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Waldeigentümer kritisieren geplantes Verbot von Holzheizungen in Neubauten
Der Verband der Waldeigentümer hat das geplante Verbot des Einbaus von Holzheizungen in Neubauten kritisiert. "Mit der Diskriminierung der erneuerbaren Holzenergie gefährdet die Bundesregierung die nachhaltige Waldpflege in Deutschland", erklärte Verbandschefin Irene Seling am Mittwoch. Holzenergie sei klimafreundlich, bezahlbar und könne fossile Energieträger wie Erdöl oder Gas ersetzen.
Die Bundesregierung hatte zuvor ihren Entwurf zur Reform des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) verabschiedet. Neben einem Verbot des Einbaus von Öl- und Gasheizungen ab dem kommenden Jahr - wenn auch mit vielen Ausnahmen - sehen die Pläne vor, dass Biomasse-Heizungen wie Holzöfen in Neubauten künftig nicht mehr zulässig sind. Das Bundeswirtschaftsministerium verweist insbesondere auf die begrenzte Verfügbarkeit der Brennstoffe. Sie sollten daher vornehmlich im Bestand genutzt werden.
Die Waldeigentümer sehen darin dennoch "einen massiven Angriff auf die Holzenergie und damit die Zukunft der regionalen Energieversorgung im ländlichen Raum". Die Vermarktung von Restholz, das nicht höherwertiger verwendet werden kann, als Brennholz diene zudem maßgeblich der Finanzierung des "klimaresilienten Waldumbaus".
E.Hall--AT