-
Iran bekräftigt Vorschlag zur Öffnung der Straße von Hormus binnen sieben Tagen
-
Zidane: Verletzter Mbappé verlässt Frankreichs Teamquartier
-
Italien verliert auch unter Mancini - Zidane startet mit Sieg
-
Italien verliert auch unter Maldini - Zidane startet mit Sieg
-
Trump postete höchstwahrscheinlich KI-retuschiertes Bild von Xis Staatsbesuch
-
Klub-WM: Füchse Berlin erledigen erste Pflichtaufgabe
-
Cambridge-Analytica-Skandal: Facebook-Mutter Meta unterliegt vor US-Gericht
-
EM-Countdown: DHB-Frauen gewinnen ersten Test in Spanien
-
Social-Media-Sucht: Tiktok in den USA ab Montag erstmals vor Gericht
-
Putin: Russland bereitet sich nicht auf "irgendeine Art von Kampf mit Europa" vor
-
UN-Sicherheitsrat verurteilt Huthi-Angriffe auf Saudi-Arabien "auf das Schärfste"
-
Berlin: Linke stimmt auf Parteitag für Sondierungen mit Grünen und SPD
-
Schwere Kämpfe zwischen Tigray-Rebellen und Armee - Internetausfall in Nordäthiopien
-
Libanons Regierungschef Salam warnt vor "Vakuum" nach Abzug von UN-Friedensmission
-
"Zerstörende Dimension erreicht": Berliner Linke weist Antisemitismusvorwurf zurück
-
US-Justiz: Pentagon darf Sanktionen gegen Anthropic aufrecht erhalten
-
Trump nennt Gipfel mit Xi erfolgreich und sieht Konsens bei "Superintelligenz"
-
UN-Sicherheitsrat verurteilt Huthi-Angriffe auf Saudi-Arabien
-
Russland: Politikwissenschaftler Kynew wegen Drogenvorwürfen festgenommen
-
Münchner Migrationskonferenz: Pläne für Frontex-Ausbau zu "Rückführungsagentur"
-
Selenskyj: USA erlauben Ukraine Herstellung von Patriot-Abwehrraketen
-
"Paradies der Maschinen": Papst Leo XIV. warnt vor KI-Auswüchsen
-
Papst Leo XIV. grüßt von Papamobil aus Menschenmengen in Paris
-
Pistorius würdigt in Ungarn "Neustart" in den bilateralen Beziehungen
-
Medien: Manchester City in 114 Anklagepunkten schuldig
-
Davidstern aus NS-Gedenkort in Chemnitz gestohlen und Schautafel beschädigt
-
Besuch bei Unesco: Papst Leo XIV. warnt vor Risiken der KI
-
Scharfe Kritik an Stopp von Stolpersteinen in sächsischem Heidenau
-
Trump nennt Gipfel mit Xi "produktiv" und sieht Konsens bei "Superintelligenz"
-
17 Cent weniger Steuern pro Liter: Neuer Tankrabatt kommt zum 1. Oktober
-
Tankrabatt kommt zum 1. Oktober: Gesetz passiert Parlament
-
CDU-Politiker Reddig warnt vor verwässerter Rentenreform - und droht mit Nein
-
Langjähriger ZDF-Rechtsexperte Bernhard Töpper gestorben
-
Formel 1: Russell holt Pole in Baku - Antonelli nur 16.
-
Friedensorganisation: Bundesregierung konterkariert Ziel einer atomwaffenfreien Welt
-
Haus von Bruder angezündet: Lange Haftstrafe für Mann aus Niedersachsen bestätigt
-
Rummenigge hat nicht für Eberls Vertragsverlängerung gestimmt
-
Mehr als hunderttausend Studierende warten auf Wohnheimplätze in Deutschland
-
Nach US-Sanktionsdrohungen: Flughafen im irakischen Nadschaf stoppt alle Iran-Flüge
-
Zverevs Chancen steigen: Sinner sagt für Peking ab
-
Bundestag macht Weg für erneuten Tankrabatt frei
-
Zentralratspräsident Schuster für Prüfung der Beobachtung der Berliner Linken
-
Betrug mit Netz für Handwerksdienstleistungen: Bewährungsstrafe für Mann in Bayern
-
Papst Leo XIV. beginnt Frankreichbesuch mit Warnung vor "Wettrüsten"
-
Karlsruhe befasst sich mit Ausschluss von Abgeordnetem aus AfD-Bundestagsfraktion
-
Papst Leo XIV. warnt in Frankreich vor "Wettrüsten"
-
US-Regierung unterstützt Musk im Streit mit der EU über Millionenstrafe gegen X
-
Selenskyj: Trump gibt grünes Licht für Herstellung von Patriot-Raketen in Ukraine
-
Papst bedankt sich bei Macron und Bauleuten für Wiederaufbau von Notre-Dame
-
Kreml: EU-Sanktionen gegen Journalistin Fedorova sind "rechtswidrig"
EU vereinbart milliardenschweres Munitionspaket für die Ukraine
Die Europäische Union hat ein Munitionspaket für die Ukraine im Umfang von zwei Milliarden Euro auf den Weg gebracht. Die Außen- und Verteidigungsminister vereinbarten am Montag in Brüssel, in den nächsten zwölf Monaten eine Million Geschosse an die Ukraine zu liefern und dafür erstmals gemeinsame Bestellungen bei der Rüstungsindustrie aufzugeben. Damit betrete die EU "Neuland", sagte Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD). Ziel müsse es sein, "noch in diesem Jahr eine nennenswerte Zahl" von Artillerie-Munition an die Ukraine zu liefern.
