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Inflationsrate in den USA im Januar leicht auf 6,4 Prozent gesunken
Die Inflation in den USA hat sich weiter leicht abgeschwächt. Die Verbraucherpreise stiegen im Januar im Jahresvergleich um 6,4 Prozent, wie das Arbeitsministerium in Washington am Dienstag mitteilte. Das war der niedrigste Wert seit Oktober 2021. Im vergangenen Dezember hatte die Teuerungsrate bei 6,5 Prozent gelegen.
Insbesondere wegen steigender Miet- und Energiekosten blieb die Inflation aber weiterhin deutlich über der von der US-Notenbank Fed angestrebten Zielmarke von zwei Prozent. Außerdem beschleunigte sich der Preisanstieg im Monatsvergleich: Die Verbraucherpreise stiegen im Januar im Vergleich zum Dezember um 0,5 Prozent an. Im Dezember hatte der monatliche Preisanstieg bei 0,1 Prozent gelegen.
US-Präsident Joe Biden räumte am Dienstag ein, im Kampf gegen die Inflation gebe es "noch mehr Arbeit zu erledigen". Dass die Inflationsrate im Jahresvergleich sieben Monate in Folge zurückgegangen sei, seien aber "gute Nachrichten für Familien und Unternehmen im ganzen Land".
Die Inflation in den USA war im vergangenen Jahr in Folge der Corona-Pandemie und des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine stark angestiegen. Im Juni 2022 erreichte die Inflationsrate mit 9,1 Prozent ein 40-Jahres-Hoch. Im Kampf gegen die Inflation hat die Fed den Leitzins seit dem vergangenen März acht Mal angehoben.
Die Zinsspanne liegt inzwischen bei zwischen 4,5 und 4,75 Prozent und damit so hoch wie zuletzt im Jahr 2007. In den vergangenen Monaten nahm die Fed aber das Tempo bei den Leitzinserhöhungen heraus.
A.O.Scott--AT