-
Trump-Regierung weicht Artenschutzgesetz auf
-
Erstmals seit vier Jahren: Harry und Familie von Charles und Camilla empfangen
-
Rufe nach Aufschub der Klimaneutralität Deutschlands um fünf Jahre
-
Zahl der Erdbeben-Toten in Venezuela steigt auf über 4000
-
Apple verklagt OpenAI wegen Diebstahls von Geschäftsgeheimnissen
-
Taylor Swift zahlt New York umgerechnet 140.000 Euro für Hochzeit
-
Merino rettet Spanien: Jetzt Giganten-Duell gegen Frankreich
-
Britische Polizei nimmt nach Tod von Ex-Ministerin Mordermittlungen auf
-
Regisseur Christopher Nolan hat für "KI-Schmodder" nichts übrig
-
US-Zeugen widersprechen ICE nach Todesschüssen auf Mexikaner
-
Djokovic plant Rückkehr nach Wimbledon
-
Berlins Finanz- und Kultursenator Evers für Wegner-Nachfolge nominiert
-
Prinz Harry und Familie erstmals seit 2022 von König Charles und Camilla empfangen
-
CDU-Kreise: Berlins Finanz- und Kultursenator Evers als Spitzenkandidat nominiert
-
Wimbledon: Zverev trifft im Finale auf Sinner
-
China erteilt Online-Gigant Shein Genehmigung für Börsengang in Hongkong
-
Medien: Dortmund einigt sich mit Barcelona über Adeyemi-Wechsel
-
Belgien will Straßenmaut für alle Autofahrer einführen
-
Gedenken in Polen an Massaker von Jedwabne von rechtsextremen Protesten überschattet
-
Südkoreas Halbleiterkonzern SK Hynix erfolgreich an der Wall Street gestartet
-
Scharfe Kritik im Bundestag an Plänen für Attestpflicht ab erstem Krankheitstag
-
Brasilien: Abholzung von Amazonas-Regenwald auf neuem Tiefstand
-
Wegner verzichtet auf CDU-Spitzenkandidatur bei Berlin-Wahl - Evers soll folgen
-
Britische Justiz entscheidet in Dieselgate-Klage größtenteils zugunsten der Hersteller
-
Nordrhein-westfälischer AfD-Landeschef Vincentz ist Spitzenkandidat für Landtagswahl
-
Bundeswehr will deutsches Feldlager in Erbil offenbar im September schließen
-
Merlier sprintet zum Sieg - Kanter Vierter
-
45-Jähriger in Hessen soll Mutter angezündet und getötet haben - Unterbringung
-
Berlin gibt grünes Licht für neue Gaskraftwerke - EU-Genehmigung steht aber noch aus
-
Trump: USA stimmen neuen Iran-Gesprächen auf Bitte Teherans zu
-
Verwirrung um mögliche Sichtung von Giftschlange in Rheinland-Pfalz
-
Trumps Käfigkampf: Acht Männer wegen mutmaßlicher Anschlagspläne angeklagt
-
Sieg gegen Fery: Zverev im Finale von Wimbledon
-
Bundestag beschließt Sportfördergesetz
-
Polizei warnt vor Giftschlange in rheinland-pfälzischem Linz
-
Fremdenfeindliche Gewalt: 38.000 Malawier haben Südafrika verlassen
-
Nach Commerzbank-Strafanzeige: Justiz lehnt Ermittlungsverfahren gegen Unicredit ab
-
Mindestens zwölf Tote bei verheerendem Waldbrand in Spanien - Opfer wohl Ausländer
-
Wahlfreiheit für den Heizungskeller: Neues Heizungsgesetz beschlossen
-
Drohnenabwehr und Datenspeicherung: Bundespolizei soll mehr Befugnisse bekommen
-
Gedenken und Proteste in Polen am Jahrestag von Massaker an Juden in Jedwabne
-
China, BYD und Fragen nach der Zukunft
-
Länder fordern Bewahrung der Schulpflicht
-
Wegner verzichtet auf CDU-Spitzenkandidatur bei Berlin-Wahl
-
Milliarden-Sparpläne der Koalition für Krankenkassen verabschiedet
-
"No-Go": Zwanziger warnt vor Red Bull-Bundestrainer Klopp
-
Toter auf Recyclinghof in Schleswig-Holstein wohl in Container auf Gelände gelangt
-
Bahnstrecke Hagen-Wuppertal-Köln wieder freigegeben
-
Albanische Regierung verteidigt Millionenausgaben im Zusammenhang mit Kanye-West-Konzert
-
Mindestens elf Tote bei verheerendem Waldbrand in Spanien - Ausländer unter Opfern
Chips, Haferflocken, Milchdrinks - Foodwatch sucht wieder "dreisteste Werbelüge"
Zuckrige Chips, überteuerte Haferflocken, als Mahlzeit beworbene Milch: Die Verbraucherorganisation Foodwatch hat wieder fünf Lebensmittel für ihren Negativpreis Goldener Windbeutel nominiert und sucht die "dreisteste Werbelüge des Jahres". Unter den Kandidaten sind diesmal ein Philadelphia-Frischkäse, Ofenchips im Miniformat von Pom-Bär, ein als Mahlzeit beworbener Milchdrink von der Firma Yfood, Bake Rolls des Herstellers Mondelez und ein Porridge des Startups 3 Bears.
