-
Bundestag berät erstmals über umfassende Geheimdienst-Reform
-
Umstrittener US-Investor Peter Thiel erhält Preis des Axel-Springer-Verlags
-
Führende Wirtschaftsforschungsinstitute legen Herbstprognose vor
-
UN-Generaldebatte: Venezuelas Übergangspräsidentin dankt Trump und verspricht Wahlen
-
Chinas Präsident Xi persönlich von Trump zu Staatsbesuch empfangen
-
Chinas Präsident Xi zu Staatsbesuch in den USA eingetroffen
-
Streit um Erbe von Dolly Parton zwischen Manager und Neffen entbrannt
-
Betrieb am BER wegen Drohnensichtung kurzzeitig eingestellt
-
Kane über neuen Bayern-Vertrag: "Sind nah dran"
-
USA laden Putin zum G20-Gipfel ein - Russland lehnt Kampfpause in der Ukraine ab
-
Wolfsburg auf Achtelfinal-Kurs - Eintracht mit Mühe
-
DHB-Pokal: Flensburg wackelt in Lübeck mächtig
-
Eintracht-Frauen mit Mühe auf Island
-
Russland will Angriffe auf die Ukraine nicht unterbrechen
-
Anwältin: In Russland inhaftierte Regisseurin Berkowitsch auf 42 Kilo abgemagert
-
Ronaldo macht einfach weiter: "Gegenwart das Wichtigste"
-
CDU-interne Kritik an Dominanz des Wirtschaftsflügels - Warnungen vor Niedergang
-
Erstmals keine OSZE-Beobachter zu US-Wahlen eingeladen - Kritik aus Berlin
-
Milei bezeichnet UNO vor Vollversammlung als "nutzlose Organisation"
-
Linke in der Defensive: Massive Kritik im Bundestag wegen Antisemitismus-Verdacht
-
Sexueller Missbrauch: Ex-Hollywood-Produzent Weinstein zu 15 Jahren Haft verurteilt
-
Absage an Olympiabewerbung in Berlin: CDU-Kandidat Evers kritisiert Linke scharf
-
Trumps "Friedensrat" stellt Gaza-Wiederaufbauplan über 2,45 Milliarden Dollar vor
-
CDU bringt Beobachtung der Berliner Linken durch Verfassungsschutz ins Spiel
-
Erstmals keine OSZE-Beobachter zu Wahlen in den USA eingeladen
-
Studie zu sexualisiertem Fehlverhalten: Pistorius erwartet besseren Opferschutz
-
Quecksilberverdacht in Paketzentrum bei Rostock bestätigt sich nicht
-
USA laden Putin zum G20-Gipfel in Miami im Dezember ein
-
Berlin: Als Dragqueen bekannter Mann wegen Kinderpornografie verurteilt
-
Erklärung von G4-Staaten: Wadephul fordert Reform des UN-Sicherheitsrats
-
Dreh mit Deutschem Schäferhund war für Brad Pitt "bewegende Erfahrung"
-
UN-Debatte: Irans Präsident Peseschkian weist Trumps Drohungen zurück
-
أليكس بودي والبروفيسور الدكتور شتيفان هاوبت يتفقان على التعاون من أجل مجموعة فنية أسطورية في رومانيا
-
アレックス・ボディ氏とシュテファン・ハウプト教授、ルーマニアの伝説的な美術コレクションをめぐり提携に合意
-
亞歷克斯·博迪與史蒂芬·豪普特教授就羅馬尼亞傳奇藝術收藏達成合作協議
-
Алекс Боді та проф. д-р Стефан Гаупт домовилися про співпрацю щодо легендарної колекції мистецтва в Румунії
-
Алекс Боди и проф. д-р Стефан Хаупт договорились о сотрудничестве в рамках легендарной коллекции произведений искусства в Румынии
-
Israelfeindlicher Angriff auf Mann in Düsseldorf - Staatsschutz ermittelt
-
Alex Bodi și prof. dr. Stefan Haupt încheie un acord de cooperare pentru o colecție de artă legendară în România
-
Bericht: Frühere Spitzenpolitiker von Berliner SPD gegen Gespräche mit Linkspartei
-
Berichte: Berlin zieht Bewerbung um Olympische Sommerspiele ab 2036 zurück
-
"Stille Helden": Linnemann schließt Kürzungen für pflegende Angehörige aus
-
Nationalelf trägt schon am Donnerstag letztes adidas-Trikot
-
Sieben Festnahmen bei Durchsuchungen wegen Waffenhandels in Berlin
-
Keine Bestechlichkeit: BGH bestätigt Urteil gegen Beamten an OLG Jena weitgehend
-
Erneut antisemitische Hetze verbreitet: Sieben Jahre Haft für Rentner in München
-
Syriens Übergangspräsident bekräftigt vor der UNO Anspruch auf den Golan
-
Medien: Berlin zieht Olympiabewerbung zurück
-
Erstmals wieder hochrangiges Treffen von Vertretern Polens und Belarus' bei UN-Vollversammlung
-
Trotz Insolvenz: Prozess über Verbot von salafistischem Verein kann weitergehen
Verkehrsunternehmen machen Druck bei Einführung des 49-Euro-Tickets zum 1. Mai
Die Verkehrsunternehmen haben die Politik aufgefordert, die nötigen Weichen für die Einführung des bundesweiten Deutschlandtickets zum 1. Mai rasch zu stellen. "Aus unserer Sicht kann es am 1. Mai losgehen", sagte der Präsident des Verbands Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV), Ingo Wortmann, am Dienstag. Dazu müssten aber die nötigen politischen Beschlüsse vorliegen - "der Ball liegt diesbezüglich beim Bundesverkehrsministerium".
