-
CDU-Kreise: Berlins Finanz- und Kultursenator Evers als Spitzenkandidat nominiert
-
Wimbledon: Zverev trifft im Finale auf Sinner
-
China erteilt Online-Gigant Shein Genehmigung für Börsengang in Hongkong
-
Medien: Dortmund einigt sich mit Barcelona über Adeyemi-Wechsel
-
Belgien will Straßenmaut für alle Autofahrer einführen
-
Gedenken in Polen an Massaker von Jedwabne von rechtsextremen Protesten überschattet
-
Südkoreas Halbleiterkonzern SK Hynix erfolgreich an der Wall Street gestartet
-
Scharfe Kritik im Bundestag an Plänen für Attestpflicht ab erstem Krankheitstag
-
Brasilien: Abholzung von Amazonas-Regenwald auf neuem Tiefstand
-
Wegner verzichtet auf CDU-Spitzenkandidatur bei Berlin-Wahl - Evers soll folgen
-
Britische Justiz entscheidet in Dieselgate-Klage größtenteils zugunsten der Hersteller
-
Nordrhein-westfälischer AfD-Landeschef Vincentz ist Spitzenkandidat für Landtagswahl
-
Bundeswehr will deutsches Feldlager in Erbil offenbar im September schließen
-
Merlier sprintet zum Sieg - Kanter Vierter
-
45-Jähriger in Hessen soll Mutter angezündet und getötet haben - Unterbringung
-
Berlin gibt grünes Licht für neue Gaskraftwerke - EU-Genehmigung steht aber noch aus
-
Trump: USA stimmen neuen Iran-Gesprächen auf Bitte Teherans zu
-
Verwirrung um mögliche Sichtung von Giftschlange in Rheinland-Pfalz
-
Trumps Käfigkampf: Acht Männer wegen mutmaßlicher Anschlagspläne angeklagt
-
Sieg gegen Fery: Zverev im Finale von Wimbledon
-
Bundestag beschließt Sportfördergesetz
-
Polizei warnt vor Giftschlange in rheinland-pfälzischem Linz
-
Fremdenfeindliche Gewalt: 38.000 Malawier haben Südafrika verlassen
-
Nach Commerzbank-Strafanzeige: Justiz lehnt Ermittlungsverfahren gegen Unicredit ab
-
Mindestens zwölf Tote bei verheerendem Waldbrand in Spanien - Opfer wohl Ausländer
-
Wahlfreiheit für den Heizungskeller: Neues Heizungsgesetz beschlossen
-
Drohnenabwehr und Datenspeicherung: Bundespolizei soll mehr Befugnisse bekommen
-
Gedenken und Proteste in Polen am Jahrestag von Massaker an Juden in Jedwabne
-
China, BYD und Fragen nach der Zukunft
-
Länder fordern Bewahrung der Schulpflicht
-
Wegner verzichtet auf CDU-Spitzenkandidatur bei Berlin-Wahl
-
Milliarden-Sparpläne der Koalition für Krankenkassen verabschiedet
-
"No-Go": Zwanziger warnt vor Red Bull-Bundestrainer Klopp
-
Toter auf Recyclinghof in Schleswig-Holstein wohl in Container auf Gelände gelangt
-
Bahnstrecke Hagen-Wuppertal-Köln wieder freigegeben
-
Albanische Regierung verteidigt Millionenausgaben im Zusammenhang mit Kanye-West-Konzert
-
Mindestens elf Tote bei verheerendem Waldbrand in Spanien - Ausländer unter Opfern
-
Sorbisches und wendisches Siedlungsgebiet: Streit über Zuordnung beendet
-
Bundestag beschließt einstimmig Aussetzung von Diätenerhöhung für Abgeordnete
-
Koalition bringt Sparpläne für Krankenkassen durch den Bundestag
-
Zehnjährige und Schulbegleiter totgefahren: Viereinhalb Jahre Haft in Köln
-
Länder fordern "Nur Ja heißt Ja"-Regelung im Sexualstrafrecht
-
Säuglingsleiche aus Klinik in Böblingen verschwunden - Fund in Wäscherei
-
Moskau will Ankara womöglich Verkauf von russischem Luftabwehrsystem erlauben
-
Nordirland: Islamfeindliche Holzkonstruktion während Entfernung angezündet
-
Bundestag beschließt neues Heizungsgesetz
-
Merz reist zu Treffen der Ukraine-Koalition und Militärparade nach Paris
-
"Spiegel": Bundeswehr schließt deutsches Feldlager in Erbil
-
Mission Klopp: DFB-Spitze unterwegs zum Wunsch-Bundestrainer
-
Passagier während Ryanair-Flugs nach Memmingen fast durch kaputtes Fenster hinausgezogen
Verdi warnt vor konjunkturellen Risiken durch weitere Leitzinserhöhungen
Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi hat die Europäische Zentralbank (EZB) aus Sorge um die wirtschaftliche Entwicklung vor zu starken Erhöhungen der Leitzinsen gewarnt. "Ich fände es problematisch, wenn es zu immer weiteren Leitzinserhöhungen durch die EZB käme. Denn das würde der Konjunktur nicht guttun", sagte Verdi-Bundeschef Frank Werneke den Zeitungen der Funke-Mediengruppe vom Donnerstag. Am Nachmittag berät die EZB über weitere Maßnahmen gegen die hohe Inflation, Beobachter rechnen fest mit einer neuen Leitzinserhöhung.