Verbraucherinnen und Verbraucher können seit Donnerstag und noch bis Ende Juni unter www.goldener-windbeutel.de über die Nominierten abstimmen. Foodwatch vergibt den Goldenen Windbeutel zum zwölften Mal.
Der Hersteller Mondelez ist gleich zwei Mal nominiert. Ein Kandidat ist ein Philadelphia mit Ziegenkäse und Rosmarin, der nach Einschätzung von Foodwatch mit seiner Verpackung den Eindruck erweckt, ein Ziegenkäseprodukt zu sein. In Wahrheit sei es aber ein Frischkäse aus Kuhmilch mit einem Anteil von drei Prozent Ziegenfrischkäse sowie Aromen. Das jedoch stehe nicht in der Zutatenliste, sondern nur im Kleingedruckten, moniert Foodwatch.
Ebenfalls von Mondelez stammt der Kandidat Bake Rolls - hier änderte der Hersteller die Marke der Brotchips von 7days auf Tuc, erhöhte den Preis und verkleinerte den Inhalt der Packung. So ergebe sich eine versteckte Preiserhöhung von rund 139 Prozent, kritisierte die Verbraucherschutzorganisation.
In die Liste geschafft haben es auch die Pom-Bär Ofen Minis des Herstellers Intersnack. Diese richteten sich an Kinder und enthielten die Werbung "50 Prozent weniger Fett" - jedoch hätten die Chips sechs Mal so viel Zucker wie die herkömmlichen Chips von Pom-Bär. Nach den Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) dürften die Snacks "gar nicht erst an Kinder beworben werden", befand Foodwatch.
Bei dem Porridge von 3 Bears dreht sich der Vorwurf darum, dass der Hersteller letztlich normale reine Haferflocken mit viel Aufwand bewirbt und einen Preis von knapp vier Euro für 400 Gramm ansetzt. Damit seien die Haferflocken mehr als sechs Mal so teuer wie solche aus Eigenmarken der Supermärkte. Auch der Hinweis "ohne zugesetzten Zucker oder künstliche Zusätze" sei letztlich eine Selbstverständlichkeit bei reinen Haferflocken.
Nominiert wurde außerdem der Milchdrink Smooth Vanilla von Yfood, der als gesunde und vollwertige Trinkmahlzeit mit vielen Proteinen, Ballaststoffen und Vitaminen beworben wird. Auf der Packung steht "This is Food". Die Kritik von Foodwatch: "Tatsächlich handelt es sich schlicht um Milch mit Wasser und ein paar zugesetzten Vitaminen, Mineralien und Süßstoff - überteuert verkauft für 3,99 Euro."
Gegenüber "Spiegel Online" nahmen drei der vier Hersteller Stellung zu ihrer Nominierung. Mondelez verwies beim Frischkäse darauf, dass durch die Gestaltung das Produkt leichter erkennbar sei und riet Verbrauchern, die Zutatenliste zu studieren. Bei den Brotchips hieß es, dass die Gestaltung der Endverbraucherpreise beim Lebensmitteleinzelhandel oder beim Onlinehändler liege.
Intersnack verwies beim hohen Zuckergehalt der Chips auf einen abweichenden Herstellungsprozess. Das Startup Yfood bezeichnete seine Preise als fair. Der Hersteller 3 Bears äußerte sich gegenüber dem Portal nicht.
P.A.Mendoza--AT