-
Leo XIV. feiert in Paris Messe mit 800.000 Menschen
-
Laver Cup: Zverev verspielt Sieg gegen De Minaur
-
Trump lehnt iranischen Plan für Hormus-Wiedereröffnung ab
-
Bayern dominieren beim Wiedersehen mit Alba
-
Bundesaußenminister Wadephul trifft russischen Kollegen Lawrow bei der UNO
-
Mindestens 16 Tote in Russland und der Ukraine bei gegenseitigen Angriffen
-
Prinz Harry: Kinder sind "glücklich" in neuer Schule in Großbritannien
-
Münchens Milliardenplanung: Bund gibt "Olympia-Garantie"
-
Leo XIV. feiert in Paris Messe mit 700.000 Menschen
-
Toter in Grundstückseinfahrt in Bayern entdeckt - Kriminalpolizei ermittelt
-
Dobrindt: Wollen Frontex künftig stärker bei Rückführungen einsetzen
-
Mindestens elf Tote in Russland und der Ukraine bei gegenseitigen Angriffen
-
Sechs Tote bei Wohnhaus-Explosion in Athen - Vier US-Touristen unter den Opfern
-
Papst Leo XIV. feiert Messe mit 700.000 Menschen in Paris
-
München ist deutsche Bewerberstadt für Olympische Spiele und Paralympics
-
KI: China "respektiert" Trumps Wortwahl "Superintelligenz"
-
DOSB stimmt ab: München bewirbt sich um Olympia
-
Russell schafft Neustart in Baku - Antonelli Fünfter
-
Zehntausende demonstrieren bei DGB-Aktionstag gegen Sozialkürzungen
-
Nach Ceuta: Tausende protestieren in Madrid gegen Migrationspolitik
-
Klopps Heimdebüt: Nübel im Tor - Wirtz Joker
-
Nach Explosion in Athen Leichen von zwei US-Touristen aus Trümmern geborgen
-
Iran bekräftigt Plan für Hormus-Wiedereröffnung - Trump lehnt Berichten zufolge ab
-
Hunderttausende strömen in Paris zur Freiluft-Messe mit Papst Leo XIV.
-
Verkehrsminister Bilger unzufrieden mit Sanierungstempo der Bahn
-
SPD droht mit Blockade der Pflegereform im Kabinett
-
Bürgerschaftswahl in Bremen: Linke geht mit Fraktionschefin Leonidakis ins Rennen
-
Rotes Telefon für KI: USA und China richten Hotline für Zwischenfälle ein
-
Landtagswahl in Schleswig-Holstein: Fraktionschef Dirschauer ist SSW-Spitzenkandidat
-
DFB-Team trainiert mit Wirtz und Burkardt
-
Social-Media-Sucht: Tiktok wendet Prozess in USA durch millionenschweren Vergleich ab
-
Explosion in Haus nahe Akropolis in Athen: Ein Todesopfer aus Trümmern geborgen
-
Polizei in Delmenhorst meldet einen Toten und einen Schwerverletzten
-
Krankenhausgesellschaft fordert schnellere Anerkennung ausländischer Abschlüsse
-
Papst Leo XIV. ruft zu würdevollem Umgang mit Migranten auf
-
116 Millionen Dollar: Basketballstar Curry bleibt bei Warriors
-
USA und China richten Kommunikationskanal für KI-Zwischenfälle ein
-
Klopp wirbt für Olympia: "Es wird Zeit"
-
OpenAI: Von Nutzern hochgeladene Bilder landen irrtümlich auf externen Internetseiten
-
Ernüchterung in Italien: "War das schon alles?"