Die Experten erwarten dabei eine Anhebung um 0,25 Prozentpunkte. Vertreter der EZB haben klargemacht, dass sie Verschärfung der Geldpolitik erst einstellen werden, wenn die Inflation in der Eurozone sich dem angestrebten Niveau von zwei Prozent annähert. Die Teuerung in der Eurozone hatte sich im Mai zuletzt zwar weiter abgeschwächt, lag im Jahresvergleich aber weiterhin bei 6,1 Prozent.
"Es ist absehbar, dass der EZB-Rat die Leitzinsen am Donnerstag abermals um 0,25 Prozentpunkte erhöhen wird", sagte Werneke in der Funke-Mediengruppe. "Dieser einzelne Erhöhungsschritt ist sicherlich keiner, der das Spielfeld komplett neu ordnet. Aber immer weitere Zinserhöhungen sind natürlich problematisch." Negative Auswirkungen zeigten sich bereits etwa in einer einbrechenden Baukonjunktur.
Auch Kapitalmarktanalysten halten eine Erhöhung um 0,25 Prozentpunkte am Donnerstag für praktisch ausgemacht. Um so aufmerksamer werden Investoren bei der obligatorischen Pressekonferenz nach der EZB-Tagung am Nachmittag auf Hinweise achten, wie die weitere Strategie der europäischen Zentralbank aussehen könnte und ob sich eine Pause bei weiteren Zinsschritten andeutet.
So hatte etwa die US-Notenbank Fed am Mittwoch nach zehn Leitzinserhöhungen in Folge erstmals eine Unterbrechung eingelegt. Sie ließ den Leitzins erstmals seit Beginn März 2022 unverändert und hielt an der derzeitigen Zinsspanne von zwischen 5,0 und 5,25 Prozent fest.
Für die EZB wäre eine weitere Leitzinserhöhung am Donnerstag die achte in Folge. Sie hatte die Zinswende im Euroraum im Juli vergangenen Jahres eingeleitet. Aktuell liegt der zentrale Satz, zu dem die Geschäftsbanken sich Geld bei der EZB leihen können, bei 3,75 Prozent.
Höhere Zinsen gelten als Mittel gegen die Teuerung, da sie die Nachfrage und damit den Preisauftrieb dämpfen. Zentralbanken müssen sie aber sorgfältig dosieren, um das Wirtschaftswachstum nicht zu stark abzubremsen. Höhere Zinsen haben in der Eurozone laut neuesten Daten bereits zu einem deutlichen Rückgang der Kreditnachfrage von Haushalten und Firmen geführt.
Laut in den vergangenen Woche veröffentlichen Daten rutschte die Wirtschaft in der Eurozone zu Jahresbeginn bereits in die Rezession und erwies sich damit als weniger widerstandsfähig als erhofft. Die Konjunktur in den 20 Ländern der Währungsunion schrumpfte im ersten Quartal um 0,1 Prozent verglichen mit dem Vorquartal, wie die Statistikbehörde Eurostat mitteilte. Da dies das zweite negative Quartal in Folge war, gilt dies nun als eine technische Rezession.
S.Jackson--AT