-
Regisseur Christopher Nolan hat für "KI-Schmodder" nichts übrig
-
US-Zeugen widersprechen ICE nach Todesschüssen auf Mexikaner
-
Djokovic plant Rückkehr nach Wimbledon
-
Berlins Finanz- und Kultursenator Evers für Wegner-Nachfolge nominiert
-
Prinz Harry und Familie erstmals seit 2022 von König Charles und Camilla empfangen
-
CDU-Kreise: Berlins Finanz- und Kultursenator Evers als Spitzenkandidat nominiert
-
Wimbledon: Zverev trifft im Finale auf Sinner
-
China erteilt Online-Gigant Shein Genehmigung für Börsengang in Hongkong
-
Medien: Dortmund einigt sich mit Barcelona über Adeyemi-Wechsel
-
Belgien will Straßenmaut für alle Autofahrer einführen
-
Gedenken in Polen an Massaker von Jedwabne von rechtsextremen Protesten überschattet
-
Südkoreas Halbleiterkonzern SK Hynix erfolgreich an der Wall Street gestartet
-
Scharfe Kritik im Bundestag an Plänen für Attestpflicht ab erstem Krankheitstag
-
Brasilien: Abholzung von Amazonas-Regenwald auf neuem Tiefstand
-
Wegner verzichtet auf CDU-Spitzenkandidatur bei Berlin-Wahl - Evers soll folgen
-
Britische Justiz entscheidet in Dieselgate-Klage größtenteils zugunsten der Hersteller
-
Nordrhein-westfälischer AfD-Landeschef Vincentz ist Spitzenkandidat für Landtagswahl
-
Bundeswehr will deutsches Feldlager in Erbil offenbar im September schließen
-
Merlier sprintet zum Sieg - Kanter Vierter
-
45-Jähriger in Hessen soll Mutter angezündet und getötet haben - Unterbringung
-
Berlin gibt grünes Licht für neue Gaskraftwerke - EU-Genehmigung steht aber noch aus
-
Trump: USA stimmen neuen Iran-Gesprächen auf Bitte Teherans zu
-
Verwirrung um mögliche Sichtung von Giftschlange in Rheinland-Pfalz
-
Trumps Käfigkampf: Acht Männer wegen mutmaßlicher Anschlagspläne angeklagt
-
Sieg gegen Fery: Zverev im Finale von Wimbledon
-
Bundestag beschließt Sportfördergesetz
-
Polizei warnt vor Giftschlange in rheinland-pfälzischem Linz
-
Fremdenfeindliche Gewalt: 38.000 Malawier haben Südafrika verlassen
-
Nach Commerzbank-Strafanzeige: Justiz lehnt Ermittlungsverfahren gegen Unicredit ab
-
Mindestens zwölf Tote bei verheerendem Waldbrand in Spanien - Opfer wohl Ausländer
-
Wahlfreiheit für den Heizungskeller: Neues Heizungsgesetz beschlossen
-
Drohnenabwehr und Datenspeicherung: Bundespolizei soll mehr Befugnisse bekommen
-
Gedenken und Proteste in Polen am Jahrestag von Massaker an Juden in Jedwabne
-
China, BYD und Fragen nach der Zukunft
-
Länder fordern Bewahrung der Schulpflicht
-
Wegner verzichtet auf CDU-Spitzenkandidatur bei Berlin-Wahl
-
Milliarden-Sparpläne der Koalition für Krankenkassen verabschiedet
-
"No-Go": Zwanziger warnt vor Red Bull-Bundestrainer Klopp
-
Toter auf Recyclinghof in Schleswig-Holstein wohl in Container auf Gelände gelangt
-
Bahnstrecke Hagen-Wuppertal-Köln wieder freigegeben
-
Albanische Regierung verteidigt Millionenausgaben im Zusammenhang mit Kanye-West-Konzert
-
Mindestens elf Tote bei verheerendem Waldbrand in Spanien - Ausländer unter Opfern
-
Sorbisches und wendisches Siedlungsgebiet: Streit über Zuordnung beendet
-
Bundestag beschließt einstimmig Aussetzung von Diätenerhöhung für Abgeordnete
-
Koalition bringt Sparpläne für Krankenkassen durch den Bundestag
-
Zehnjährige und Schulbegleiter totgefahren: Viereinhalb Jahre Haft in Köln
-
Länder fordern "Nur Ja heißt Ja"-Regelung im Sexualstrafrecht
-
Säuglingsleiche aus Klinik in Böblingen verschwunden - Fund in Wäscherei
-
Moskau will Ankara womöglich Verkauf von russischem Luftabwehrsystem erlauben
-
Nordirland: Islamfeindliche Holzkonstruktion während Entfernung angezündet
Ampel-Fraktionen bewerten Einigung über Heizungsgesetz positiv
Die nach heftigem Ringen in der Koalition erzielte Einigung über Grundzüge des geplanten Heizungsgesetzes wird in den Ampel-Fraktionen positiv bewertet. "Wir mussten aufeinander zugehen. Das ist gelungen," sagte Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne). Umweltverbände übten allerdings heftige Kritik an der Aufweichung geplanter Vorgaben zur Wärmewende.
