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US-Chiphersteller Intel plant zwei neue Fabriken in US-Bundesstaat Ohio
Der US-Chiphersteller Intel plant den Bau zwei neuer Halbleiter-Fabriken im US-Bundesstaat Ohio. Die Investitionskosten belaufen sich auf rund 20 Milliarden Dollar (17,6 Milliarden Euro), wie der Konzern am Freitag mitteilte. Weltweit war es während der Pandemie zu Lieferengpässen bei Halbleitern gekommen.
Mit dem Bau der Fabriken in der Nähe von Columbus, der Hauptstadt von Ohio, soll Ende des Jahres begonnen werden. 2025 könnten die ersten Halbleiter produziert werden, teilte Intel mit. Für den Betrieb will das Unternehmen 3000 neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter anstellen. "Die Investitionsentscheidung von Intel wird dabei helfen, stabilere Lieferketten aufzubauen", erklärte Intel-Chef Pat Gelsinger.
Halbleiter werden zur Herstellung verschiedenster Produkte benötigt - von Handys über Fernseher bis hin zu Autos. Viele Unternehmen mussten wegen der Lieferengpässe in der Corona-Pandemie ihre Produktion drosseln. Im Januar hatte Intel bereits den Bau zweier Firmen im US-Bundesstaat Arizona angekündigt, ebenfalls für eine Investitionssumme von 20 Milliarden US-Dollar.
Mit Spannung erwartet wird auch eine weitere Entscheidung der Firma mit Sitz in Kalifornien: Noch ist unklar, wo das Unternehmen seine europäischen Firmen aufbauen wird. In den neuen Fertigungsstätten sollen Halbleiter hergestellt werden, die so klein sind, dass sie in Nanometern gemessen werden. Deutschland wird als Favorit gehandelt; Gelsinger hatte im September von mehreren möglichen Standorten in Deutschland gesprochen.
Th.Gonzalez--AT