-
EU-Experten empfehlen Social-Media-Verbot für Kinder unter 13 Jahren
-
Erzeugerpreise: Landwirte bekommen im Mai deutlich weniger Geld für ihre Produkte
-
Justizministerin Hubig will Haftentschädigung erhöhen
-
Von der Leyen will Mindestalter für Social Media einführen
-
DAK-Umfrage: Fast jeder Dritte leidet unter Beschwerden durch extreme Hitze
-
Lebenslange Haft in Münchner Völkermordprozess um Taten an jesidischen Mädchen
-
Brandenburgs Ministerpräsident fordert Ende von einheitlicher Strompreiszone
-
Britische Regierung stellt 250 Millionen Pfund zum Schutz jüdischer Gemeinschaft bereit
-
Tennis-Weltrangliste: Zverev Zweiter, Struff mit großem Satz
-
Statistik: Fast acht Millionen Schwerbehinderte in Deutschland
-
Tickets für Auslandsflüge verteuern sich im ersten Halbjahr deutlich
-
"Jurassic Park"-Star Sam Neill im Alter von 78 Jahren in Australien gestorben
-
PGA Tour: Rosenmüller erstmals in den Top 10
-
Márquez plant die Sommerpause: Schlafende "Muskeln wecken"
-
Lipowitz legt die Beine hoch: "Es war ein harter Start"
-
"Hundertprozentig": Paris-Triumph lindert Zverevs Schmerz
-
US-Militär: Neue Angriffe auf Dutzende Ziele im Iran
-
Urteil in Prozess um Versklavung und Vergewaltigung jesidischer Mädchen erwartet
-
Nach tödlichem Waldbrand: Spaniens Regierungschef Sánchez besucht Katastrophengebiet
-
EU-Expertengremium stellt Empfehlungen für Social-Media-Verbot vor
-
Ungarisches Parlament stimmt über Absetzung von Präsident Sulyok ab
-
EU richtet zweite Geberkonferenz für Palästinenser aus
-
EU-Außenminister beraten über Sanktionen gegen Russland und israelische Siedler
-
Merz bei Gipfeltreffen der Pro-Ukraine-Koalition in Paris
-
Feuer im Wald von Fontainebleau südlich von Paris - zwei Löschflugzeuge unterwegs
-
US-Militär: Neue Angriffe auf den Iran gestartet
-
Thailand: Mindestens 27 Tote bei Feuer in Bar in Bangkok
-
Nächste Pleite gegen Sinner: Zverev verpasst Wimbledon-Titel
-
Kritik an Spaniens Ex-Regierungschef nach rassistischen Äußerungen über Fußballer
-
Knesset: Parlamentswahlen in Israel finden am 27. Oktober statt
-
Trauer im deutschen Eishockey: Schiri-Legende Kompalla ist tot
-
Drei Atomreaktoren in Frankreich wegen Hitzewelle heruntergefahren
-
Van der Poel triumphiert in Ussel - Pogacar weiter in Gelb
-
Trump-Verbündeter und Russland-Kritiker Lindsey Graham mit 71 Jahren gestorben
-
Energieversorger: Landesweiter Stromausfall in Kuba nach 24 Stunden behoben
-
Dreyfus-Gedenktag: Macron ruft zu "ständiger Wachsamkeit" gegen Antisemitismus auf
-
Kritik an geplanter Einschränkung bei Unterhaltsvorschuss
-
Plan zur Regierungsumbildung in Kiew: Selenskyj will politische Strategie ändern
-
99 Badetote im Juni: Forderungen nach mehr Schwimmkursen
-
Gedenkmarsch in Nizza für Opfer des Lkw-Attentats vor zehn Jahren
-
US-Armee: Schiffsverkehr durch Straße von Hormus fließt weiter
-
Umstrittenes Gremium: Syrisches Übergangsparlament zu erster Sitzung zusammengetreten
-
Nach Geiselnahme in Berliner Supermarkt: Entscheidung über Haftbefehl erwartet
-
Gut 22.000 künstliche Glatzen: Skurriler Rekord bei Konzert von US-Rapper Pitbull