Das Deutschlandticket für 49 Euro sollte ursprünglich zum Jahreswechsel eingeführt werden. Schnell zeichnete sich ab, dass dies nicht zu schaffen ist, der VDV prognostizierte bereits Ende November, es werde wohl Mai werden. Die Vorbereitungen verliefen holprig - Verantwortliche in den Ländern und das Bundesverkehrsministerium machten sich gegenseitig für die Verzögerungen verantwortlich.
Er appelliere nun an alle Beteiligten, wenigstens das Mai-Datum "nicht aus den Augen zu verlieren", sagte VDV-Hauptgeschäftsführer Oliver Wolff. Der Verband stehe bereit: Eine entsprechende Info an die Kundinnen und Kunden könne im März rausgehen, der Vorverkauf dann im April starten.
Der VDV erwartet durch das Ticket einen Zuwachs von rund 5,6 Millionen Fahrgästen, also Neuabonnentinnen und Neuabonnenten. Zugleich rechnen die Verkehrsunternehmen mit rund 11,3 Millionen Menschen, die ihr Abo wechseln. Alle müssten nach dem Start des Deutschlandtickets schauen, was sich für sie lohne - das sei möglicherweise auch das alte Ticket des jeweiligen Verbunds, sagte Wolff.
Für die Einführung fehlen noch einige Voraussetzungen, wie der Verband erklärte, und das liege in der Verantwortung von Bund und Ländern. So fehle noch grünes Licht der EU-Kommission, die sich um die beihilferechtliche Prüfung kümmert, außerdem müssten eine bundesweite Tarifgenehmigung erfolgen und das Regionalisierungsgesetz angepasst werden, um die Liquidität der Unternehmen zu sichern. "Wir brauchen eine belastbare Rechtsgrundlage, sonst können wir das Ticket nicht verkaufen", erklärte der Verband an die Adresse der Politik.
Als Übergangslösung bis zum Jahresende sei im Übrigen auch eine Papierlösung nötig, sagte Wortmann. Andernfalls könne nicht allen Interessierten sofort ein Ticket angeboten werden. Danach soll das Ticket aber ausschließlich digital oder per Chipkarte angeboten werden.
Jedoch sei es mit dem Ticket nicht getan: Das Angebot im Nahverkehr müsse ausgebaut werden, nur so könne der Verkehrssektor auch seine Klimaziele erreichen. Nötig seien nicht nur neue Straßenbahn- und U-Bahn-Projekte, sondern auch die Sanierung, Instandsetzung und der barrierefreie Ausbau der vorhandenen Infrastrukturen, forderte der Verband.
Das bedeutet auch mehr Personal - doch daran fehlt es dem Verband zufolge bereits jetzt. Jedes zweite Unternehmen gibt an, 2022 aus personellen Gründen den Betrieb zeitweilig eingeschränkt zu haben. Die größten Engpässe gibt es im Fahrdienst. "Wir brauchen alleine jedes Jahr 6000 Fahrerinnen und Fahrer für den ÖPNV", sagte Wortmann. Aber auch gewerblich-technisches Personal sowie Ingenieure und IT-Spezialistinnen werden gesucht.
Ein großes Hemmnis, den Beruf zu ergreifen, ist der Schichtdienst. Derzeit seien auch die Krankenstände hoch, was das Problem verschärfe. Der Verband schlägt unter anderem vor, zeitweise Studierende und Ruheständler für den Dienst zu gewinnen, das Mindestalter im Linienverkehr von 24 auf 21 Jahre zu senken und mehr Teilzeitangebote zu machen. Dringend nötig sei außerdem eine rasche Fachkräfteeinwanderung.
A.O.Scott--AT