Der ukrainische Außenminister Dmytro Kuleba, der per Videoschalte an den Beratungen teilnahm, begrüßte die "wichtigen Entscheidungen, die die Fähigkeiten der Ukraine auf dem Schlachtfeld stärken werden". Er drängte die Europäer, die Munition "so schnell wie möglich" zu liefern".
Der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell hatte den Mitgliedsländern das "außerordentliche Hilfspaket" für die Ukraine vorgeschlagen. Wichtig seien nun drei Dinge, sagte der Spanier: die Munition "schnell, günstig und im nötigen Umfang" zu liefern.
Auf Vorschlag Borrells sollen die Mitgliedsländer zunächst ihre Armeebestände nach Munition durchforsten und diese an die Ukraine weitergeben. Zur Entschädigung steht insgesamt eine Milliarde Euro bereit. Mit der zweiten Milliarde soll in einem zweiten Schritt eine gemeinsame europäische Beschaffung neuer Artillerie-Munition vom Nato-Kaliber 155 Millimeter für die Ukraine finanziert werden.
Pistorius sagte, solch ein Vorgehen habe es in der EU bisher noch nicht gegeben. "Wir beschreiten hier einen neuen Weg bei der kooperativen Beschaffung in Europa, wir bündeln damit Europas Marktmacht", betonte er.
Die Bundesregierung will allerdings "zweigleisig fahren", wie der SPD-Politiker betonte. Zum einen trägt Deutschland nach seinen Angaben die europäische Beschaffung mit. Zum anderen will die Bundesregierung deutsche Rahmenverträge mit der Rüstungsindustrie für andere Partner öffnen, weil die Lieferungen dann schneller gehen könnten. Dänemark und die Niederlande haben nach Pistorius' Angaben bereits Interesse signalisiert.
Um eine Einigung zu ermöglichen war der EU-Außenbeauftragte Borrell der Bundesregierung zuvor in einem zentralen Punkt entgegengekommen: Die Munitionsbestellungen müssten nicht zwingend wie von ihm vorgeschlagen zentral über die Europäische Verteidigungsagentur (EDA) gebündelt werden, stellte er klar. Dazu sind nach seinen Angaben bisher 15 Länder in Europa bereit. Eine Initiative unter Federführung eines Mitgliedslandes sei aber ebenso möglich, betonte Borrell: "Wenn Deutschland eine Möglichkeit hat, dies zu organisieren, ist es nicht ausgeschlossen."
Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hatte vergangene Woche bei seiner Regierungserklärung im Bundestag anklingen lassen, dass er eine eigene Initiative bevorzugt. Deutschland sei bereit, "Beschaffungsvorhaben auch für andere Mitgliedsstaaten zu öffnen", sagte er. Scholz wird ab Donnerstag zum EU-Gipfel in Brüssel erwartet, der das Munitionspaket abschließend billigen soll.
Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) sagte in Brüssel, Deutschland gehe in Europa "voran mit der Gepard-Munition". Sie spielte damit auf 300.000 Geschosse für den Flugabwehrpanzer an, die das Verteidigungsministerium im Februar bestellt hatte. Sie sollen vom Rüstungskonzern Rheinmetall ab dem Sommer an die Ukraine geliefert werden. Insgesamt hat Deutschland Kiew 37 dieser Panzer zugesagt.
EU-Binnenmarktkommissar Thierry Breton besuchte derweil die französische Rüstungsschmieden Nexter und MBDA und drängte die EU-Staaten, "europäisch zu kaufen". Die Idee hinter dem EU-Rüstungsplan sei es nicht, nationale Bestände in den USA oder Israel wieder aufzufüllen. Die Niederlande wollen laut Diplomaten Verträge mit den USA schließen.
Der dritte Teil des Munitions-Plans ist auch deshalb weiter umstritten, wie Breton einräumte. Er sieht vor, die Rüstungsproduktion in Europa infolge des russischen Angriffskriegs massiv anzukurbeln. Die Unternehmen hatten ihre Kapazitäten seit Ende des Kalten Krieges deutlich heruntergefahren.
H.Gonzales--AT