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Münchner Oberbürgermeister sieht in angekündigtem Aus für E-Roller in Paris "Weckruf"
Nach dem angekündigten Aus für leihbare E-Roller in Paris erhofft sich auch der Münchner Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) schärfere Kontrollen und mehr Rücksichtnahme. Er sprach am Montag von einem "Weckruf" für Nutzer und Anbieter.
Er erwarte von den Anbietern "schärfere Kontrollen", um mehr Sicherheit für alle zu erreichen. Zudem sollten Nutzer die E-Roller nur an ausgewiesenen Flächen abstellen, beim Abstellen aber auf jeden Fall mehr Rücksicht nehmen. Davon hänge es ab, "ob die E-Scooter in München eine Zukunft haben oder nicht".
"Gerade die oft quer über den Gehsteig geparkten E-Scooter sind ein gefährliches Hindernis für viele", mahnte Reiter. Vor allem für sehbehinderte Menschen seien die Roller "eine echte Gefahr".
Paris ist die erste europäische Großstadt, die nach einer stadtweiten Abstimmung leihbare E-Roller verbieten will. Bürgermeisterin Anne Hidalgo kündigte an, dass es vom 1. September an keine Leihroller mehr in Paris geben werde. In der Abstimmung votierten knapp 90 Prozent für ein Verbot der Leihroller. Allerdings lag die Wahlbeteiligung bei weniger als acht Prozent.
Ch.P.Lewis--AT