Die Koalition hatte am Dienstag ihren monatelangen Streit über die Ausgestaltung des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) beigelegt. Die FDP gab daraufhin ihren Widerstand gegen den Beginn der Beratungen im Bundestag auf. Der Kompromiss sieht vor, dass neue Vorschriften für Bestandsbauten jeweils erst gelten, wenn kommunale Wärmeplanungen vorliegen. Gasheizungen dürfen auch in Neubauten weiterhin eingebaut werden, wenn sie grundsätzlich auf Wasserstoff umgerüstet werden können und diese Neubauten nicht in Neubaugebieten entstehen.
Habeck verteidigte den Kompromiss. Es sei offensichtlich gewesen, "dass dieses Gesetz weitere Einigungsschritte benötigt hat". Nun könne das GEG im Bundestag beraten und vor der Sommerpause verabschiedet werden. Auch längere Übergangsfristen seien kein Problem, allerdings mit Grenzen: Werde etwa eine neue wasserstofffähige Gasheizung eingebaut, aber nach einer Übergangszeit kommt kein Wasserstoff, müsse das 65-Prozent-Ziel des Gesetzes "anders erfüllt werden".
"Ich bin optimistisch, was das weitere Verfahren angeht", sagte auch Grünen-Parlamentsgeschäftsführerin Irene Mihalic. Größere Verzögerungen durch die Kopplung an die kommunale Wärmeplanung befürchte sie nicht. Solche Planungen seien in mehreren Bundesländern entweder schon vorhanden oder würden nächstes Jahr vorgelegt. Die von der Bundesregierung dazu geplante gesetzliche Pflicht ab 2028 betreffe daher nur einen Teil der Kommunen.
Auch SPD-Parlamentsgeschäftsführerin Katja Mast sagte, sie erwarte nun die Schlussabstimmung im Bundestag Anfang Juli. Allerdings werde es über Detailfragen bis dahin "noch Debatten geben". Mast warnte die Bürgerinnen und Bürger davor, die verbleibenden Fristen für den Einbau neuer Gasheizungen zu nutzen. "Überlegen Sie sich gut, welche Heizung Sie einbauen", sagte sie mit Blick auf ab 2027 zu erwartende massive Preissteigerungen für Öl und Gas.
Bundesbauministerin Klara Geywitz (SPD) kündigte an, sie werde das Gesetzgebungsverfahren zur kommunalen Wärmeplanung nun vorantreiben. "Die Wärmeplanung mit den Kommunen ist in der Abstimmung", sagte Geywitz dem Sender RBB. Termine für Kabinettsbefassung und Parlamentsberatung gibt es aber noch nicht.
Der Umwelt-Dachverband Klima-Allianz sprach mit Blick auf die Koalitionsbeschlüsse von einer "verpassten Chance". Damit seien "die Klimaziele und die Wärmewende im Gebäudesektor nicht zu schaffen", erklärte die Politische Geschäftsleiterin Stefanie Langkamp. "Mit diesem aufgeweichten Heizungsgesetz rückt das Erreichen der Regierungsziele beim Klimaschutz in weite Ferne", warnte auch Greenpeace-Energieexperte Andree Böhling.
Von einem "Tiefpunkt für die Klimapolitik" sprach die Deutsche Umwelthilfe. Der WWF warnte vor weiteren Artenverlusten durch ein vermehrtes Heizen mit Holz. Die Klimaaktivistin Luisa Neubauer von Fridays for Future attackierte in den Zeitungen der Funke Mediengruppe vor allem die FDP: Diese "zockt mit unseren Chancen, die Klimaziele einzuhalten".
Positive Stimmen kamen aus der Wirtschaft. "Wesentliche Verbesserungen" lobte der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH). Von einem "positiven Signal" sprach der Hausbesitzerverband Haus & Grund. Der Deutsche Städtetag begrüßte den zeitlichen Vorrang für die kommunale Wärmeplanung.
Die erste Lesung des Gesetzes im Bundestag soll nun am Freitag, eventuell auch bereits an diesem Donnerstag stattfinden. In der kommenden Woche dürfte es dazu Ausschussberatungen sowie eine Expertenanhörung geben, in der Woche ab dem 3. Juli dann die Schlussabstimmung. Der Termin für die abschließende Bundesratsbefassung ist noch offen, allerdings ist das Gesetz dort nicht zustimmungspflichtig.
D.Lopez--AT