarn verringert Haftstrafe für Maja T. auf sieben Jahre
-
Bundeskabinett beschließt Pflegereform - aber weiter Kritik
-
Milliardenklage nach gescheiterter Übernahme von VW durch Porsche scheitert endgültig
-
Ostbeauftragte: Ungleich verteilte Finanzen erschweren Aufstieg im Osten
-
Endgültiges Ergebnis bestätigt Wahlausgang in Mecklenburg-Vorpommern
-
Leichenschändungen in Klinik: Fünf Jahre Haft für 40-Jährigen in Bielefeld
-
"Rheinische Post": Deutschlandticket kostet ab kommendem Jahr 66,80 Euro pro Monat
-
Freundin in Streit mit Faustschlägen getötet: 46-Jähriger in Berlin verurteilt
-
Nach mehr als einem Jahrzehnt: USA beenden Anti-IS-Militäreinsatz im Irak
-
Guardiola stützt ManCity: "Ich bin hier - mehr denn je"
Erwerbspersonenbefragung: AfD-Wähler von Krisen stärker verunsichert als andere
Wählerinnen und Wähler der AfD fühlen sich einer Befragung unter Erwerbspersonen zufolge stärker durch die aktuellen Krisen betroffen und verunsichert als die Wählergruppen anderer Parteien. "Ganz offensichtlich gelingt es der AfD besonders gut, krisenbedingte Unsicherheiten und Belastungen zu mobilisieren und zu verstärken", heißt es in einer am Mittwoch veröffentlichten Umfrage der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung. Die Forschenden sahen darin einen "beunruhigenden Befund" für die demokratische Gesellschaftsordnung.
Grundsätzlich zeige die Erhebung unter 5200 Erwerbstätigen und Arbeitssuchenden, "eine von multiplen Krisen verunsicherte, aber nicht erschütterte Gesellschaft", erklärte Bettina Kohlrausch, wissenschaftliche Direktorin des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) der Hans-Böckler-Stiftung. Die beobachtete Verunsicherung resultiere vor allem aus den großen finanziellen Belastungen durch die hohe Inflation der vergangenen zwei Jahre, die besonders die unteren Einkommensgruppen stark getroffen habe.
Mehr als ein Viertel berichtete in der Befragung vom November 2023 von starken finanziellen Belastungen und 60 Prozent äußerten geringes oder gar kein Vertrauen in die Bundesregierung. Gleichzeitig stabilisierte sich das Vertrauen in andere staatliche Institutionen und auch die Gesamtsituation wurde etwas besser eingeschätzt. Jedoch bestehe bei einer "relevanten Gruppe" ein "erheblicher Zuspruch zu antidemokratischen Kräften", erklärten die Forschenden.
Die in der Befragung geäußerten negativen Weltsichten schienen sich den Angaben zufolge bei einem Teil der Befragten "ein Stück weit" zu verfestigen und zu verselbständigen. Während AfD-Wählende eine besonders ausgeprägte Verunsicherung und starke Sorgen zu Protokoll gaben, äußerten sich Wählerinnen und Wähler anderer Parteien auch bei ähnlicher finanzieller Situation im Mittel deutlich seltener besorgt.
Das zeige sich auch beim Ukraine-Krieg. Während 42 Prozent der AfD-Wähler angaben, vom Schicksal der Geflüchteten bewegt zu sein, waren es bei den Befragten, die andere Parteien wählen wollen, 79 Prozent. Der AfD gelinge es, krisenbedingte Belastungen zu verstärken. Die Forschenden sehen ein "derartiges Erstarken anti-demokratischer Kräfte" als "ernsthafte Bedrohung für unsere demokratische Gesellschaftsordnung".
Gleichwohl zeigte die Befragung, "dass die Gesellschaft über Ressourcen verfügt, die sie stabilisieren", wie die Forschenden mitteilen. Diese Ressourcen müssten gestärkt werden, um "destabilisierenden Entwicklungen" entgegenzuwirken.
Die Umfrage unter den Erwerbspersonen findet seit 2020 statt. In der vergangenen Erhebung wurden 5200 Menschen befragt.
F.Ramirez--AT