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UBS erwartet Buchgewinn von 35 Milliarden Dollar durch Credit-Suisse-Übernahme
Die Schweizer Großbank UBS erwartet einen Gewinn in der Unternehmensbilanz von knapp 35 Milliarden Dollar durch die Übernahme der Krisenbank Credit Suisse. Das geht aus bei den US-Finanzbehörden eingereichten Anträgen der Bank hervor. UBS hatte die Credit Suisse auf Druck der Schweizer Regierung für 3,25 Milliarden Dollar gekauft.
In den am späten Montagabend bei der US-Börsenaufsichtsbehörde SEC eingereichten Unterlagen erklärt UBS, dass der Kauf zu sogenanntem negative Goodwill führen werde. Der Begriff aus dem englischen Finanzjargon bedeutet, dass der beim Kauf eines Unternehmens gezahlte Preis deutlich unter dem Marktwert liegt und dem Käufer einen Gewinn einbringt.
Die Bank bezifferte den Mehrwert auf 34,8 Milliarden Dollar (32,2 Milliarden Euro), die als Gewinn in den Zahlen für das zweite Quartal ausgewiesen würden. Demnach könnten sich an der Summe noch Veränderungen ergeben. Laut der Finanznachrichtenagentur Bloomberg geht UBS außerdem von Kosten für rechtliche Verpflichtungen von bis zu vier Milliarden Dollar wegen der Übernahme aus.
Die Übernahme der Credit Suisse durch die UBS war am 19. März angekündigt worden. Die Bank war von Skandalen erschüttert und aufgrund von massiven Finanzierungsproblemen nach Meinung der Schweizer Regierung nicht überlebensfähig.
E.Hall--AT