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Geplante Heizungsreform lässt Zahl der Energie-Beratungen anwachsen
Die Pläne von Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) zum Einbau neuer Heizungen ab 2024 verunsichern Verbraucherinnen und Verbraucher. Viele von ihnen seien "besorgt", das zeigten auch aktuelle Anfragen bei den Energieberatungen der Verbraucherzentralen, sagte die Chefin des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv), Ramona Pop, dem "Handelsblatt" vom Donnerstag. Demnach gab es in den ersten beiden Monaten dieses Jahres bundesweit einen deutlichen Anstieg.
Der Verband registrierte dem Bericht zufolge seit Jahresbeginn 41.530 Beratungen, das ist ein Anstieg um 32 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Hauptthemen der Gespräche seien erneuerbare Energien und Heiztechnik, gefolgt von baulichem Wärmeschutz und Förderprogrammen.
Damit setzte sich der Aufwärtstrend angesichts der Energiekrise insgesamt fort. Im vergangenen Jahr holten sich bundesweit 280.000 Bürgerinnen und Bürger Rat bei den Verbraucherzentralen, nach 178.000 im Vorjahr.
Nach den Plänen des Wirtschafts- und des Bauministeriums sollen neu eingebaute Heizungen ab 2024 zu 65 Prozent mit erneuerbaren Energien betrieben werden. De facto können damit keine Öl- und Gasheizungen mehr eingebaut werden.
Im Koalitionsvertrag ist das 65-Prozent-Ziel erst für 2025 vorgesehen, es soll wegen des Ukraine-Kriegs und der Energiekrise aber vorgezogen werden. Derzeit gibt es in der "Ampel" aber noch Streit über die genaue Ausgestaltung der Pläne.
Th.Gonzalez--AT