-
Klopps Heimdebüt: Wirtz ersetzt Musiala
-
Bericht: Trump lehnt Irans Hormus-Vorschlag ab - erneute Huthi-Angriffe
-
Lula verbietet Online-Wettplattformen neun Tage vor Präsidentenwahl
-
Papst Leo XIV. feiert am Samstag riesige Messe in Paris
-
Wadephul hält Rede bei UN-Generaldebatte in New York
-
Entscheidung über deutschen Olympiabewerber - München oder Köln mit Rhein und Ruhr
-
Gewerkschaften und Linkspartei machen mit Aktionstag mobil gegen Sozialkürzungen
-
Europäische Minister tagen in München zur "Umsetzung der Migrationswende"
-
Bericht: Experten erwarten Rentenplus von bis zu 4,7 Prozent
-
Alex Bodi und Prof. Dr. Dieter Lazik schließen Vertrag für ALPHA WHEY und BODI Energydrink
EVG erhöht mit 50-stündigem Streik ab Sonntagabend Druck auf die Bahn
Bahnreisende müssen ab Sonntagabend zwei Tage lang mit massiven Einschränkungen rechnen: Die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) hat zu einem bundesweiten Streik aufgerufen, der am Sonntagabend um 22.00 Uhr beginnen und um Mitternacht in der Nacht zum Mittwoch enden soll. Die Bahn kritisierte den 50-stündigen Ausstand als "irrsinnig, völlig grundlos und restlos überzogen" und forderte die EVG zu Verhandlungen auf.
Die aktuelle Tarifrunde der EVG mit der Bahn und rund 50 weiteren Verkehrsunternehmen läuft bereits seit Wochen. In nicht allen Betrieben sind die Mitarbeitenden am Sonntag zum Streik aufgerufen, mit einigen Unternehmen seien bereits "wesentliche Fortschritte" erzielt worden, nicht jedoch mit dem größten Arbeitgeber, der Bahn, erklärte die Gewerkschaft. Zoff gibt es vor allem um den Mindestlohn.
"Die Geduld der Beschäftigten ist jetzt wirklich zu Ende", sagte die EVG-Tarifverantwortliche Cosima Ingenschay. "Wir sind gezwungen, 50 Stunden zu streiken, um zu zeigen wie ernst die Lage ist", fuhr sie fort. Der Gewerkschaft geht es demnach vor allem um die Bedingung, einen gesetzlichen Mindestlohn als Grundlage für dann darauf aufbauende Lohnerhöhungen zu erzielen.
Die EVG fordert außerdem mindestens 650 Euro mehr Geld für die Beschäftigten als soziale Komponente. Die bislang von der Bahn vorgelegten Angebote - unter anderem zehn Prozent mehr Lohn und ein Inflationsausgleich - wies die EVG als unzureichend zurück. Sie wirft der Bahn vor, den nun tabellarisch zugesagten Mindestlohn von zwölf Euro an "erneute Einschränkungen" zu knüpfen, etwa an "branchenübliche Mindestlöhne", womit faktisch ein Deckel von 13 Euro für untere Einkommensklassen kommen würde.
Die Bahn hielt dagegen. "Es ist mitnichten so, dass wir einen Deckel von 13 Euro angeboten haben", sagte Personalchef Martin Seiler. Sollte es an dieser Stelle ein "Missverständnis" geben, stehe er gerne auch persönlich zur Klärung bereit.
Die Bahn will den Streik möglichst noch abwenden - das Unternehmen sei "ab sofort bereit" für Gespräche, auch am Wochenende, sagte Seiler. "An uns soll es nicht scheitern." Bewegen müsse sich dafür allerdings die Gewerkschaft. Die nächsten regulären Verhandlungen mit der Bahn sind erst für den 23. und 24 Mai geplant.
Sollte es tatsächlich zum "längsten Warnstreik der DB-Geschichte" kommen wären die Auswirkungen "erheblich", sagte der Personalchef weiter. Es sei vorstellbar, dass der bundesweite Fernverkehr die gesamten zwei Tage ausgesetzt werden müsse. Es müsse außerdem mit "erheblichen Auswirkungen auf den gesamteuropäischen Güterverkehr" gerechnet werden, erklärte die Bahn. Sechs von zehn europäischen Frachtkorridoren führen demnach über das deutsche Schienennetz.
Betroffenen Reisenden sagte die Bahn umfangreiche Kulanzregelungen zu. Das Unternehmen will zudem so schnell und umfassend wie möglich über die Auswirkungen des Streiks informieren.
Die Unternehmen in Berlin und Brandenburg kritisierten den Streik scharf, denn er treffe "gerade die Hauptstadtregion mit ihren mehr als 300.000 Pendlerinnen und Pendlern übermäßig". Die Verhandlungen seien außerdem weit fortgeschritten und die Bahn sei der EVG "schon weit entgegengekommen", erklärte der Verband UVB. Bei der Gewerkschaft stehe offenbar "allein der Wettbewerb um Mitglieder im Vordergrund".
R.Lee--AT