-
Rekordmann Márquez feiert zehnten MotoGP-Sieg am Sachsenring
-
Prien will Bezugszeit beim Unterhaltsvorschuss einschränken
-
Neue US-Angriffe und iranische Vergeltungsattacken - Teheran schließt Straße von Hormus
-
Selenskyj kündigt Regierungsumbildung in Kiew an - Ministerpräsidentin soll gehen
-
Hitzewelle in Frankreich: Höchste Warnstufe für 26 Millionen Menschen ausgerufen
-
Steinmeier verteidigt hohe Kosten für Schloss Bellevue
Oberstes Gericht bestätigt Freispruch für ehemalige Manager des Akw Fukushima
Zwölf Jahre nach der Atomkatastrophe von Fukushima hat das Oberste Gericht in Japan den Freispruch von drei Ex-Managern des Kraftwerksbetreibers Tepco bestätigt. Die Entscheidung gaben am Mittwoch vor dem Gerichtsgebäude Aktivisten bekannt, die sich für eine strafrechtliche Verfolgung der drei Männer eingesetzt hatten. Das Gericht selbst lehnte einen Kommentar zu der Entscheidung mit Verweis auf die noch laufende Verhandlung zunächst ab.
Ein Gericht in Tokio hatte die drei Ex-Manager 2019 für unschuldig erklärt. Das Oberste Gericht bestätigte nun die Bewertung der Vorinstanz, dass den Tepco-Managern im Zusammenhang mit dem Unglück kein Fehlverhalten vorgeworfen werden könne. Die Tepco-Manager hätten demnach nicht voraussehen können, dass ein Tsunami mit Wellen von mehr als zehn Metern das Kraftwerk treffen und beschädigen könnte.
Das am Meer gelegene Atomkraftwerk Fukushima war kurz nach einem schweren Seebeben am 11. März 2011 von einem fast 15 Meter hohen Tsunami getroffen worden. Das Kühlsystem des Kraftwerks fiel aus, in drei der sechs Reaktoren kam es zur Kernschmelze. Es war das schlimmste Atomunglück seit der Tschernobyl-Katastrophe von 1986. Infolge des Tsunamis starben etwa 18.500 Menschen.
Durch die Atomkatastrophe selbst kam am Tag des Unglücks niemand ums Leben. Indirekt ist sie nach Ansicht der japanischen Behörden jedoch für Tausende Todesfälle verantwortlich. Diese seien auf die Verschlechterung der Lebensbedingungen der vielen aus der Region umgesiedelten Menschen zurückzuführen. Durch das Atomunglück wurden Teile der Umgebung des Kraftwerks unbewohnbar, der Rückbau der Reaktoren wird laut Schätzungen bis zu 40 Jahre dauern.
Bereits der Freispruch für die drei ehemaligen Tepco-Manager im Jahr 2019 hatte vor allem bei ehemaligen Bewohnern der Region um das Atomkraftwerk für Empörung gesorgt. In einem Zivilprozess wurden die drei Männer und ein weiterer Tepco-Manager hingegen im vergangenen Jahr zu einer hohen Milliardenzahlung verurteilt.
Anwälten zufolge handelte es sich dabei um die höchste Entschädigung, die jemals in einem Zivilprozess in Japan zugesprochen wurde. Die Summe sei jedoch symbolischer Natur, da der Betrag die finanziellen Möglichkeiten der Beklagten weit übersteige.
Bei einer strafrechtlichen Verurteilung hätten den Managern Freiheitsstrafen von bis zu fünf Jahren gedroht. Die Anklage hatte ihnen eine Mitverantwortung für den Tod von 44 Patienten eines nahe dem Akw gelegenen Krankenhauses zur Last gelegt, die nach der Katastrophe im Atomkraftwerk Fukushima verlegt werden mussten.
A.Clark--AT