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Deutlich mehr Buchungen auf grenzüberschreitenden Strecken der Deutschen Bahn
Immer mehr Menschen reisen mit der Deutschen Bahn ins Ausland oder von dort nach Deutschland. In den ersten drei Monaten dieses Jahres verzeichnete die DB 40 Prozent mehr Buchungen im internationalen Fernverkehr als im Vor-Corona-Jahr 2019, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Bereits im vergangenen Jahr war der Anteil der internationalen Buchungen demnach von 13 Prozent im Jahr 2019 auf 16 Prozent gestiegen.
Das Jahr 2019 hält weiterhin den Rekord im Buchungsaufkommen im gesamten DB-Fernverkehr. 2022 lag die Zahl der Fahrgäste trotz eines starken Anstiegs noch 14 Prozent unter dem Rekordniveau. Für den internationalen Fernverkehr bedeutete ein Anstieg um sieben Prozent im Vergleich zu 2019 aber bereits ein neuer Rekord.
Mit Blick auf das bisherige Buchungsaufkommen im ersten Quartal und besonders auf den grenzüberschreitenden Strecken werde nun damit gerechnet, dass 2023 auch insgesamt ein neuer Fahrgastrekord aufgestellt wird, sagte eine DB-Sprecherin der Nachrichtenagentur AFP.
Die beliebtesten Verbindungen im internationalen Fernverkehr sind demnach die von Frankfurt/Stuttgart nach Paris, sowie von Frankfurt nach Brüssel und nach Amsterdam. Relativ die größten Zuwächse im Fahrgastaufkommen habe es zuletzt auf den Strecken nach Polen, Dänemark und Italien gegeben.
Die DB hat ihr internationales Angebot nach eigenen Angaben seit 2016 um 20 Prozent mehr Sitzplätze und mehrere neue Verbindungen ausgebaut. Die Zahl der Reisenden legte seitdem um 35 Prozent zu. Täglich reisen nun über 55.000 Menschen auf 250 internationalen Direktverbindungen, in der Regel in Kooperation mit den Bahnunternehmen der Partnerländer.
In diesem Sommer soll eine neue TGV-Verbindung an Wochenenden Frankfurt mit Bordeaux verbinden. Außerdem gibt es neue Nachtzugangebote für die Strecken Berlin-Paris und Wien-Brüssel.
Der internationale Fernverkehr sei "zentral für die Deutsche Bahn", erklärte Bahn-Chef Richard Lutz. "Der starke Zuspruch steht auch für das Zusammenwachsen Europas auf der Schiene."
T.Sanchez--AT