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EU geht gegen Betrug mit Kryptowährungen vor
Die Europäische Union schiebt dem Betrug mit Kryptowährungen einen Riegel vor. Die EU-Finanzminister billigten am Dienstag in Brüssel abschließend einen ersten Rechtsrahmen für die digitalen Zahlungssysteme. Damit würden Bürgerinnen und Bürger besser geschützt und ein "Missbrauch der Kryptowirtschaft zum Zwecke der Geldwäsche und der Finanzierung des Terrorismus" verhindert, erklärte Schwedens Finanzministerin Elisabeth Svantesson, dessen Land in diesem Halbjahr den Ministerräten vorsitzt.
Mit der Verordnung über Märkte für Kryptowerte (MiCA) sollen Transfers von Bitcoin und anderen Digitalwährungen zurückverfolgt und verdächtigte Transaktionen blockiert werden können. Zudem sollen Verbraucherinnen und Verbraucher besser über die mit ihren Geschäften verbundenen Risiken, Kosten und Gebühren informiert werden. Die EU-Kommission hatte die Regeln im September 2020 vorgeschlagen.
Zugleich einigten sich die Finanzminister grundsätzlich auf neue Transparenzvorschriften, die nach einer Anhörung des EU-Parlaments 2026 in Kraft treten sollen. Sie verpflichten die in der EU ansässigen Anbieter von Kryptowerten, alle Transaktionen ihrer europäischen Kunden zu melden.
A.Moore--AT