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EU-Kommission will CO2-Emissionen von Lkw bis 2040 um 90 Prozent verringern
Die EU-Kommission will zum Schutz der Umwelt den CO2-Ausstoß von schweren Nutzfahrzeugen wie Lkw und Bussen stark verringern. Wie die Brüsseler Behörde am Dienstag in Straßburg vorschlug, sollen neue Lkw und Busse ab dem Jahr 2040 90 Prozent weniger CO2 ausstoßen als noch 2019. Als Zwischenziel sollen die schweren Nutzfahrzeuge ab 2030 bereits 45 Prozent weniger CO2 ausstoßen.
Den Plänen der EU-Kommission zufolge sollen die Vorgaben für Lkw ab einem Gewicht von fünf Tonnen sowie Busse im Nah- und Fernverkehr gelten. Neue Stadtbusse sollen schon ab 2030 gar keine Emissionen mehr ausstoßen. Ausnahmen für die starken CO2-Verringerungen soll es für Nutzfahrzeuge geben, die etwa in der Landwirtschaft oder Forstwirtschaft eingesetzt werden. Auch Krankenwagen und Feuerwehrwagen sollen ausgenommen sein.
Nach Angaben der Kommission machen Lkw und Busse mehr als sechs Prozent aller Treibhausgas-Emissionen in der EU aus. Demnach laufen derzeit noch 99 Prozent aller schweren Nutzfahrzeuge in der EU mit Verbrennungsmotor und werden größtenteils mit Diesel oder anderen fossilen Brennstoffen betrieben.
Die Kommissionsvorschläge sind Teil des Klimaschutzpakets, mit dem die EU bis 2030 ihre CO2-Emissionen um 55 Prozent verringern will. Für Pkw und kleinere Nutzfahrzeuge hat die Kommission bereits Vorschläge vorgelegt. Die Einigung zwischen dem EU-Parlament und den Mitgliedstaaten sieht vor, dass ab 2035 keine diesel- oder benzinbetriebenen Autos mehr neu zugelassen werden sollen.
Mit den am Dienstag vorgelegten Plänen der Kommission müssen sich nun das EU-Parlament und die Mitgliedstaaten befassen.
A.Williams--AT